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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Osteochondrose mit Schmorl’schem Knotchen

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Frage

Sehr geehrte Doktoren, mittels einem MRT vor 10 Jahren wurde mir ein Bandscheibenvorfall L4/5 diagnostiziert. Seit 3 Wochen klage ich (wieder mal) über massive Schmerzen in dem Bereich. Nach einem erneuten MRT am 15.05.06, stellt sich heraus, dass sich der Bandscheibenvorfall zurückgebildet hat. Dafür heißt es in dem Befund, den man mir zugefaxt hat: „In Höhe LWK5/SW1 Osteochondrose mit Schmorl’schem Knötchen im Bereich der Bodenplatte.“ Was bedeutet das genau ( insbesondere das Schmorl’sche Knötchen) und welche Behandlung ist angezeigt, um schnellstmöglich schmerzfrei zu werden? Mit freundlichem Gruß Peter Peschel

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr P.,

„Osteochondrose im Bereich L5/S1“ bedeutet eine Verminderung des Bandscheibenraumes. Schmorl’sche Knötchen sind Zerstörungen im Bereich der Deckplatten der Wirbelkörper, welche allerdings keine Instabilität erzeugen. Insgesamt sind dies degenerative Veränderungen mit entsprechenden lokalen Entzündungen im Bereich der Wirbelkörper. Therapeutisch sollte eine entzündungshemmende Therapie eingeleitet werden, spezielle Gymnastik ggf. auch Infiltrationsbehandlungen der Facettengelenke in dem betroffenen Bereich, da diese häufig Schmerzen verursachen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Nissl /ef

Frage

Meiner Mutter (59J) hat man vor kurzem Osteochondrose diagnostiziert. Seit etwa einem Jahr leidet sie an starken Schmerzen im Rücken, vor allen im Lendenbereich, manchmal auch an Schmerzen in den Schulterblättern. Es ist ein Gefühl der Verklämmung im Kreuz begleitet von Taubheit in den Beinen (weichen Knie) aber nur , wenn sie länger läuft oder sitz, so etwa nach einer halben Stunde fänt es an zu schmerzen. Nur das Liegen macht diese Situation erträglich. Es wurde noch gar nicht therapiert, da die entgültige Diagnose erst seit kurzen gestellt wurde (Osteochondrose). Sie ist verzweivelt und befürchtet nie mehr laufen zu können, denn seit fast einem Jahr verlässt sie das Haus nicht. Was für Therapiemöglichkeiten gibt es? Ich würde mich um Jeden Rat freuen. Ketevan G.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr G.,

bei Ihrer Mutter besteht laut Ihrer Beschreibung eine Verschleißerscheinung im Bereich des Lendenbereiches. Die therapeutischen Möglichkeiten liegen hier bei zeitweiser Einnahme entzündungshemmender Medikamente ggf. lokale Infiltration im Schmerzbereich bis hin zur Verschreibung von physikalischer Therapie. Absolut schädlich ist allerdings weitere Schonung, da gerade durch Bewegung und Mobilisierung eine Verbesserung bei vorhandenen degenerativen Veränderungen zu erwarten ist.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Effner /ef

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