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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Bewegungseinschränkung im Schulterbereich

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Frage

Im April letzten Jahres begann mein Arm zu schmerzen und die Bewegung war stark eingeschränkt (Hand auf den Rücken, Arm nach hinten nach oben nicht möglich) Beim Röntgen ergab sich kein Befund. Schmerztabletten halfen gegen die Schmerzen, nicht aber gegen die Bewegungseinschränkungen. Nach monatlichem Laborieren (6 Behandlungen Physiotherapie)wurde eine Kernspinttomographie gemacht, Befund rechtfertigt nicht die starken Schmerzen bei bestimmten Bewegungen, minimale Kalkablagerungen, kleiner Muskelfaserriss, der m.E. eine Folge der nicht mehr so elastischen Muskeln ist, da ich meien Arm sehr schone. Leider habe ich eine Nierenschwäche und reagiere stark auf Lokalanästetika, so dass ich mir bisher keine Spritze geben lassen konnte. Ich nehme seit einiger Zeit wieder Diclac ein, damit ich es überhaupt einigermaßen aushalte. Was kann mir noch helfen? Dake für Ihre Antwort

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau H.,

Schmerzen im Arm können unter Umständen auch die Ursache in einem Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule haben, so dass ich Ihnen eine kernspintomographische Untersuchung der Halswirbelsäule empfehlen würde. Auch eine neurologische Untersuchung zur näheren Feststellung der Schmerzursache wäre meines Erachtens sinnvoll.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med.S. Böll

Frage

Hallo Zu obenstehender Frage von Frau H. habe ich eine weitere Frage, da ich mich zur Zeit mit ähnlichen Sorgen plage. Seit einigen Wochen kann ich den linken Arm kaum heben, vor allem Bewegungen über Schulterhöhe bereiten grosse Probleme, bzw. sind gar nicht mehr möglich. Anfangs konnte ich den linken Arm nur in gestreckter Lage nach vorne oben bewegen. Jetzt nach 6 Sitzungen beim Chiropraktiker kann ich den Arm fast schon gestreckt nach oben halten. In gebeugter Lage (90°) des Armes bringe ich den Ellenbogen immer noch nicht höher als Schulterhöhe. Die grössten Proble habe ich aber wenn ich versuche, den gestreckten Arm seitlich zu heben. Das geht nur bis 75°. Alle Positionen, die eingeschränkt sind werden von einem starken Schmerz im Oberarm (Trizeps?) begleitet. Soll ich nun weitermachen mit der Therapie beim Chiropraktiker (Akupunktur und eine andere Therapie, deren Name mir nicht einfällt, hört sich aber an als ob der Arzt mit einem Gerät wie ein Specht auf die Schmerzstellen klopft) oder soll ich eine MRI machen mit anschliessender Schulterspiegelung, wie es mein Hausarzt/Sportarzt empfiehlt? Es handelt sich wahrscheinlich um ein Impinchment oder Verletzung der Rotatorenmanschette, sagt der Arzt. Ich hoffe, dass Sie mir auch mit diesen spärlichen Angaben etwas weiterhelfen können. Noch eine kleine Anmerkung: ich betreibe relativ intensiv Sport (Tennis und Basketball, total ca. 6 Stunden Training pro Woche) und bin 38 Jahre alt.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte(r) Frau/Herr D.F.,

Sie sollten in der Tat eine kernspintomographische Untersuchung des Schultergelenkes durchführen lassen. Die geschilderten Beschwerden sprechen nämlich in der Tat für ein so genanntes Impingement, bei dem es durch eine Verengung unter dem Schulterdach zu einer anhaltenden Sehnenreizung bzw. Ruptur im Bereich der Rotatorenmanschette kommen kann. Entsprechend kann die Feststellung einer solchen Erkrankung mittels Kernspintomographie dann zu einer gezielten weiteren Therapie führen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. R. Nissl

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