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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

L5/S1 und Th 11/12

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Frage

Guten Tag,ich bin 24 Jahre jun gund leide seid dem Teenager-Alter an Rückenschmerzen, überwiegend LWS – mittlerweile auch BWS. Momentan habe ich wieder starke Rückenbeschwerden. Anbei der Befund meines Orthopäden, mit der Bitte um „Übersetzung“. Vielen Dank!Rechtfertigende Indikation Ausschluss lumbaler BandscheibenvorfallDeutliche Zeichen der Bandscheibendegeneration mit Höhenminderung und breitbasiger Protrusion im Segment L 5/S 1. Kleiner sublimentär gelegender zusätzlicher Bandscheibenvorfall in diesem Segment. Zudem deutliche Einengung des knöchernden Spinalkanals bei zusätzlicher stehender hypertropher Spondylarthrose, linksbetont. Ebenfalls ist das linksseitige Neuroforamen hierdurch deutlich eingeengt. Bandscheibendegeneration mit Höhenminderung und Protrusion im Segment Th 11/12, hier ohne Prolapshinweis. Die übrigen LWS-Segmente kommen regelrecht zur Darstellung.Zusammenfassende BeurteilungKräftige Bandscheibendegeneration mit Höhenminderung und breitbasiger Protrusion sowie kleinem zusätzlichen sublimentär gelegenen medialen Prolaps im Segment L 5/S 1. Deutliche linksgbetonte hypertrophe Spondylarthrose, sekundäre Einengung des knöchernden Spinalkanals sowie insbesondere des linksseitigen Neuroforames. Bandscheibendegeneration mit Höhenminderung und angedeuteter Protrusion im Segment Th 11/12.Zur Zeit bekomme ich CT-Injektion und Krankengymnastik. Halten Sie diese Behandlung für richtig? Was kann man noch machen? Mittlerweile hat man mir schon zur Versteifung des Gleitwirbels geraten, um endliche „Ruhe“ zu bekommen. Halten Sie das für sinnvoll? Für eine baldige Antwort bedanke ich mich bereits im voraus.Mit freundlichen Grüßen Vanessa Gerbusch

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau G.,

die Behandlung, die Sie derzeit durchführen lassen, ist durchaus sinnvoll und ev. langfristig ausreichend. Ansonsten müssen die beschriebenen Bandscheibenvorfälle und –vorwölbungen gegebenenfalls saniert werden, was beispielsweise auf minimal invasivem Wege möglich ist. Neben den Bandscheibenveränderungen bestehen noch Einengungen der Nervenwurzelaustrittslöcher sowie Verschleißerscheinungen der so genannten kleinen Wirbelgelenke. Eine Versteifungsoperation würde man, soweit dies aus der Ferne zu beurteilen ist, noch zurückstellen. Sie sollten sich das Für und Wider von Ihrem behandelnden Arzt genau erklären lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. R. Schneiderhan

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