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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Bursitis

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Am besten ist es, Sie stellen sich persönlich in unserem Zentrum vor. Vereinbaren Sie dazu bitte telefonisch einen Termin über unsere Zentrale unter 089 / 6145100.

Frage

Nach einem Schiunfall trat ein chronisch entzuendeter Schleimbeutel auf (der oberhalb der Kniescheibe). Dieser ist vor einem halben Jahr entfernt worden und es war fuer ca. 4 Monate ruhe. Nun habe ich aber seit ca 2 Monaten Fluessigkeit an der Stelle wo der Schleimbeutel sass. Ein Grund war nicht erkennbar. Es wurde punktiert, aber nach einer Woche war das Knie wieder so dick wie zuvor. Was kann man machen?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr H.,

entfernte Schleimbeutel haben die Tendenz sich erneut zu bilden. Vor einer erneuten Schleimbeutelentfernung könnte man das Punktieren mit anschließendem Einspritzen eines Kortisonpräparates durchführen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll

Frage

hallo, habe seit einer woche eine schleimbeutelentzündung im ellenbogen, die operativ entfernt werden soll. da ich fußball spiele und dort torwart bin, wollte ich fragen ob das irgendwelche folgen für mich haben kann und wie lange ich pausieren muss.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr B.,

ich würde die operative Entfernung nur empfehlen, wenn trotz Abziehen der Flüssigkeit und Einspritzen einer entzündungshemmenden Substanz in den Schleimbeutel Schwellungen wiederkehren. Als Fußballtorwart ist dann sicherlich eine 3-wöchige Pause nötig.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll

Frage

Ich bin am 8.Nov.’03 beim Lauftraining gestützt und habe mir ca.4-5 cm unterhalb des li. Knies eine Platzwunde am Schienbeimkopf zugezogen, die ambulant im krankenhaus mit 2 Stichen genäht worden ist. Die Wunde ist äußerlich verheilt, aber der Bereich geschwollen und schmerzt beim Gehen. Bisher habe ich mit Eisbeutel gekühlt und entzündungshemdene Mittel (Arthotec und Rantudil) eingenommen. Vor 2 Tagen ist von meinem Sportarzt zusätzlich eine Cortison-Spritze gesetzt worden. Eine Röntgenaufnahme ist ohne Befund( keine Knochenverletzung). Ich bin leistungsorientierter Läufer (6x wöchentl.) Welche Behandlungsmethode empfehlen Sie und wie sieht der zeitlíche Heilungsprozess aus? Welche Sportmöglichkeiten sind zu empfehlen?Mit sportlichen Grüßen Bernd Stegemann

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr S.,

eine gezielte Kortisonspritze kann durchaus den chronischen Reizzustand zur Ruhe bringen. Sollten trotzdem weitere Beschwerden bestehen, käme ggf. eine Kernspintomographie des Kniegelenkes in Betracht.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. S. Böll

Frage

Hallo!Ich leide seit mehreren Wochen unter einer hartnäckigen Schleimbeutelentzündung im linken Knie. Ursächlich hierfür waren mehrer Stürze auf die selbe Stelle beim Fußball spielen. Nach einem Besuch beim einem Orthopäden punktierte dieser mein Knie und entfernte zwei Kanülen Blut aus der betroffenen Stelle. Dieser Eingriff ist nun ca. 7 Wochen (ohne sportliche Belastung) her und das komische taube Gefühl an der betroffenen Stelle hat nicht nachgelassen. Beim Fallen auf das betroffene Knie sind die Schmerzen fast nicht auszuhalten. Kann bei diesen Sympthomen mit Kortison geholfen werden oder ist eine operative Entfernung des Schleimbeutels unumgänglich? Vielen Dank schonmal für Ihre Hilfe!

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Sch.,

Sie sollten zunächst in der Tat versuchen, beispielsweise mittels einer lokalen Injektion mit einem Betäubungsmittel und Cortikosteroiden ein Abklingen der Entzündung herbeizuführen. Auch eine zeitweise Schonung und Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten könnte hier sinnvoll sein. Erst wenn danach die anhaltenden Beschwerden vorhanden sind, sollte beispielsweise über die operative Entfernung nachgedacht werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. R. Nissl /ef

Frage

Am 19.10.07 wurde mir am rechten Knie der Schleimbeutel operativ ambulant entfernt. 2 Tage lang wurde das Wundwasser über einen Schlauch gesammelt und entfernt. Seitdem kühle ich das Knie und belaste es nicht. Trotzdem sammelt sich alle 2 Tage ca 50ml Wundwasser, das über eine Punktion aus dem Knie entfernt wird. Da ich in 10 Tagen für 3 Wochen in den Urlaub fliegen möchte, frage ich mich, ob das überhaupt möglich ist. Gestern hat der behandelnde Arzt das erste Mal nicht punktiert, obwohl sich im Knie wieder etwas gesammlt hat. Ich habe während der gesamten Zeit überhaupt keine Schmerzen. Kann man über eine Lymphdrainage das Wundwasser entfernen? Ist dies ratsam oder schädigt es das Gewebe innerlich? vielen Dank für eine schnelle Antwort K. Wojke

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr W.,

über eine Lymphdrainage ist dieses Wundwasser sicherlich nicht wieder entfernbar. Ihr Arzt kann sicherlich auf die Frage besser bei genauer Untersuchung des aktuellen Befundes Stellung nehmen als dies im Rahmen eines solchen Forums möglich ist. Insgesamt kann es jedoch nach einer Schleim-beutelentzündung gelegentlich zu einer erneuten Wundwasseransammlung kommen, welche jedoch erfahrungsgemäß rasch rückläufig ist.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller/mü

Frage

Seit Monaten habe ich oberhalb des Knies eine Schwellung, die nicht schmerzhaft , aber beim Hinknien z.b. unangenehm ist. Mein Orthopäde stellte eine Schleimbeutelentzündung fest und punktierte das Knie 3 mal, einmal spritzte er zusätzlich Cortison. Nichts half, nun muss es wohl operiert werden, was mir momnetan nicht passt, da ich einen neuen Job habe. Wie lange muss man nach so einer Op im Krankenhaus bleiben, wie lange insgesamt ruhig liegen? WIe lange kann ich noch ohne Behandlung damit rumlaufen, wenn ich doch eigentlich keine Beschwerden habe?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau J.,

eine derartige Operation könnte ambulant durchgeführt werden, so dass ggf. bei Durchführung an einem Freitag, an eine Arbeitsfähigkeit wieder am darauffolgenden Montag zu denken wäre.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller / mü

Frage

HalloIch hatte vor 14 Tagen, eine Ambulante Schleimbeutelentfernung am rechten Knie, das Knie ist nach wie vor, blau und geschwollen. Das Knie wurde daraufhin 6 mal punktiert, und ich habe Sorge das die Narbe platzt, weil es sich regelmäßig mit Blut fühlt. Ich bin in der Mobilen Pflege tätig, und habe sorge, meinen Beruf nicht weiter auszuüben können. Kann ich trotz der Besschwerden wieder ins Berufsleben einsteigen? Um schnelle Antwort würde ich mich freuen.Grüße Ulrike H

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau H.,

bei den anhaltenden Beschwerden ist ein sofortiger Wiedereinstieg in die Berufstätigkeit sicherlich nicht sinnvoll. Geben Sie dem Knie noch etwas Zeit.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller / mü

Frage

Hallo Nettes Ärzte Team! Ich hatte vor kurzem eine Schleimbeutel schwellung am knie. am nächsten Tag war die Schwellung zurückgegangen aber schwellung und Rötung vom Knie bis runter über Schienbein zum Sprunggelenk. Können Sie mir das erklären?? und was muß gemacht werden? Vielen vielen Dank im voraus! Nette Grüße

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr G.,

Sie sollten sich bei einem chirurgischen- oder orthopädischen Kollegen vorstellen, um den Befund noch einmal genau anschauen zu lassen.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller/mü

Frage

Moin, moin!Ich habe seit ungefähr 2 Wochen eine Schleimbeutelentzündung am rechten Knie (Unterseite). Es wurde weder punktiert noch mit Cortison behandelt. Mir wurde lediglich Ibuprofen verschrieben und geraten das Knie zu schonen. Ich konnte bis heute keine besserung feststellen.Heute gab es dann aber einen komischen Vorfall. Ich belastete mein Knie seit langem mal wieder (leicht, ich habe nur gekniet) und verspürte ein plötzliches „knacken“. Es kam mir vor als sei die Flüssigkeit verdrängt worden bzw. irgendetwas in meinem knie ist „geplatzt“. Die Ausbeulung an meinem Knie ist auf einmal wie verschwunden und ich habe „noch“ leichte Schmerzen.Meine frage:Was ist da passiert? Welche Konsequenzen könnte dieser Vorfall haben?mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr T.,
es kann durchaus sein, dass sich eine Flüssigkeitsansammlung gelöst hat. Am Anfang wird durchaus mit Tabletten und Schonung behandelt. Bei ausbleibender Besserung sollten Sie aber nochmals zu Ihrem Arzt gehen um sich intensiver behandeln zu lassen. Bei Ihrem ausgeprägten und komplexen Leidensdruck wäre zu überlegen, ob Sie sich nicht einmal für einige Wochen in eine Schmerzklinik begeben, wo interdisziplinär versucht wird Ihr Leiden zu lindern auch wenn keine wesentliche krank-hafte Veränderung gefunden werden kann. Dies hilft oft chronische Schmerzen zu lindern.
Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel/si

Frage

Hallo, nach einem Snowboardunfall Anfang April wurde in meinem linken Knie ein Schleimbeutelriss festgestellt. Zuerst wurde von einer Entzündung des Schleimbeutels ausgegangen, weitere Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass ein Riss im Schleimbeutel ist. Nachdem ich es zwei Wochen still gelagert habe, gekühlt habe und mit Cremes behandelt habe, hat sich eine Verbesserung eingestellt und ich konnte wieder laufen. Mittlerweile ist der Unfall zwei Monate her, mein Arzt sagt, es dauert noch, bis eine Heilung einsetzt, jedoch würde ich gerne was dran machen, da es beim laufen, Treppensteigen und beim anwinkeln(fahrradfahren etc.) schmerzt bzw. stark schmerzt.Lg Anna

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau K.,

wenn gar keine Besserungstendenz zu verzeichnen ist, sollten Sie mit Ihrem Arzt über eine eventuelle Entfernung des Schleimbeutels sprechen.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel / si

Frage

Sehr geehrtes Team,1) wenn ich keiner körperlichen Aktivität nachgehe, habe ich bei zu viel „Druck“ bspw. Fahrradfahrbewegung, einen stechenden Schmerz oberhalb der Patella. Das wird besser, wenn ich etwas trainierter bin. Also schlussfolgere ich, dass der Schmerz durch Überlastung der nicht-gut trainierten notwendigen Muskulatur ist. Richtig? Welche Übungen kann ich machen?2) Nach Badminton schwillt der Schleimbeutel unterhalb der Patella an. Es fühlt sich äußerst unangenehm an, Schmerzend ist das jedoch nicht. (Oder ich bin Schmerzunempfindlicher). Es dauert lange, BIS das Anschwellen zurück geht. Sobald ich jedoch insb. die typische „Stopbewegung“ mache und das Knie ruckartig Kraft kompensieren muss, schwillt der Schleimbeutel wieder an.Frage dazu: vor Jahren meinte mein Orthopäde, ich könnte es operieren, aber es kommt meistens wieder und wird vll. noch schlimmer. Welche anderen Alternativen habe ich denn überhaupt? Wurden spezielle Übungen erforscht? Konnte bisher leider nichts finden. Oder muss ich vll. von anderen als „Überbelastungsreaktion“ ausgehen?Ich danke Ihnen im Voraus für Ihre Zeit und Ihre Hilfe.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau Pf.,

es könnte sich auch um eine Entzündung des Kniescheibenbandes in Folge der Badminton-Belastung handeln. Das Patellaspitzensyndrom ist daher auch bekannt. Operative Maßnahmen kommen hier eigentlich nicht in Frage, da wie Sie es beschrieben haben von einer Überbelastungssituation auszugehen ist.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller/mü

Frage

Sehr geehrte Damen und Herren vom Ärzte-Team, hatte als Jugendliche eine Patella-Luxation bei einem Skiunfall davongetragen. Damals hieß es schon nach Arthroskopie: Knorpelschaden – und das Knie wurde auch durch 4wöchige Gips-Ruhigstellung nicht mehr so stark „bemuskelt“ wie zuvor. über 25 sind seither vergangen, in denen ich immer recht intensiv getanzt habe – als Hobby: erst Ballett, später 3mal die Woche Flamenco-Training und -Auftritte. Das Knie hat immer mitgemacht. Seit 2003 konnte ich berufsbedingt kaum mehr Flamenco-Trainings regelmäßig mitmachen. Ich machte dann halt kurze Workshops. Vor 2 Jahren – 2007 – machte ich wieder einmal bei einem Flamenco-Wochenendworkshop mit und bekam nach dem ersten Trainingstag schon ein geschwollenes Knie. Es tat überhaupt nicht weh, aber es schwoll oberhalb der Kniescheibe auf der Außenseite an. Ich STurkopf machte den Workshop weitere 2 Tage mit, wollte nichts verpassen. Das Knie schwoll zu einem recht großen Ballon, Beugung war stark eingeschränkt – und treppab mußte ich schon humpeln. Durch Kühlung und Ruhigstellen ging die Schwellung dann zwar in der folgenden Woche zurück, aber eine leichte Rest-Schwellung blieb doch, und das Beugen – also z.B: auf Fersen sitzen – verursacht mir immer Spannungsgefühle – bis heute. Nach einem Tag Skifahren vor ein paar Monaten: sofort war wieder ein Riesenballon da – keine Schmerzen, aber eben diese starke Schwellung. War daraufhin beim Orthopäden, der sagte: punktieren lohne sich da nicht – obwohl ich das Knie schon wirklich sehr dick fand. Röntgenbild sagte lt. Orthopäde: Jägerkappen-Patella (oder so eine ähnliche Bezeichnung) und vermutlich Knorpelschaden. Arzt riet zu Arthroskopie und Knochen abschleifen. Riet mir auch zu einer MRT, um die Weichteile beurteilen zu können. Ich geb zu – ich war noch bei keiner MRT, denn mir war die ganze OP-Geschichte zuwider – vor dem Abschleifen schrecke ich doch – noch – zurück. Ich möchte so gern weiter tanzen können! Nun habe ich gerade wieder einen klitzekleinen Flamenco-Workshop gemacht – gestern und vorgestern je 1,5 Stunden – und heute kam die Strafe wieder: ein geschwollenes Knie, keine Schmerzen, aber Beugung stark eingeschränkt und Treppen-Gehumpele. Ich habe hier im Forum viel über Schleimbeutel-Entzündung und -Entfernung gelesen, könnte das auch hier zutreffen. Interessant fand ich den Eintrag über Patellaspitzensyndrom und Entzündung des Kniescheibenbandes… Könnte das auch eine Rolle spielen? Ich würde so gerne wieder einem normalen Tanztraining folgen können… Haben Sie einen Rat? Herzlichen Dank dafür!

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau B.,

Ihre Beschwerdegeschichte mit einer Patellaluxation vor mehreren Jahrzehnten und anschließend fortgesetzter gesteigerter sportlichen Aktivität mit Kniebelastenden Sportarten lassen auf einen fortgeschrittenen Abrieb von Knorpel im Bereich des Kniegelenks oder des Kniescheibengleitlagers bei dessen auch asymmetrischen Anlage vermuten. Eine Kernspintomographieaufnahme ist ggf. sinnvoll, um hier genaueren Aufschluss zu erhalten. In Abhängigkeit vom Befund sind ggf. operative Maßnahmen sinnvoll. Um einen weiteren Fortschritt der beginnenden, wahrscheinlich Arthrose im Kniegelenk zu vermeiden sollte auch die sportliche Aktivität angepasst werden. Ggf. könnten Knorpel-Stoffwechselnde Mittel eingenommen oder auch eine Injektionskur mit Knorpelsäure in das Kniegelenk durchgeführt werden.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller/mü

Frage

Vor einer Woche bin ich auf mein re Knie gestürzt, durch Steinchen ist ein recht tiefes kleines Loch darin. Mich irritiert ein wenig, dass der behandelnde Arzt sofort von OP sprach. Ich nehme bis heute Abend ein Antibiotikum und wenn es die Entzündung nicht eindämmt soll der Schleimbeutel raus. Gibt es nicht noch ein paar andere Möglichkeiten, z.B. lese ich hier von Antibiotikaspritzen/ Gaze etc. Denn das Knie hat sich schon deutlich gebessert, vielleicht heilt es auch ohne OP?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte(r) Frau/Herr H.,

es gibt eine Möglichkeit, ohne Operation die Sache zu behandeln. Offensichtlich ist der Verlauf günstig, wenn Sie von einer Besserung schreiben. Hier gilt es abzuwarten. Nach Absetzen der antibiotischen Behandlung sollte eine neue Befunderhebung stattfinden.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller/ mü

Frage

Hi, sowie es aussieht, unterhält der Sporn am Ellenbogen den Schleimbeutel, weshalb dieser sich bei der geringsten Belastung entzündet. An das Fussballspielen ist überhaupt nicht zu denken (Position: Torwart) bei jedem Sturz selbst mit Schonern, wäre der Ellenbogen sofort dick!!! So bleibt mir wohl nur noch eine OP! Wie lange müsste ich pausiere, ist die Entfernung des Sporns schmerzhaft und was sind die Folgen einer Spornentfernung??? Danke für die Antwort Gruß Waldemar

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr L.,

da die Operation in Narkose durchgeführt wird, ist die Operation selbst nicht schmerzhaft. Lassen Sie sich bitte von Ihrem Operateur beraten. Die Wundheilung dauert in der Regel ca. 12 Tage. Die Folgen einer Spornentfernung wären evtl. Wiederherstellung der Sportfähigkeit.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller/mü

Frage

Nach einer Verletzung am Ellenbogen hatte ich eine Entzündung am Schleimbeutel. Ich wurde mehrmals punktiert (5 bis ca. 30 ml.) Aber die Flüssigkeit kommt immer wieder, jetzt schon seit ca. 6 Wochen. Was gibt es noch für Behandlungsmöglichkeiten??? mfg.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr N.,

es gibt die Möglichkeit den Schleimbeutel zu entfernen. Aufgrund Ihrer andauernden Beschwerden scheint dies eine sinnvolle Therapie.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller/mü

Frage

Hallo! Ich leide seit fast 2 Jahren an Knieschmerzen. Es wurde geröntgt , Ultraschall, Mrt,. Nichts . Ein Bluterguss 25 ml Blut wurde punktiert dann etwas besser. Jetzt laut Mrt Schleimbeutelentzündung sitze teilweise 15 h am Tag auf Arbeit. Alle Sportarten = Schmerzen besonders aber sitzen. Nacht ebenfalls Schmer´zen. Cortisonspritze half nicht. Bekam jetzt eine sog. Kniesprechstunde verordnet. Wie gehts weiter? Was sollte man tun ? Hilfsmittel? Wie lange würde man bei einer Schleimbeutelentzündung krank geschrieben werden wenn dieser entfernt werden müßte? Soll ich irgendwelche Hausarbeiten meiden?Lg + Danke

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr T.,

ggf. könnte der Schleimbeutel entfernt werden, bevor hier weiter herumlaboriert wird.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller/mü

Frage

Hallo Ich habe eine eitrige bursitis oc und liege seit 3 Tagen in der Klinik. Eiter wurde entfernt. Die Gabe von Antibiotika IV hat die Schwellung (ganzer Arm plus Hand) erheblich zurückgedrängt. Nun rät man mir, den Schleimbeutel aufgrund der Schwere der Entzündung gleich zu entfernen. Die Problematik ist zum ersten Mal aufgetreten. Sollte man es nicht ggf erst versuchen, die Behandlung konservativ zu Ende zu bringen? Bei wiederkehrenden Symptomen könnte man ja immer noch operieren. Danke für ein Feedback.Beste Grüße, J.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Lieber J.,
entfernte Schleimbeutel haben die Tendenz, sich erneut zu bilden. Da Sie ohnehin zögern, können Sie mit der Entfernung noch warten.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

Frage

Habe unter dem Knie einen kalten Schleimbeutel, der nicht schmerz seit dem 17.7. Muß irgendetwas gemacht werden? “Gibt es eine Chance, daß dieser sich zurückbildet? Ist ein Gang zum Homeopathen sinnvoll. Mein Sportmediziner meinte Drainage wäre notig. Muß das unbedingt sein?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Lieber S.,
bei einer Schleimbeutelentzündung kommt es vor allem darauf an, eine weitere Belastung durch Druck oder Reibung zu vermeiden. Kälte/Wärmeanwendungen können ebenfalls hilfreich sein. Beobachten Sie, wie sich Ihre Beschwerden entwickeln: Schleimbeutel bilden sich häufig von selbst wieder zurück.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

MVZ Praxisklinik Dr. Schneiderhan & Kollegen

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