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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Kalkschulter – Behandlung nach OP

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Frage

Hallo,mir wurde Anfang Januar diesen Jahres ein recht großes (5cm lang, 1cm Durchmesser) Kalkdepot in der linken Schulter entfernt (mini-open).Seitdem mache ich 3x pro Woche Krankengymnastik, die im wesentlichen folgendermaßen aufgebaut ist:-10 min Mobilisierung (Bewegen des Arms) -5 min Massage der Schulter -20 min Stimulierung durch Strom -15 min UltraschallDa ich seit dieser Zeit nur *sehr* langsam Fortschritte mache stelle ich mir die Frage, ob die Therapierung richtig zusammengesetzt ist. Insbesondere die Behandlung durch Strom und Ultraschall stelle ich in Frage.*Ist das Ihrer Meinung nach sinnvoll bzw. entspricht das der Standardtherapie?*Auch nach 2 Monaten kann ich meinen Arm aktiv nur unter Schmerzen anheben, an Sport ist schon gar nicht zu denken. Ist das für den Zeitraum als normal anzusehen?Für die Beantwortung meiner Fragen bedanke ich mich im voraus.Gruss,B. Naumann

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr N.,

leider ist die Nachbehandlung bei Schulterverletzungen sehr langwierig unabhängig, ob eine operative oder konservative Therapie erfolgt. Wichtig ist, dass neben der Intensität gewissenhaft darauf geachtet wird, dass die Schulter nicht überreizt wird. Es sollte also die durchgeführte Mobilisierung nur bis zur Schmerzgrenze durchgeführt werden, um hier weitere Entzündungen im Bereich der Schleimbeutel und Sehnenansätze zu vermeiden. Insofern ist es nicht ungewöhnlich, dass auch nach zweimonatiger Schonung noch eine erhebliche Schmerzhaftigkeit im Schultergelenksbereich besteht.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Effner /ef

Frage

Vor 4 Wochen (1.3.06) wurde mir ein großes Kalkdepot (4 cm) – li -schulter – arthroskopisch entfernt. Die Sehne wurde vernäht. Ich war unmittelbar nach der OP (nach wochenlangen rasenden Schmerzen) weitgehend schmerzfrei. Was für eine Wohltat!! Nach einer Woche Ruhigstellung im Spreizkissen begann ich (nun insg. 6x) KG. In den letzten paar Nächten wache ich wieder häufig vor Schmerzen und Stiche im gesamtem Schulterbereich auf. Auch bei längeren Autofahrten habe ich auch ziemlich Schmerzen. Ich gehe nun seit einer Woche wieder halbtags arbeiten. Die Beweglichkeit aber nach wie vor (seit Jahren eigentlich) eingeschränkt. In zwei Wochen beginnt nun mit Reha (20 Einheiten) Wird das überhaupt wieder was? Ich bin w/44 und habe noch funktionelle Ansprüche Problem ist auch, die rechte Schulter macht ebenfalls wegen Kalkdepots Beschwerden. Ich bin w/44 und habe doch noch funktionelle Ansprüche.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau S.,

wiederkehrende Schmerzen nach solchen Eingriffen sind durchaus in den ersten Wochen im Normbereich. Nicht zuletzt deshalb wird auch meist eine Rehabilitationsmaßnahme angeraten. Hierbei werden Sie auch nochmals nachuntersucht. Sie sollten sich zunächst noch keine Sorgen machen. Es könnte aber sinnvoll sein, vorübergehend Schmerzmedikamente einzunehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Effner /si

Frage

Hallo ich bin dieses Jahr im März an meiner Kalkschulter operiert worden. Ich habe gleich danach mit der KG angefangen weil es hieß das wenn ich es nicht mache meine Schulter steif wird. So KG habe ich insgesamt 2 Rezepte bekommen. Und jetzt??? Mein Physiotherapeuth ist ein guter Bekannter und er meinte das diese KG nicht reiche. Ich bekam aber keine mehr von meinem Arzt, deswegen ging meine Tochter zu ihrem und ließ sich welche verschreiben. So weit so gut, aber ich möchte wieder in meine Arbeit, aber mit diesen Schmerzen brauch ich nicht gehen. Ich arbeite in einem Altenheim in der Küche wo man schwer heben muss, stellen sie sich vor ich habe nen Tiopf in der hand und mir gibt es einen Stich in der Schulter dann Prost Mahlzeit habe ich am Ende noch ne Verbrennung. Was soll ich noch machen??? Ich hab angeblich keine Entzündung mehr laut Blutbild, was ist es dann noch??Helfen sie mir bitteMfG

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr M.,

nicht unüblich nach Entfernungen von Kalkdepots sind anhaltende Reizungen im Bereich der Rotatorenmanschette. Hierbei zeigt sich typischerweise keine Veränderung im Bereich des Blutbildes. Neben medikamentöser Behandlung mit entzündungshemmenden Mitteln (Ibuprofen, Diclofenac) könnte hier unter Umständen nochmals eine kurzzeitige lokale Injektion von Kortison haltigen Spritzen zur Entzündungshemmung sinnvoll sein, im Übrigen die Weiterführung physikalischer Maßnahmen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Effner /ef

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