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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Hüftschmerzen links bei bestehender Skoliose

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Frage

Guten Tag, seit ca. 4 Wochen habe ich erhebliche Beschwerden im linken Hüftbereich. Vor allem beim laufen und aufstehen. Desweiteren bei Drehbewegungen. Es liegt keine akute Ursache vor, wie Sturz oder ähnliches. Auch ist eine Einschränkung beim Bücken zu spüren. Daher frage ich ich, ob diese Beschwerden eventuell mit der bestehenden Skoliose zu tun haben könnte (seit Kindesalter). Bin jetzt 38 Jahre und eigentlich recht aktiv. Die Untersuchung beim Hausarzt ergab nur eine Bewegungseinschränkung (könnte ja doch eine leichte Zerrung vorliegen, deren Entstehung unbemerkt war??????) und eine schmerzlindernde Salbe verschrieben. Nehme derzeit Schmerztabletten, da ich sonst meiner Arbeit (ZMV) nicht nachgehen könnte. Mit freundlichen Grüssen M. Kupich

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau K.,

die von Ihnen beschriebenen Beschwerden können verschiedene Ursachen haben. Sie könnten von Veränderungen im Bereich der LWS aber auch der Hüfte selbst herrühren. Die Vorstellung bei einem Orthopäden, der Röntgenaufnahmen oder weiterführend auch Schichtbildaufnahmen (Computertomographie, Kernspintomographie) anfertigen könnte, sollte über eine mögliche Ursache Klärung bringen. Wenn feststeht, was Ihre Beschwerdesymptomatik verursacht, könnte auch gezielt behandelt werden.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel/ma

Frage

Habe seit einiger Zeit nach dem Laufen ( nach ca. 10-12km) einen ziehenden Schmerz vorne in der Hüfte. Der Orthopäde schließt eine Arthrose per Röntgen zu 95% aus; mehrere KG-Behandlung haben die Adduktoren behandelt und das Ileosakralgelenk gelockert ohne jegliche Besserung. Stretching bringt auch so gut wie keine Entlastung. Nach vermuteter Diagnose des Physiotherapeuten durch bewusstes Auslösen des Schmerzes, könnte es eine Reizung des Hüftbandes (ligamentum femoralis) sein – Ursache allerdings unbekannt; Wer hat ähnliche Erfahrungen und dann was gemacht? Kann mir jemand einen erfahrenen Osteopahten in Köln/ Bonn / Umgebung empfehlen, der Läufer behandelt oder sogar solche Beschwerden?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte(r) Frau/Herr F.,

die von Ihnen geschilderten Beschwerden scheinen Ausdruck einer Überbelastung zu sein. Da offensichtlich konventionell radiologisch keine Anzeigen für eine Arthrose vorhanden sind, könnte lediglich per Kernspintomographie eine weitere Eingrenzung der möglichen Ursache durch Beurteilung auch der Weichteilsituation um das Hüftgelenk erfolgen.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller/mü

Frage

hallo, meine Orthopädin hat bei mir vor kurzem eine beidseitige Hüftdysplasie festgestellt. Doch leider hat sie mir nicht wirklich viel info darüber gegeben: was genau das ist und was ich gegen die Rückenschmerzen tun kann. Vielleicht können sie mir eine kurze Erläuterung geben. Hilft Rückengymnastik? wenn ja welche? Kann ich meiner Hüfte sonst noch was gutes tun? Vielen dank schon mal für die Hilfe beste grüße Jana

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau A.,

eine Hüftdysplasie ist eine mangelhafte Ausbildung der Pfannendächer über den Hüftgelenksköpfen. Dies könnte je nach Ausprägung zu einer frühzeitigen Abnutzung und damit auch frühzeitigen Arthrose der Hüftgelenke führen. Aufgrund der Mehrbelastung der Hüftgelenkstabilisatoren (Glutäalmuskulatur) kommt es auch zu einer Mehrbelastung der LWS. Hier könnte ggf. auch eine zusätzliche begleitende Erkrankungen einer Übergangsanomalie im Übergangsbereich zwischen LWS und Sakralwirbelsäule mit vergesellschaftet sein. Diesbezüglich könnte eine Röntgenkontrolle bzw. eine Kernspintomographie weiteren Aufschluss ergeben. Krankengymnastik ist in jedem Fall hilfreich ob mit oder ohne Hüftdysplasie für Beschwerden im Bereich der LWS. Hinsichtlich der Hüftdysplasie könnten ggf. in Abhängigkeit von Alter und Ausprägung operative Maßnahmen angezeigt sein.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller/mü

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