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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Patelladysplasie

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Frage

Guten Morgen, letzte Woche wurde bei mir (24 Jahre) nach einem durchgeführten MRT eine Patelladysplasie in meinem rechten Knie festgestellt. So ganz habe ich noch nicht verstanden, woher nun die Schmerzen in meinem Knie stammen. Diese tauchen nur bei längerem Treppensteigen und joggen auf, weshalb mir mein Arzt von einer OP abgeraten hat. Ich habe Krankengymnastik und eine Bandage verschrieben bekommen. Außerdem soll ich viel schwimmen (aber nur den Beinschlag im Kraulstil), Inlinern und Fahrradfahren. Joggen und Tischtennis, was ich am häufigsten betreibe, soll ich bleiben lassen. Was würde passieren, wenn ich dennoch 1x die Woche eine halbe Stunde langsam laufen und den TT-Sport betreiben würde? Könnte die Dysplasie schlimmer werden? Ich möchte wirklich nicht ganz auf den Sport verzichten und mit der Bandage müssten doch das Knie gut „gestützt“ werden, oder? Für die Beantwortung meiner Fragen, wäre ich Ihnen sehr dankbar! Viele Grüße S. H.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau H.,

die Dysplasie selbst ist anlagebedingt und kann nicht schlimmer werden. Wesentlich ist, das Gleitverhalten der Kniescheibe in der Oberschenkelrolle. Diesbezüglich kann Joggen und Tischtennisspielen nicht schädlich sein. Wichtig ist die Kräftigung der Oberschenkelstreckmuskulatur, insbesondere in den inneren Teilen. Wesentlich ist persönliches Wohlergehen und Beschwerdefreiheit und nicht die MRT-Diagnose.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. F. Barnbeck / ba

Frage

Hallo, auch bei mir wurde eine solche Patelladysplasie festgestellt (Grad 2 bis 3 nach Wiberg). Die Schmerzen traten zum ersten Mal nach einer längeren Fahrradtour auf, die ich in ziemlich untrainiertem Zustand angetreten war. Mittlerweile liegt diese Tour drei Monate zurück und beim Gehen und leichten Joggen macht das Knie eigentlich kaum noch Probleme, außer dass es öfter mal knackt (hat es vor der Radtour nicht getan). Mit dem Fahrradfahren wollte ich nun auch langsam wieder anfangen, aber leider beginnen die Schmerzen dann nach ca. 15 Minuten wieder und werden auch recht schnell stärker. Ich gern vermeiden, dass der Knorpel im Knie noch weiter in Mitleidenschaft gezogen wird, würde aber das Fahrradfahren sehr gern wieder beginnen! Ich habe nun von einer Therapie mit Hyaluron-Spritzen gehört – würde das in diesem Fall Sinn machen? Vielen Dank für Ihre Antwort!

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte(r) Frau/Herr,

die Form der Patella nach Wiberg ist keine Krankheit sondern eine anlagebedingte Situation.

Schmerzen können jedoch auch beim „untrainierten“ Zustand nach einer ungewohnt längeren Fahrradtour auftreten. Die Beantwortung per mail ist sehr schwierig, da eine spezielle Untersuchung zum Gleitverhalten der Kniescheibe erfolgen sollte, bevor man eine Aussage treffen kann.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. F. Barnbeck/ba

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