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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Lendenwirbelschmerzen mit Ausstrahlung

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Frage

Hallo, ich bin zufällig auf hre sehr interessante Homepage gestossen und erlaube mit folgende Fragen zu stellen:!Ich habe nun schon seit Jahren Schmerzen im Lendenwirbelbereich mit Ausstrahlung in die Hüfte und den rechten Oberschenkel. Besonders stark und 1-2 Tage anhaltend sind die Schmerzen nach körperlicher Tätigkeit oder nach dem Sport (Fußball und Tennis) .Eine radiologische Untersuchung im Juli ergab folgenden Befund:LENDENWIRBELSÄULE AP, SEITLICH Diskretest angedeutete Linksskoliose mit Scheitelpunkt L4. Weiters etwas vermehrte Lordosierung der unteren LWS im Sinne eines tiefen Hohikreuzes. Zarteste Spondylose L4 und L5. Die Wirbelkörper nicht höhengemindert, die Deckplatten intakt. Die Bandscheibenraume von normaler Weite. Der Spinalkanal unauffällig.BECKENÜBERSICHT Deutlicher Beckenschiefstand rechts, wodurch der rechte Beckenkamm um 19 mm tiefer zu stehen kommt, korrespondierend dazu auch entsprechender Sacrumbasisabfall nach rechts. Die Femurkopfhöhendifferenz beträgt 14 mm. Diskret incipiente Coxarthrose rechtsakzentuiert mit GelenksspaItverschmälerung und zarten ossären Anbauten im Bereich des Pfannendaches, hier auch reaktiv etwas vermehrte subchondrale Sklerosierung. Die Hüftköpfe imponieren jedoch beidseits glatt berandet, keine Entrundung oder Abflachung.Ich habe seither den Sport abgesetzt und führe keine schweren körperlichen Arbeiten mehr durch. Auch habe ich eine ärztlich verordnete Physiotherapie in Anspruch genommen. Die Schmerzen sind aber keineswegs vergangen, im Gegenteil, besonders die Ausstrahlung in den Beckenbereich und den Oberschenkel ist eher stärker geworden. Die Schmerzen treten mittlerweile auch in der Nacht und besonders auch im Sitzen und langen Gehen auf.Der Orthopäde, den ich nun konsultiert habe, hat ein pseudoradikuläres Lumbalsyndrom festgestellt und schlägt eine Infiltrationsanästhesie vor.Was sagen Sie zu meinem Fall, hat das ganz vielleicht etwas mit einer Hüftarthrose zu tun. Was kann ich selber gegen unternehmen. Eine Frage , die mich sehr beschäftigt ist, ob ich meinen wöchentlichen Sport (Fußball und Tennis in „gemäßigter“ Form) wieder betreiben darf/soll.Vielen Dank für Ihre Mühe

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr L.,

ggf. könnten Ihre Schmerzen von den kleinen Wirbelgelenken der Lendenwirbelsäule, welche infiltriert werden könnten.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Dötterl / dö

Frage

Ich habe zwei B.scheiben Op.L5-S1 hinter mir.Leider habe ich auch in diesem Bereich Arthrose wurd mir erklärt.habe öfter in diesem Bereich Schmerzen,die den Magen u.Darmbereich (unwohl sei) mit einschliessen. was kann ich dagen tun. mit freundlichen Grüsse Manfred Kruse

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr K.,

zunächst wird man von einer weiteren Operation eher Abstand nehmen und würde den arthrotischen Bereich zunächst mit einer gezielten Spritze infiltrieren bzw. bei besonders hartnäckigen Schmerzen eine Verödung durchführen. Diese ist auch nicht wesentliche unangenehmer wie eine Spritze.
Vielleicht hat sich auch die beiden Bandscheibenoperationen Narbengewebe gebildet. Dies könnte man in Schichtbildaufnahmen (Computertomographie oder Kernspintomographie) erkennen. Sollten sich hier tatsächlich narbige Veränderungen im Bereich der Wirbelsäule oder gar ein neuerlicher Bandscheibenvorfall herausstellen, die sich durch konservative Maßnahmen nicht bessern lassen, ist langfristig an eine Sanierung der Veränderung zu denken. Hierfür stehen unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten von minimal invasiven Verfahren bis hin zu offenen Operationen zur Verfügung. Welche Behandlung letztendlich in Frage kommt, muss anhand der Beschwerden und der Bildgebung entschieden werden

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Schneiderhan / si

Frage

Guten Tag,ich habe bei einer Rückendehnübung einen stechenden Schmerz gespürt. Erst habe ich micht Viel darauf gegeben, doch von Tag zu Tag wurden meine Schmerzen, die ins linke Bein ausstrahlten, immer heftiger. Mittlerweile kann ich kaum noch aufrecht gehen, spätestens nach 20 Metern brennt es wie Feuer in meinem linken Bein. Auch ist mein limkes Bein weniger kräftig als das rechte. Überdies wird meine Haut an meinen Kniescheiben etwas taub. Aber Rückenschmerzen habe ich eigentlich keine. Auch bücken kann ich mich gut, quasi beschwerdefrei. Deuten dies Symptome auf einen Bandscheiben-Vorfall hin?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Lieber Herr L.,
es kann nicht ausgeschlossen werde, dass es sich bei Ihren Beschwerden um einen Bandscheibenvorfall handelt. Wir empfehlen Ihnen in jedem Fall, einen Orthopäden zurate zu ziehen.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

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