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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Neuroforamenstenose HWS, bei Zustand nach zweimaliger OP

So wichtig ist die Zweitmeinung

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Frage

Sehr geehrte Damen und Herren,ich wende mich hiermit an Sie, in der Hoffnung, dass es doch doch noch ein minimalinvasiver Verfahren gibt, welches mich um eine erneute OP herumkommen lässt, da ich erst 34 Jahre alt bin.Vor ca 6 Jahren wurde bei mir ein Bandscheibenvorfall in der HWS C5/C6 medial betont festgestellt.Die bestehenden Symptome linderten sich durch Physiotherapie. 2003 bekam ich jedoch erneut Beschwerden, mit Parästhesien ausstrahlend in beide Arme, den Rücken und beide Beine. Außerdem lag eine Kraftminderung im linken Arm und Bein vor. Unabhängig voneinander rieten mir 3 Neurochirurgen zu einer OP, da die konservative Therapie diesmal erfolglos blieb. Im Sept. 03 wurde ich dann operiert. Es wurde eine Versteifung vorgenommen mit einem Cage-Implantat. Ca eine Woche nach der OP hatte ich mehr Beschwerden als vorher. Dies wurde dann auf extreme Muskelverspannungen zurückgeführt. Im August 04 wurde dann aufgrund meines Drängens ein erneutes MRT gemacht. Hier zeigte sich, dass der Cage eingebrochen war und das Myelon verformt war.Zu diesem Zeitpunkt hatte ich erhebliche Beschwerden und Parästhesien. Im Sept.04 erfolgte dann die zweite Op, mit Cage-Explantation und Spongiosafusion sowie Verplattung von ventral.Danach hatte ich ca eineinhalb Jahre lang Ruhe, wobei eine Restsymptomatik noch weiter bestand, mit der ich aber gut leben konnte. Ich bin ein sehr sportlicher und aktiver Mensch und mache zur Zeit eine Umschulung, da ich meinen alten Beruf als Krankenschwester nicht mehr ausüben konnte.Seit ca 6 Wochen habe ich erneut Beschwerden , diesmal aber überwiegend im linken Arm, der Schulter, z.T. ins linke Bein ausstrahlend und wieder mit heftigen Parästhesien. Es wurde erneut ein MRT gemacht, mit dem Befund: Cervicale Steilstellung-sowie das linke Neuroforamen ist erhenlich eingeeng bei HWK 5/6, bei HWK6/7 sind Spinalkanal gering und das rechte Neuroforamen erheblich eingeengt. Wieder wurde auf neurochirurgischer Seite über eine OP diskutiert.Seit ca 4 Wochen bin ich in physiotherapeutischer Behandlung, jedoch mit mäßigem Erfolg.Diesmal habe ich erhebliche Schmerzen, auch im BWS-Bereich, und auf der linken Seite sind auch ständig die Rippen blockiert. Eine weitere OP möchte ich unbedingt umgehen. Daher meine Frage, gibt es andere Möglichkeiten. Besteht die Chance, dass sich die Neuroforamina ohne OP wieder frei machen? Mir wurde erklärt, dass die Neuroforamina vermutlich durch Osteophyten verlegt seien.Vielen Dank für die Antwort im Voraus uns alles GuteLieben GrußSonja Meier

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau M.,

Ihre letzte Vermutung ist wahrscheinlich zutreffend, da solche Nervenwurzelaustrittslöcher zumeist hauptsächlich knöchern verlegt sind bei einer wie der Ihren Vorgeschichte. Durch eine gezielte Spritze an diese verengten Neuroforamen, vorzugsweise unter Röntgen- oder CT-Kontrolle, könnte durchaus eine anhaltende Besserung erzielt werden. Langfristig könnte dann, bei weiter hartnäckigen Beschwerden diskutiert werden, ob mittels eines verhältnismäßig kleinen Hautschnittes die Nervenwurzelaustrittslöcher etwas ausgefräst werden, können. Die MRT sollte eigentlich zeigen, ob die Engstellung hauptsächlich knöchern oder durch Bindegewebe bedingt ist.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Schneiderhan /si

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