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Computertomographie

Ein präziser Blick in den Körper

Die Computertomographie, kurz CT, ist eine moderne Untersuchungsmethode, bei der Röntgenbilder aus verschiedenen Richtungen aufgenommen werden. Mithilfe dieser zahlreichen Röntgenaufnahmen erzeugt das Gerät innerhalb weniger Minuten ein präzises dreidimensionales Bild des Körpers. Dabei werden die einzelnen Bilder von einem Computer umgerechnet und in Schichtbilder umgewandelt. Aufgrund der unterschiedlichen Dichte der Gewebearten ist eine detailreiche Abbildung der Wirbelsäule möglich. Dies erleichtert die Diagnostik und Behandlung von Rückenleiden enorm.

Wann wird eine Computertomographie angewandt?

Die Computertomographie wird in der Orthopädie recht häufig angewendet, da sie sich sehr gut zur Darstellung von Weichteilgewebe wie Bandscheiben, Rückenmark oder Rückenmarksnerven eignet. Häufige Indikationen sind:

  • Bandscheibenvorfall
  • Einengung des Wirbelkanals (Spinalkanalstenose)
  • Schädigung des Rückenmarks oder der Rückenmarksnerven
  • Tumore
  • Osteoporose
  • Knochenbrüche

Auch in der Schmerztherapie kommen computertomografische Verfahren zum Einsatz, denn sie gewinnt durch das exakte bildgebende Verfahren an Sicherheit. Drei unserer nicht-invasiven Behandlungsverfahren in der Schmerztherapie sind zum Beispiel computertomografisch beziehungsweise durch Bildwandler gesteuert:

  • Spritzenbehandlung in die kleinen Wirbelgelenke
  • Spritzenbehandlung in die Nähe der Nervenwurzel
  • Vorübergehende Ausschaltung des sympathischen Grenzstrangnervengeflechtes

Wie lange dauert eine Computertomographie?

Bei einer Computertomographie liegen die Patienten entspannt auf einem beweglichen Tisch, welcher durch eine Ringöffnung in das Gerät hineinreicht. Während der Aufnahme umfährt die Röntgenröhre den Patienten und nimmt unterschiedliche Körperbilder auf. Die Untersuchung dauert meist nur wenige Minuten.

Damit die Bilder nicht unscharf werden, müssen die Betroffenen während der Untersuchung ruhig und entspannt liegen. Das Personal verlässt während der Aufnahme den Raum. Über eine Gegensprechanlage können die Patienten aber jederzeit Kontakt mit dem Personal aufnehmen. Manchmal wird vor der CT ein Kontrastmittel verabreicht, um die Darstellung bestimmter Organe und Körperstrukturen zu verbessern. Dabei handelt es sich um eine jodhaltige Substanz.

Computertomographie: Strahlenbelastung, Nebenwirkungen, Kosten

Das MVZ Radiologie und Diagnosticum arbeitet mit einem äußerst modernen Mehrschichtgerät. Eine geringe Dauer der Untersuchung, keine enge Röhre, eine offene Bauweise, eine niedrige Strahlenbelastung und ausgezeichnete Bildqualität in 3-D sind nur einige Vorteile. Mit direkten Nebenwirkungen ist grundsätzlich nicht zu rechnen. Bei der Gabe von Kontrastmitteln kann es in seltenen Fällen zu einer allergischen Reaktion kommen. Um die Strahlenbelastung möglichst niedrig zu halten, sollten in einem bestimmten Zeitraum nicht zu viele CT-Untersuchungen durchgeführt werden. Die Kosten der Computertomographie übernimmt die gesetzliche Krankenkasse, sofern die Behandlung vom Arzt als notwendig erachtet wurde.

Auch wenn die Strahlenbelastung bei einem CT etwas höher als beim herkömmlichen Röntgen ist, ist sie nicht besorgniserregend. Lediglich für Schwangere eignet sich diese Methode nicht. Für eine Computertomographie spricht, dass mithilfe dieser Methode bereits sehr kleine Veränderungen nachgewiesen werden können. Im Gegensatz zum Röntgen, das vor allem Knochengewebe abbildet, können mit der CT auch Bilder vom Weichteilgewebe dargestellt werden. In vielen Fällen liefern die Computertomographie bessere und genauere Informationen als andere Untersuchungsmethoden.

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