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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

ASK-Kniegelenk zur Knorpelglättung und Teilresektion des Innenmeniskus, Risiken ?

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Frage

60 Jahre, Januar2007 akuter Schmerz bei Hock-bzw Kniestellung im Knie, zunehmende chronische Schmerzen (auch ohne Belastung) MRT 2007: Chondropatie retropatellar,femoropatellar sowie auch des medialen Femurcondylus ohne Gerölzysten; Degeneration I bis II des medialen Meniskus. Synoviale Reizzustand mit geringer Ergußbildung.welche konservative Therapie ? ohne ASK beschleunigte Knorpelschädigung ja oder nein? bei ASK mit Knorpelglättung auch Teilresektion Innenmeniskus sinnvoll ? welche Wahrscheinlichkeit der Schmerzbeseitigung und Risiken ?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr G.,

die Sinnhaftigkeit einer Arthroskopie wird immer wieder infrage gestellt. Auch eine jüngst durchgeführte Studie kam zu dem Ergebnis, dass eine wesentliche Beschwerdeerleichterung durch eine Arthroskopie bei bestimmten Schäden nicht gegeben ist. Ihre genannten Schäden weisen auf degenerative Veränderungen hin. Insgesamt wäre hier ein konventionelles Röntgenbild unter Belastung interessant, um ggf. Asymmetrien des Gelenkspaltes erkennen zu können. Ggf. könnte auch eine alleinige Fersenaußenranderhöhung bei z.B. erkennbarem O-Bein eine Beschwerdelinderung bringen. Zusätzlich könnten nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gehörende Maßnahmen wie z.B. Injektionen direkt in das Gelenk mit einem Hyaluronsäurepräparat oder die Einnahme von Glukosaminen in Tablettenform eine Beschwerdelinderung ohne Durchführung einer Operation bringen.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller / mü

Frage

Herr Dr. Müller – Danke für Ihre Anwort vom 06.10.2009Nehme seitdem täglich 1 Kapsel (500 mg Glucosaminsufat + 400 mg Chondrotinsulfat) ein. Habe mich am 25.11.2009 wegen zunehmender Beschwerden doch einerASK ambulant durch einen Chirurgen unterzogen. Umfangreiche Teilentfernung Meniskus wegen starker Meniskuslaesion medieal. Geringe Abtragung lateral. Knorpelglättung wegen Chondromalazie med.Femurkondylus re. III. und Chondromalacia patellea re. III12 x Krankeng.Anfänglich bis ca. 8 – 10. Tag nach OP sehr zufrieden. Dann bei Spaziergang bergab wieder ziehen auf Innenseite des Knies. Seit diesen Zeitpunkt gleiche Beschwerden wie vor ASK und zusätzlich Gangschwierigkeit.Während eines späteren Spazierganges auf geraden Strecke allerdings bei 10 cm Schnee nach ca. 1 km ziehen um Kie und auch Ober- und Unterschenkel. Seitdem habe ich oft vom Knie aus beginnend ein Taubheitsgefühl im ganzen Bein und auch wieder Steifheit beim Sitzen.Welche Hinweise habe Sie für mich für eine Konsultation beim Operateur ?Ab welcher Woche nach OP kann ich durch Orthopäden Hyaluronsäure-Injektion vornehmen lassen ? (Operateur-Chirurg macht das nicht und verschreibt auch keine Einlagen mit Fersenaußenranderhöhung)Vielen Dank für Ihre Antwort.Mit freundlichem Gruß Jürgen G.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr G.,

in der Regel beginnen wir mit der Behandlung mittels Hyaluronsäure drei bis vier Wochen nach einer solchen Operation. Bei anhaltenden Beschwerden mit auch angegebenem Taubheitsgefühl sollte hier auch eine Beschwerdeursache im Bereich der Lendenwirbelsäule ausgeschlossen werden. Hier wäre die Durchführung einer Kernspintomographie der Lendenwirbelsäule durchgeführt werden. Sollten sich hier keine Veränderungen ergeben und die Beschwerden weiter anhalten, könnte z.B. über die Implantation eines Halbschlittens nachgedacht werden.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller / mü

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