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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Immernoch Knieschmerzen nach Tibiakopffraktur?

So wichtig ist die Zweitmeinung

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Frage

Halloam 30.9. wurde bei mir per Kernspinaufnahme eine Stressfraktur medialer Tibiakopf mit einem ausgedehnten Bon Bruise und einer Innenbandzerrung festgestellt welche ich mir beim joggen zugezogen habe. Nach 18 Tagen Gipsschiene bin ich leider einmal zu einem anderen Arzt gegangen welcher mir einen Gipstutor anlegte und mit diesem sollte ich ohne Gehstützen voll belasten. Seit diesem Tag habe ich wieder schmerzen an der Knie-Innenseite welche ich mit der Gipsschiene so nicht hatte. Bin dann wieder zu meinem 1. Arzt (am 28.10.) welcher meinte das der Bruch jetzt aber auch ausgeheilt sein müsste. Schmerzen habe ich allerdings immernoch auch wenn sie nicht mehr ständig da sind. Wenn aber alles verheilt ist, dann dürfte ich die doch gar nicht mehr haben und ich müsste doch auch Treppen schmerzfrei auf und ab steigen können oder? Der Arzt stellte bei mir fest das ich Knick- u. Spreizfüsse habe und das mein rechtes Knie beim gehen extrem nach innen fällt, also X-Beine? Ich habe jetzt für meine Füsse Einlagen bekommen und für mein Knie eine Donjoy Orthese. Meine Frage ist nun: Ist es nicht so, das bei X-Beinen oder wenn das Knie nach innen knickt, ich die Beschwerden eigentlich an der Außenseite des Knies haben müsste? Ist es vielleicht normal das ich immernoch schmerzen habe nach einer Fraktur? Kann es vielleicht sein das die Innenbandzerrung noch nicht auskuriert ist nach nur 29 Tage Ruhigstellung (mit der kurzzeitigen Belastung zwischendurch)? Oder könnte evtl. doch der Meniskus was abbekommen haben? Was meinen Sie was da vielleicht noch sein könnte oder ist das alles ganz normal und ich mach mir nur zuviele Gedanken? Vielen Dank im voraus.Liebe Grüße Meggi Greve

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau G.,

bei X-Beinen werden die Bänder an der Knieinnenseite in der Regel stark beansprucht sowie die knöchernen Anteile an der Knieaußenseite, sodass häufig zuerst Beschwerden an der Innenseite, im weiteren Verlauf bei Knorpelabnutzung, an der Gelenkaußenseite, dann auch Schmerzen im äußeren Kniebereich entstehen. Innenbandverletzungen bzw. Stressfrakturen können bis zu 6, 8 oder auch 10 Wochen schmerzhaft sein. Ob eventuell der Meniskus mitverletzt war, sollte ggf. durch eine kernspintomographische Untersuchung festgestellt werden.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Frage

habe mir vor einiger zeit eine tibiakopffraktur durch einen unfall zugezogen. das bein wurde zwei wochen lang in eine gipsschiene gelegt, welche „schief gewickelt“ war. durch einen zusätzlichen schlüsselbeinbruch war es mir unmöglich nach der entlassung aus dem kh einen arzt auf zusuchen (wir wohnen im 4.stock ohne lift) haben dann nach zwei wochen die schiene entfernt, weil ich das gefühl hatte das bein würde die schiene zum platzen bringen. hatte seltsamerweise auch von anfang an keine schmerzen, selbst dann nicht wenn ich versuche das bein zu belasten. leider habe ich das problem, das das bein abends durch gewebewasser anschwillt. nun meine frage, was kann ich tun um das bein wieder voll zu mobilisieren ohne zum arzt zu gehen ( zu denen habe ich kein vertrauen mehr, weil mir alle was anderes erzählt haben!!!) und das wasser aus dem bein zu bekommen ??? zu den nicht vorhandenen schmerzen muß ich noch sagen, das ich vor knapp vier jahren mal ziemlich heftig auf das knie gefallen in, und es damals stark anschwoll und ich schwierigkeiten beim auftreten hatte. kann man auf einem röntgenbild eine alte von einer neuen verletzung überhaupt erkennen ??? mfg M.Wiesmüller

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau W.,

um Wasseransammlungen in Gelenken zu vermeiden, empfiehlt sich im Allgemeinen die Hochlagerung, ggf. die elastische Wickelung des Beines sowie Lymphdrainage und Krankengymnastik zur Aktivierung der Muskelpumpe. Eine Konsultation eines Orthopäden würde ich Ihnen dennoch dringend empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll

Frage

Sehr geehrte Damen und Herren,am 26.05.16 wurde nach Unfall ein Tipiakopf Trümmerungsbruch bei mir operiert. Danach 6 Wochen Ruhigstellung in 90-Grad-Schiene und dann beginnende Belastung, Laufen von Treppen, Physio usw. Bis heute (bin auch noch krank geschrieben) habe ich große Schmerzen in Kniescheibe und Kniekehle. Besonders nachts. Ist das normal oder stimmt da was nicht? Mfg S. K.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Liebe Frau K.,
solche Tibiakopffrakturen sind nach sechs Wochen noch nicht ausgeheilt. Sollte sich im Verlauf der nächsten Wochen und Monate keine deutliche Besserung einstellen, empfehlen wir erstens ein CT zur Verlaufskontrelle der knöchernen Durchbauenung anfertigne zu lassen, und zweitens ein MRT zur Beurteiloung von Menisken,der Knorpel- und Bandstrukturen.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

Frage

Hallo, ich bin vor 4 Wochen gestürzt.MRT Bericht: geringe Impression des dorsalen lateralen tibiaplateaus rechts mit diffusem knochenoedem. Ausdehnung des frakturspalts bis zur fibula syndesmose. Beurteilung: Impressionsspaltbruch des lateralen tibiaplateaus Typ 2 nach schatzker mit diskreter kortikalisimpression des dorsolateralen tibiaplateaus. Gelenkerguss. Bänder alle ok! Mein Orthopäde sagte nur: keinen Sport, wir sehen uns im Oktober wieder!Ich belaste das Bein fast wieder normal, ohne Schiene und Gehstützen, obgleich immer noch leichte Schmerzen an der Knie-Innenseite und bei Drehungen im Bett auf die linke Seite.Belaste ich das Bein zu viel? Wie verhalte ich mich richtig?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Liebe Frau H.,
Wir empfehlen ein CT und die Wiedervorstellung beim Unfallchirurgen.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

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