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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Narbenbildung nach Bandscheiben-OP L5/S1

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Frage

Sehr geehrter Herr Dr. Schneiderhahn, nach Bandscheiben-OP vor 3 Jahren wurde im Kernspin folgendes festgestellt: „aktivierte Osteochondrose L5/S1. Epidurale Narbenbildung im gleichen Niveau mit Umscheidung der Wurzel S1“. Ist es möglich, mittels der Methode nach Prof. Racz die Narbenbildung langfristig zu beseitigen? Ist nach einem evtl. Eingriff (sollte diese Methode in Frage kommen) mit erneuter noch stärkerer Narbenbildung zu rechnen? Danke für Ihre Antwort.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau S.,

die Epiduralkathetertechnik nach Prof. Racz kann zu einer Schrumpfung des Narbengewebes führen und Ihnen dadurch langfristig Linderung verschaffen. Es kommt hier auch auf Art und Ausprägung der Narbenbildung an. Der Vorteil einer solchen sogenannten minimal invasiven Technik ist, dass es vor Ort nicht zu erneuter Narbenbildung kommt, da hier keine weitere Verletzung erfolgt, sondern der Schrumpfeffekt über Medikamentenwirkung zustande kommt.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. med. A. Sigel

Frage

Sehr geehrter Dr. Schneiderhahn, Ich bin 62 Jahre alt. Bei mir wurde im Jahr 1984 ein Bsv L5/S1 operiert. Im Jahr 2012 wurde eine Spondylodese L4/L5 durchgeführt. Im Jahr 2014 bekam ich einen Neurostimulator in der Uniklink Köln implantiert. Mittlerweile habe ich zeitweise unerträgliche Schmerzen. Ich kann ca. 15-20 Minuten gehen, dann muss ich mich setzen. Das weitere Gehen ist dann fast unmöglich bzw. die Schmerzen nehmen immer mehr zu. Ein mir vorliegendes Untersuchungsergebnis von der Radiologie München Zentrum aus dem Jahr 2013 wurde wie folgt beurteilt: Bei Zustand nach PLIF LWK 4/5 kein Nachweis einer knöchernen Durchbauung im Bandscheibenfach. Stattdessen tendenziell eher Zeichen eines ossären Reizzustandes mit sklerosierenden, zystischen und erosiven Veränderungen im Bereich des implantierten Cages. Relativ ausgedehnte Gewebeformation Links im OP Zugang beiLWK 5/SWK 1 mit Ummauerung der linken S1 Wurzel, z.B. Narbengewebe. Fortgeschrittene Spondyloosteochondrose LWK5/SWK1. Besteht die Möglichkeit das Narbengewebe zu entfernen? Vielen Dank und viele Grüsse aus Trier W. S.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr S.,
Ihrem Befund nach zu schließen sind die Ursachen Ihrer Beschwerden möglicherweise nicht ausschließlich beim Narbengewebe zu suchen. Dieses können wir häufig minimalinvasiv mit dem Videokatheter entfernen. Ob eine Epiduroskopie in Ihrem Fall sinnvoll ist, müsste im Rahmen einer sorgfältigen Untersuchung geklärt werden.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

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