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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Folgeerscheinung nach Spondylodese

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Am besten ist es, Sie stellen sich persönlich in unserem Zentrum vor. Vereinbaren Sie dazu bitte telefonisch einen Termin über unsere Zentrale unter 089 / 6145100.

Frage

Ich hatte Juni 2000 eine Spondylodese L5/S1 mit Fixateurentfrenung letzten November. Seit ca. 8 Monaten machen mir die ISG-Gelenke immer stärker Probleme. Sie sind ständig blockiert und damit habe ich auch starke Ischiasbeschwerden. Oftmals habe ich dann einen starken Muskelhartspann im Oberschenkel, daß ich nicht auftreten kann, da der Muskel dann krampft und Schmerzen im ISG auftreten. Das Sitzen fällt mir auch schwer. Nach langen Ruhephasen wirds aber wieder besser, hält aber nicht lange an! Auch das Knochensegment bereitet nach Belastung schmerzen. Durch Muskelaufbautraining habe ich trotzdem keine Besserung.Was kann ich tun?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte M.,

durch eine Versteifung L5/S1 werden die angrenzenden Bewegungssegmente vermehrt belastet. Daher kann es zu einer Reizung bzw. Überlastung der Iliosakralgelenke kommen. Eine intensive physikalische Therapie sowie Krankengymnastik kann hier Abhilfe schaffen. Ggf. wäre eine gezielte Injektion eines entzündungshemmenden Medikamentes in die Iliosakralgelenke sinnvoll.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll

Frage

Sehr geehrter Herr Dr. Schneiderhahn, der langen schmerzgeplagten Jahren musste ich mich im Mai 2001 einer BSV-OP im Segment L4/5 wegen eines Massenvorfalls mit Caudakompression unterziehen, nach ausbleibender Besserung der Rückenschmerzen und neurol. Ausfälle ist im Jan. 2002 die Versteifung dieses Segmentes (TLIF) vorgenommen worden. Diagnosen: Postdiskektomiesyndrom, Segmentinstabilität, starke Osteochondrose L4/S1. Meine jetztige Schmerzproblematik incl. neurol. Probleme ist nur schwer zu ertragen, deshalb bekomme ich im Rahmen der interdisz. Schmerztherapie Palladon, Sevredol,Neurontin und Novalgin , außerdem gehe ich ins Bewegungsbad und bekomme Massagen etc. Eine Belastung meines Rückens ist zur Zeit nicht möglich, ich kann nur kurze Strecken gehen, kurze Zeit stehen und nur unter Schmerzverstärkung sitzen, meine Lebensqualität ist auf Null reduziert. Mein WS-Chirurg erwägt das Metall nach 12 Monaten vorzeitig zu entfernen, eine weitere Meinung rät mir davon ab, da u. U. noch eine Restinstabilität (auch L5/S1) bestehen könnte. Wie ich recherchiert habe, bekommen viele Patienten ja auch gerade durch die Metallentfernung starke Probleme. Aufgrund der erst kürzlich durchgeführten OP scheiden bildgebende Verfahren zur Sicherung des weiteren Vorgehens wohl weitgehendst aus.? Mein SChmerztherapeut möchte mir die derzeitige Medikamentendosis aber nicht auf längere Zeit verordnen (Palladon 96mg, Sevredol b.Bedarf ca.3-4 x 20 mg. Neurontin 3x400mg, Novalgin 40 Trp. jeweils zum Sevredol) Wie könnte es weitergehen, insbesondere in der Schmerztherapie? Einen Periduralkatheter hatte ich während der stationären Schmerztherapie, ambulant möchte mein Arzt da aber nicht dran. Mittlerweile bin ich ziemlich verzweifelt und wäre für einen Tip sehr dankbar. Vielen Dank Anette

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau St.,

nach den von Ihnen geschilderten mehrfachen Wirbelsäulenoperationen entstehen häufig vielerlei Probleme, zum Teil durch Narbengewebe im Wirbelkanal, muskuläre Verspannungen, Instabilitäten usw. Der epidurale Wirbelsäulenkatheter nach Prof. Racz bietet hier die Chance durch ein Abschwellen der Strukturen im Wirbelkanal sowie durch ein Lösen von Narbengewebe im Wirbelkanal eine Beschwerdelinderung herbeizuführen.

Sie können sich gerne in unserer homepage Rubrik „Über Uns“ den für auswärtige Patienten entwickelten Fragebogen herunterladen, diesen ausfüllen und uns diesen mit den darauf angegebenen Befundberichten an unsere Praxisadresse (steht auch auf dem Fragebogen) senden. Dann haben wir alle für uns notwendigen Angaben und werden uns wieder mit Ihnen in Verbindung setzen.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. R. Schneiderhan

Frage

Bei mir wurde 1998 eine Spondylodese L5/S1 durchgeführt. Ich hatte ca 2 Jahre keine Schmerzen. Jetzt habe ich wieder massive Schmerzen, erhalte Schmerzpflaster mit Morphium. Mein Arzt empfiehlt eine Entfernung der Versteifung mit dem Argument, die Wirbelsäule müsste jetzt mit den Spenderknochen verwachsen sein und die Schrauben verursachten die Schmerzen. Ich habe große Angst vor der OP und Zweifel, ob die Schmerzen danach wirklich weg sind. Was raten Sie mir?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte/r Patient/in,

häufig ergeben sich nach Versteifungsoperationen Probleme in der nächst höheren Etage, d. h. bei Ihnen im Bereich L4/L5. Gegebenenfalls kann eine Computertomographie oder Kernspintomographie nähere Aufschlüsse über die Ursachen Ihrer Beschwerden bringen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R Schneiderhan

Frage

meine operation ist 12 wochen her, seit 2 wochen ca, habe ich schmerzen im beidseitigen kreuzbeinbereich,manchmal mehr manchmal weniger, auch habe ich das gefühl, wie wenn etwas locker wäre, manchmal knackt es leicht. und meine ischias nerven ziehen. die wirbel selber bereiten mir keine probleme in vergleich zu vor der OP.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau S.,
nach diesem Zeitraum nach der Operation wird Ihre Wirbelsäule wieder belastbarer und Sie selbst wurden sicherlich aktiver. Dies bedeutet dann oft, dass die Muskulatur sich auf die neuen Verhältnisse einstellen muss und solche Beschwerden auslösen kann. Gegebenenfalls kann eine krankengymnastische Beübung geeignet sein, die Beschwerden zu lindern. Sollten sich diese nicht bessern, sollten Sie sich nochmals nachuntersuchen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel

Frage

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin 24 Jahre jung, hatte bereits 2 Bandscheibenvorfälle L4/5 , bin bereits 2 Mal operiert worden und habe weiterhin ins Bein ausstrahlende Schmerzen- so stark, das ich nicht arbeiten gehen und kaum den Haushalt und meinen fast 2jährigen Sohn versorgen kann. Die Schmerzen habe ich schon seit 3 Jahren, habe diverse Sachen neben den OPs probiert ( Infusionen mit Vitamin B und Aspisol, PRTs und diverse andere Spritzen, KG, Craniosacraltherapie, war bereits beim Osteopathen und bei einer Manualtherapeutin, habe diverse Medikamente über Diclo, Tramal, Ibuprofen und Morphin ausprobiert) Zur Zeit bin ich bei einem Schmerztherapeuten in Behandlung der meint das Morphin NICHT das richtige Medikament für mich ist obwohl ich damit fast Schmerzfrei war! Er experimentiert nun mit Antidepressiva rum ( Syneudon, Clomipramin neuraxpharm, Remergil und nun Mareen) da Er der Meinung ist ich bin depressiv… Nun ja jedenfalls hat meine Orthopädin mich gefragt ob ich nicht eine Spondylodes machen lassen will? WAS kommt da überhaupt auf mich zu? Und ist das überhaupt das Richtige für mich? Ich weiß das es die antidepressiva NICHT sind!! Ich wäre Ihnen sehr dankbar für Ihren Rat! Können Sie mir eine gute Klinik empfehlen? Komme aus Bremen Mit freundlichen Grüßen T.D.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte/r Frau/Herr D.,

Antidepressiva sind oft ein gutes Mittel, um sozusagen Schmerzmedikamente zu sparen. Damit soll die subjektive Schmerzverarbeitung unterstützt werden. Wenn Sie Morphinpräparate gut vertragen, kann es durchaus sinnvoll sein, diese einzusetzen, da es vordergründig wichtig ist, dass Sie schmerzfrei sind. Vielleicht lassen die Beschwerden dann mit der Zeit nach. Dann kann immer noch über eine Spondylodese d.h. eine Versteifung nachgedacht werden. In Bremen gibt es Anlaufstellen für solche Operationen. Am besten Sie besprechen dies mit Ihrer Orthopädin.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Schneiderhan

Frage

Hallo, Vor genau 2 Jahren hatte ich eine Spondylodese von L5/S1. Nachdem ich Probleme bei der Heilung hatte (mein Konchenwachstum war sehr langsam und erst nach 1,5 Jahren war es ausgeheilt…) riet mir mein Arzt, dass der Fixateur, soweit keine Probleme auftreten, drin bleiben sollte. Mir geht es soweit gut und bis auf gelegentlichen Schmerzen nach übermäßiger Belastung habe ich keine Probleme. Von einem Bekannten (der die selbe OP hinter sich hat) habe ich nun erfahren, dass der Kochen durch das Metall gestöhrt wird und man später dadurch Osteoporose bekommt. Jetzt bin ich verunsichert. Was raten Sie mir? Gruß michi

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau P.,

prinzipiell muss man das Spondylodese-Material nicht unbedingt wieder herausnehmen. Gelegentliche Kontrollen sind durchaus sinnvoll um eine Veränderung des Knochens zu sehen. Osteoporose entsteht eher durch eine Entlastung des Knochens, weniger durch das Material selbst. Nur deswegen brauchen Sie sich das Metall nicht herausnehmen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr.med. A. Sigel

Frage

Hallo, benötige dringend Ihren Rat: Bei meiner Tochter wurde vor knapp 3 Jahren (im Alter von 11 Jahren) eine Spondylodese L5/S1 durchgeführt. Es wurde ein Teil des Beckenknochens entnommen, zusätzlich wurden Schrauben eingesetzt. Meine Tochter war bis vor wenigen Wochen beschwerdefrei. Nun hat sie wieder Schmerzen im rechten Bein mit beginnendem Taubheitsgefühl. Wie mir mittlerweile gesagt wurde, kann sich das Wirbelgleiten nach einer solchen Operation auf höhergelegene Wirbel verlagern. Deshalb meine Frage: Müssen wir nun alle 3 Jahre mit einer erneuten Spondylodese rechnen? Was passiert, wenn die Wirbelsäule irgendwann komplett versteift ist und welchen Einfluß hat das Wachstum auf diese Erkrankung? Wäre Ihnen sehr dankbar für eine baldige Antwort. MfG C. Urbaniak

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte(r) Frau/Herr U.,

die Schmerzen müssen keine Verschlechterung bedeuten, sollten aber abgeklärt werden. Üblicherweise muss man nach einem solchen Eingriff nicht zwangsläufig mit Folgeerscheinungen rechnen. Da durch das Wachstum statische Veränderungen der Wirbelsäule eintreten können, sollte Ihre Tochter während der Wachstumsphase gegebenenfalls engmaschig kontrolliert werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. R. Nissl

Frage

Guten Abend, ich hatte am 3. Mai eine Wirbelsäulenversteifung im Bereich L5/S1. Habe seit ca. einer Woche ziemliche Schmerzen auf der rechten Seite der Wirbelsäule. Was kann das sein? Es ist ein stechender und ziehender Schmerz, kann mich im Bett schlecht drehen. Würde mich über eine Antwort freuen. Die Schmerzen hatte ich vorher nicht.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Liebe E.,
die Schmerzen nach Ihrer Spondylodese-Operation sind ungewöhnlich und können verschiedene Ursachen haben. Wenden Sie sich bitte zur Abklärung an den sie behandlenden Arzt.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

Frage

Hallo, bin verzweifelt hatte schon 2 Wirbelsäulenversteifungsops einmal ventral mittels Knochenspan und dorsal L4/5/S1 PLIF. Vor einem Jahr wurden auch meine beide ISG Gelenke – Ifuse – versteift. Meine Schmerzen sind uneträglich geworden. Sitzen, Stehen, Liegen werden zunehmend zur Qual. Schmerzmedikamente (nehme auch Morphium) bringen nur kurz od keine Linderung. Wer kann mir helfen? LG

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Liebe Frau S.,
bei mehrfach voroperierten Patienten, die weiterhin unter starken Schmerzen leiden, kann in bestimmten Fällen ein Schmerzschrittmacher zu Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Wir empfehlen Ihnen, Therapiemöglichkeiten in einem spezialisierten Zentrum prüfen zu lassen.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

Frage

Sehr geehrte Damen und Herren, vor 3 Monaten hatte ich LWS L4/L5 und L5/S1 eine Wirbelversteifung OP vom Rücken operiert mit 6 Schrauben (2007 in diesen Segmenten bereits Bandscheibenprothesen, die jetzt dringeblieben sind). Ich bin 43 Jahre und frage mich, wie lange es maximal dauern kann bei einer erfolgreichen Operation eine große Besserung feststellen kann. Für eine Info bedank ich mich sehr! MfG, M.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Lieber M.,
die Heilungsdauer nach einer Spondylodese ist individuell verschieden. Selbst bei erfolgreicher Verschraubung kann ein Nervenschaden bestehen bleiben. Wir empfehlen eine Kontrolle der Implantatlage mittels CT. Wenn hier alles in Ordung ist, kommen eine Schmerztherapie und der Epiduralkatheter in Betracht.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

Frage

Meine Versteifung wegen Wirbelgleitens ohne besondere Schmerzen fand 2002 statt, L4/5, S1.Trotz vieler therapeuthischer Maßnahmen verstärkten sich die Schmerzen, und heute gehe ich mit dem Rollator, um überhaupt mal einen kleinen Spaziergang machen zu können. Ich warte dringend auf die Freigabe von Cannabis, denn andere Schmerzmittel helfen nicht. Meine Schmerzen liegen auch im ISG.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte/r Frau/Herr G.,
wir empfehlen Ihnen, eine zweite Meinung zu Ihren Beschwerden einzuholen. Es gibt mit Sicherheit eine Behandlungsmethoden, die Ihnen schneller helfen kann.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

Frage

Sehr geehrte Damen und Herren, vor 3 Wochen fand bei mir eine Versteifung LW4/LW5/S1 statt. Vorher wurde vor einem Jahr bereits LW5/S1 versteift, allerdings sind hier Schrauben gebrochen. Ich hatte vor der letzten OP austrahlende Schmerzen in der Gesäß- und Oberschenkelmuskulatur und konnte monatelang nur noch gebückt laufen. Was ohne Schmerzen ging war Radfahren. Nun sind nach der OP vor 3 Wochen (7 Std. Wirbelsäulen OP von hinten und vorn) die Schmerzen komplett weg, allerdings fühle ich beim Laufen mein linkes Bein kaum (lahm). Mehr als 1 km geht nicht, es ist eine elende Quälerei, trotz Schmerzfreiheit. Ist damit zu rechnen, dass das „normale“ Gefühl irgendwann wieder kommt? Mit besten Grüßen V. K.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr K.,
vor allem nach Eingriffen zur Stabilisierung der Wirbelsäule besteht oft noch eine Wurzelreizung fort, die sich durch Taubheitsgefühle äußert. Die operativen Manipulationen und das Wundwasser, ggf. auch die Implatate selbst, sind hierfür ursächlich. Diese Beschwerden lassen im Lauf der Zeit nach, sie können jedoch mehrere Monate fortbestehen. Nehmen Sie ggf. Vitamin B12 (z.B. Keltican) oder geschroteten Leinsamen zur Unterstützung des Heilungsprozesses ein.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

Frage

Hallo ich habe am 10.08.2016 eine Versteifung in der LWS L5/S1 bekommen, nach der Operation war alles okay, mittlerweile habe ich Schmerzen im Bauch über die Leiste und im Rücken rechts von der LWS bis in die Hüfte und die obere Pobacke. Mein Hausarzt hat auch schon ein Ultraschall im Bauchbereich gemacht, hat aber glücklicherweise nichts gefunden. Beim Urologen war ich auch, er hat mit Ultraschall auch nichts weiter gefunden. Vielleicht wissen Sie, was es sein könnte. Das sind richtig starke Schmerzen. Mit freundlichen Grüßen A. M.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Lieber Herr M,
eventuell liegt bei Ihnen ein ISG-Syndrom vor, das mit einer CT- bzw. bildwandlergesteuerten Infiltration behandelt werden kann, begleitend dazu Schmerzmittel und manuelle Therapie.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

Frage

Sehr geehrte Damen und Herren! Ich bin verzweifelt und völlig fertig😥 Ich hatte im Jänner 2012 einen Bandscheibenvorfall Bereich L4-S1 mit neurologischen Ausfall im rechten Bein! Ich wurde sofort operiert und 1 Tag postOp ging es mir schon wieder sehr gut,Querbettsitzen und die ersten Schritte und das Ganze fast schmerzfrei! Tag 2 postOp bekam ich wieder höllische Schmerzen und nach einem CT wurde die 2. OP angeordnet, da angeblich etwas nachgerückt wäre! Seit diesem Zeitpunkt sind die Schmerzen schlimmer als je zuvor und ich habe eine Lähmung ab Knie abwärts im rechten Bein! Nach mehrmaligen Reha-Aufenthalten und unzähligen Physiotherapie Einheiten, Massagen, etc und sehr vielen medikamentösen Einstellungen, Adaptierung, unzähligen CT gezielten Infiltrationen, gepulste Radiofrequenzenhandlungen und 2 Kaliber Dekompressionsop wurde heuer im März eine Spondylodiszitis diagnostiziert und ich musste über 4 Monate ein 3-fach Antibiotika einnehmen! Das CRP besserte sich darauf, aber die Schmerzen waren wieder besonders schlimm!!! Als es trotz Morphium,….. und einiger anderer Medikamente keine Besserung erzielt wurde, entschloss sich die Orthopäden und Neurologen zu einer SoftPlif L5/S1! Ich hatte jetzt 2 1/2 Monate weniger Schmerzen, also erträglich aber nicht weg, aber seit mehr als 2 Wochen wird schlimme stichartige Schmerzen, die mir die meiste Zeit das Leben zur Hölle machen! An besonders schlimmen Tagen kann ich nicht Mal richtig durchatmen, dann zwingen mich die Schmerzen in die Knie und die Tränen schießen ein! In der Ambulanz meines Krankenhauses, in dem die gesamte Behandlung von der 1. OP bis dato durchgeführt wurde, wurde mir gesagt, dass ich austherapiert wäre und das jetzt chronische Schmerzen im Schmerzgedächtnis abgespeichert wäre, die man nur medikamentös behandeln könnte! Mein Problem, Morphium und Oxygerolan helfen nicht bei diesen schlimmen Schmerzen und jetzt bin ich hilf- und ratlos und sehr verzweifelt und mein Weihnachten war und ist alles andere als schön!! VL haben Sie einen Rat für mich? Frohe Weihnachten

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau B.,
in schweren Fällen von chronischen Rückenschmerzen lohnt es sich immer zu prüfen, ob die Behandlung mit der so genannten Elektrischen Rückenmarksstimulation (Schmerzschrittmacher/SCS) infrage kommt. Holen Sie sich hierzu am besten eine Zweitmeinung ein.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

Frage

Hatte im September 2o15 eine Wirbelversteifung. Trotz intensiver KG starke Schmerzen. Kann das Metall wieder entfernt werden? Ich bin 77 Jahre alt. Eine Antwort würde mich freuen ! Danke!

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Liebe Frau G.,
eine Stabilisierungoperation ist bei Erkrankungen der Wirbelsäule in der Regel die letzte Option. Mit Sicherheit haben Sie schwerwiegende Gründe dazu bewogen. Wenn Ihre Bescherden anhalten, sollten Sie die korrekte Position der eingebrachten Schrauben überprüfen lassen, ggf. muss diese korrigiert werden. Eine komplette Entfernung der Stabilisierung ist höchstwahrscheinlich nicht sinnvoll.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

Frage

Hallo , hatte im September 2014 eine Versteifung er hier so oft beschriebenen beende L5/S1 . Bei der ersten op bin ich mit kompletter Taubheit in den unteren Extremitäten aufgewacht. Wodurch direkt eine zweite op veranlasst wurde. Seidem habe ich im linken Fuß nur noch 35 % kraft und daraus resultiert eine Fußheberschwäche. Nun geht der ganze Kram auf der rechten Seite los. Schmerztherapien helfen nicht. Oberhalb der Versteifung habe ich auch extreme Schmerzen die ich meinen neu erlernten Beruf fast unmöglich machen auszuüben. Kann es sein, dass ich einen neuen BS Vorfall habe oberhalb der Versteifung und daraus resultieren die Symtome im rechten Bein? Ich schaffe das auch vom Kopf her nicht. Ich habe mich doch gerade erst erholt … Was kann Ich tun (Muskelaufbau sowie Gewichtsreduktion von 15 Kg auf 82 Kg hat nicht den gewünschten Erfolg gebracht). Danke Ihnen

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Lieber Herr H.,
um beurteilen zu können, ob bei Ihnen ein weiterer Bandscheibenvorfall vorliegt, sind eine sorgfältige Befunderhebung und Diagnostik notwendig; Es gibt in jedem Fall die Möglichkeit, etwas gegen Ihre Schmerzen zu tun, der Wirbelsäulenmedizin stehen verschiedene moderne minimalinvasive und operative Möglichkeiten zur Verfügung. Wir empfehlen Ihnen, sich im Hinblick auf eine individuelle Therapie eine zweite Meinung einzuholen. Dass Sie Ihr Gewicht reduziert haben und körperlich aktiv sind, trägt in jedem Fall zur Verbesserung Ihrer Beschwerden bei. Diese Maßnahmen sollten Sie unbedingt beibehalten.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

Frage

Ich habe eine Frage. Mein Lebensgefährte ist 2011 operiert worden (spondylodese OP) in mehreren Segmenten LWS /S1 Seit zwei Jahren zunehmende unerträgliche Schmerzen, mehr oder weniger austherapiert mit Fentanyl, Lyrica, Amitriptyllin, dreimal wöchentliche Infiltrationen mit Carbostesin und teils Cortison. Keine Lebensqualität mehr und zunehmend schwerst depressiv. Gibt es irgendwelche weiteren Optionen? Einen lieben Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Liebe Frau M.,
der modernen Wirbelsäulenmedizin stehen auch bei mehrfach voroperierten Patienten Möglichkeiten für eine wirksame Schmerztherapie zur Verfügung. Der sogenannte Schmerzschrittmacher (Elektrische Rückenmarksstimulation / SCS) ist dafür nur ein Beispiel. Welche Therapie für den einzelnen Patienten jeweils geeignet ist, muss eine individuelle Befunderhebung und Diagnose zeigen. Gern können Sie in unserem Zentrum eine zweite Meinung zu den Therapieoptionen einholen.
Alles Gute und freundliche Grüße, Ihr Praxisteam

Frage

Hallo. ich hatte 01.2015 eine versteifung l5s1. War sehr zufrieden. Jetzt werden die Schmerzen im oberen Rücken immer schlimmer. Bei geringer anstrengung schmerzen bis in den Oberschenkel. Das material ist immer noch drin.will es auch nicht unbedingt raus machen lassen.Wenn ich glatt auf dem Rücken liege habe ich das Gefühl das meine Wirbelsäule sich nach außen beugt und es schmerzt auch an der Stelle.mit Krämpfen habe ich seit der op zu tun und einen aufliege Schmerz ebenfalls. Was soll ich tun? Auf Dauer halte ich das nicht aus. Nehme tilidiin, aber keine große Besserung. Vielen Dank für ihre Zeit und Antwort im voraus.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Liebe Frau L.,
oft kann eine elektrische Rückenmarkstimulation mit dem so genannten Schmerzschrittmacher voroperierten Patienten mit starken Schmerzen helfen. Lassen Sie sich zu diesem Thema doch einmal bei einem Facharzt beraten.
Alles Gute und freundliche Grüße, Ihr Praxisteam

MVZ Praxisklinik Dr. Schneiderhan & Kollegen

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