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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Impressionsfraktur am Knie mit Stufenbildung

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Frage

am 01.11.02 verletzte ich mich am rechten Knie. Nach einer Kernspintomographie am 13.11.02 wurde eine Impressionsfraktur ohne Stufenbildung am medialen Femurcondylus (??) diagnostiziert, wonach das Knie ruhig komplett gestellt wurde (Schiene, starr, 20 Grad). Nach weiteren 2 Wochen wurde durch einen ZweitArzt die Diagnose gestellt, dass eine Stufenbildung vorhanden sei. Am 02.12.02 (bereits 4 Wochen nach dem Unfall) wurde ich operiert: die Impressionsfraktur wurde ausgebeutelt und der Knorpelschaden ausgeglichen (Knorpel wurde hierzu vom Rand des Kniegelenks abgezwickt und verwendet.) Hierbei zeigte sich zusätzlich eine ca. 0,5 cm tiefe Kerbe im Knorpel. Nun ist das Knie in einer beweglichen Schiene ruhig gestellt: Dauer 8-10 Wochen: Abwinkelung in den ersten beiden Wochen 20-40 Grad, ab der dritten Woche 20-60 Grad und in den letzten beiden Wochen 20-90 Grad. Leider hatte ich während meines Klinikaufenthalts keine Möglichkeit detailierte Informationen über eventuelle bleibende Schädigungen zu bekommen, da der behandelnde Arzt nicht detailiert über den eigentlichen chirurgischen Eingriff informiert war (lt. seiner Aussage). Ist ein bleibender Schaden wahrscheinlich? Kann ich Sportarten wie Reiten, Motocross fahren, Squash spielen und Ski fahren weiterhin ausführen? Worauf muss bei der Weiterbehandlung geachtet werden? Sind weitere operative Eingriffe wahrscheinlich? Wie lange dauert der Prozess, sobald ich das Bein wieder belasten kann, bishin zum „normalen“ belasten??

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau S.,

je nach Rekonstruktion der Gelenkfläche ist ein bleibender Schaden zu erwarten. Bei der Weiterbehandlung sollte in erster Linie auf Muskelkräftigung sowie auf Vermeidung von starken Belastungen des Kniegelenkes geachtet werden. Bewegung des Kniegelenkes z. B. Radfahren sind ideal, regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind in jedem Falle sinnvoll, um frühzeitig einen etwaigen Gelenkverschleiß feststellen zu können. Eine Vollbelastung des Beines ist gewöhnlich ca. 2 Monate nach erfolgtem Eingriff möglich, letztlich wird der Zeitpunkt der Vollbelastung jedoch vom Operateur bzw. behandelnden Orthopäden festgelegt.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Frage

Guten Tag. Ich habe seit einigen Tagen Schmerzen im rechten Bein welche sich bis an das Schienenbein bemerkbar machen.Könnte dies durch einen Unfall sein,welchen ich vor drei Wochen hatte(ist mir einer seitlich aufgefahren)?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr W.,

prinzipiell könnten Ihre Schmerzen von einem Unfall herrühren. Nach längerer Zeitverzögerung ist dies jedoch eher unwahrscheinlich. Wenn die Schmerzen länger anhalten, sollten Sie sich unbedingt untersuchen lassen, ggf. auch inklusive eine Röntgenuntersuchung um beispielsweise einen Haarriss oder eine Knochenabsplitterung feststellen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel

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