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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Osteochondrose und Spondylose L5/S1?

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Frage

Wegen meiner starken Rückenschmerzen wurde bei mir die Lendenwirbelsäule geröntgt und ein CT mit folgenden Befunden durchgeführt. Befund(CT): L5/S1-erhebliche Höhenminderung des Zwischenwirbelraumes, subchondrale Sklerose, Spondylose, Einengung des rechten Neuroforamens durch Spondylose. Bandscheibe im Niveau der knöchernen Strukturen. Im 5. Lendenwirbel keine Spaltbildung. Kein Ventralglissements. Beurteilung: Osteochondrose und Spondylose, kein Nachweis einer Spondylolisthesis, Kein lumbaler Bandscheibenprolaps. Befund(Röntgen): Hyperlordose lumbosakral. Deutliche Osteochondrose. Leichte Einengung des Spinalkanals durch posteriore Anbauten bei L5/S1. Keine weiteren deg. LWS-Veränderungen. Normal hohe und regelrecht konfigurierte Wirbelkörper, keine Destruktionen. Was habe ich unter diesem Befund zu verstehen und was gibt es für Behandungsmaßnahmen. Ist Krankengymnastik ein probates Mittel? Kann ich weiterhin meinen Rücken durch Sport (Volleyball) belasten. Für Ihre Antwort bedanke ich mich recht herzlich im voraus. MfG

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte/r Patient/in,

eine Höhenminderung der Bandscheibe führt immer auch zu einer Fehlbelastung der seitlich gelegenen kleinen Wirbelgelenke in diesem Bereich, die dann häufig ursächlich für die Beschwerden sind. Durch lokale, Röntgen- oder CT-gestützte Injektionen an diese Gelenke kann diese Ursache zumeist gut diagnostiziert werden. Auch der sogenannte diskogene, d.h. bandscheibenbedingte Schmerz durch Einsprossung von Nerven in die veränderte Bandscheibe kann eventuell eine Beschwerdeursache darstellen.
Volleyball ist für Ihre Beschwerden ein eher ungeeigneter Sport, da es zu starken Wirbelsäulenbelastungen kommt.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Schneiderhan

Frage

Hallo, habe höllische Schmerzen im LW-Bereich. Es geschah gestern morgen ganz plötzlich. Hatte anfänglich erträgliche Schmerzen. Bin Putzfrau in einem großen Privathaushalt angestellt. Habe volles programm 5 Std am Tag. Viele Treppen steigen, unmengen an flächen zum Staubsaugen und Bodenwischen u.v.a.m. Habe gestern auch noch gearbeitet mit zunehmenden Schmerzen. Am gestrigen Nachmittag ging gar nichts mehr. Jede bewegung versetzte mir einen stechenden Schmerz in der WS/LWS. Selbst ein berühren des betreffenden Wirbels war unmöglich. Heut morgen war keine Besserung eingetreten, deshalb Orthopäde aufgesucht. Hat nach Rötgenaufnahme und diagnostierung einer Spondylose weiterhin ein lumbosacrales Facettensyndrom mit Blockierung festgestellt. Ebenso wurde eine manuelle \“Entferung\“?? der Blockierung durchgeführt. Kann aber trotzdem keine richtigen Bewegungen ausführen, ebenso ist ein Sitzen sowie Aufstehen aus dem Sitzen nach wie vor nur unter höllischen Schmerzen möglich. Stimmt die Diagnose wirklich?? Eine Krankschreibung bei meiner Tätigkeit hat der Arzt abgelehnt, wäre nicht erforderlich. Läuft hier alles korrekt ab??? Liebe Grüße aus Baden Frau Rehn

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau R.,

die Diagnose scheint durchaus mit Ihren Beschwerden überein zu stimmen. Allerdings sollte eine Krankschreibung nicht nur aufgrund der Diagnose sondern vor allem wegen des Leidensdruckes erfolgen. Ev. sollten Sie den Arzt noch mal aufsuchen und bei anhaltenden Beschwerden um eine vorübergehende Krankmeldung bitten. Vielleicht wäre auch der vorübergehende Einsatz von Medikamenten sowie ev. eine Spritze sinnvoll.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. R. Nissl /si

Frage

Beim röntgen wurde eine ausgeprägte Spondylose und Osteochondrose der unteren HWS, Spondylarthrose und Uncarthrose festgestellt. Gleichzeitig wurde festgestellt unter Einbeziehung der Kopfgelenke und des CTÜ im Sinne einer Funktionsstörung. Was bedeutet das für mich ? Mir freundlichen Grüßen Gisela Blümel

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau B.,

zusammengefasst handelt es sich um Veränderungen, die im Laufe eines Lebens entstehen. Ob eine Behandlung notwendig ist, hängt auch von Ihren Beschwerden ab, über die Sie leider nichts schreiben.

Wir verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Dötterl/ma

Frage

Hätte gern mal eine Meinung über diesen Befund. Orthograde Stellung der LWS. IS-Fugen reizfrei. Hüftartikulation ohne Flüssigkeitsverhalt. In Seitprojektion paradoxe Kyphosefehlhaltung L1 bis L4. Deutliche Osteochondrose L1/2 mit Bandscheibenfachhöhenminderung sowie Schmorlschem Knötchen. Erhebliche deformierende Spondylarthtose L2/3 mit Grund- und Deckplattenreaktion Typ Modie II sowie leichter spondylitischer Aktivierungsreaktion, aktuell ventral betont unter Einschluß der ventralen Bandscheibe. Zirkuläre Bandscheibenprotusio sowie bilateral aktivierte Spondylarthrose. Die Neuroforamina verbleiben ausreichend weit. L3/4 ebenfalls mit mäßiger Bandscheibenprotusio sowie im Vergleich zur Voruntersuchung unverändertem Schmorlschen Knötchen der Deckplatte LWK 4. L4/5 mit zirkulärer Bandscheibenprotusio und links foraminärem subligamentäre Prolaps. Hypertrophie der Ligamenta flava mit mäßigen Recessusstenosen. Keine eindeutige Nervenfaseraffektion. L5/S1 mit links paramedianem Bandscheibenprolaps. L5-Wurzel oberhalb des Bandscheibenmaterials frei. S1-Wurzel im lateralen Recessus komprimiert. Bilaterale Spondylarthrose. Welche Therapiemöglichkeiten kämen in Betracht? Danke

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte (r) Frau/Herr H.,

sollten etwaige Beschwerden unter konservativer Therapie mit Krankengymnastik und dem vorübergehenden Einsatz von Medikamenten sich nicht bessern, ist langfristig an eine Sanierung der Veränderung zu denken. Hierfür stehen unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten von minimal invasiven Verfahren bis hin zu offenen Operationen zur Verfügung. Welche Behandlung letztendlich in Frage kommt, muss anhand der Beschwerden und der Bildgebung entschieden werden.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Schneiderhan / ma

Frage

Im Mai 2016 wurde bei mir folgende Diagonose gestellt: Osteochondrose L5/S1, Z.n. Spondylodese L4/5 (im Jahr 2010). Nachtrag nach dem Röntgen: An der LWS eine progrediente Osteochondrose lumbosacral. Unverändert liegendes Osteosynthesematerial nach Spondylodese L4/5. Seit Ende Juli wurden die Schmerzen sehr stark und zwar 1 Std. nach dem Aufstehen. Beim Treppenabwärtssteigen rechts im Gesäß, stichartig. Ebenso, wenn ich gehe oder wenn ich aus dem Auto steige. So ähnlich war es 2010, nur noch mit stärkeren Schmerzen. Die anschließenden 2 OPs von hinten und dann von vorne, nach einem halben Jahr wurde im Klinikum Passau gemacht. Ich konnte wieder richtig leben! Gehen, Wandern, Radfahren. Nun meine Frage: Kann mir ohne OP geholfen werden, wenn ja, bitte wie? Ich habe keine Angst vor einer OP, denn die letzte 2010, das war ein voller Erfolg. Ich hätte damals nicht weiter leben wollen. Ich bekam wieder Lebensqualität. Vielen Danke für Ihre Antwort. C.M.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau M.,
bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir in diesem Forum keine detaillieren Einschätzungen zu einer Diagnose geben können. Wenn Sie eine zweite Meinung einholen möchten, nehmen Sie bitte direkt Kontakt mit uns auf.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

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