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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Rückenschmerzen über Nacht

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Am besten ist es, Sie stellen sich persönlich in unserem Zentrum vor. Vereinbaren Sie dazu bitte telefonisch einen Termin über unsere Zentrale unter 089 / 6145100.

Rückenschmerzen nachts

Sie können nachts nicht schlafen, weil Rückenschmerzen Sie wach halten? Die Ursachen dafür können ganz unterschiedlich sein, je nachdem in welchem Bereich des Rückens die Schmerzen auftreten. Beschwerden im oberen Rücken können auf muskuläre Verletzungen oder Entzündungen der Schulterblätter hinweisen.

Nächtliche Schmerzen im mittleren Rücken sind meist nicht die Folge schwerwiegender Wirbelsäulenprobleme. Eine falsche Körperhaltung im Laufe des Tages (zum Beispiel am Schreibtisch) ist eine wahrscheinliche Ursache für Schmerzen im thorakalen Bereich. Aber auch ein Bandscheibenvorfall oder eine Gallenblasenerkrankung können zu Rückenschmerzen im mittleren Rücken führen, die nachts oftmals besonders auffallen.

Haben Sie nachts vor allem Schmerzen im unteren Rücken, kann ein Lendenwirbelsäulensyndrom der Grund sein. LWS-Syndrome kennzeichnen sich häufig durch anhaltende oder wiederkehrende Schmerzen vom dumpfen Typ. Eine Lumboischialgie liegt vor, wenn die Schmerzen vom unteren Rücken in die Beine ausstrahlen.

Auch eine Schwangerschaft kann nachts zu Schmerzen führen. Gerade in der späteren Phase trägt die Wirbelsäule der Mutter eine große Last und Beschwerden sind keine Seltenheit. Darüber hinaus kann ein Bandscheibenvorfall für nächtliche Schmerzen im unteren Rücken verantwortlich sein.

Um die konkrete Ursache Ihrer Rückenschmerzen im Liegen herauszufinden und damit eine passende Behandlung einleiten zu können, ist der Besuch bei einem Orthopäden unerlässlich.

Rückenschmerzen morgens

Wer gleich nach dem Aufstehen an Rückenschmerzen leidet, sollte prüfen, ob er das richtige Kopfkissen hat. Schmerzen im oberen Rückenbereich morgens deuten darauf hin, dass Ihr Hals beim Schlafen zu sehr abknickt. Das richtige Kissen sorgt dafür, dass die Halswirbelsäule eine gerade Linie bildet.

Rückenschmerzen im mittleren und unteren Rückenbereich können die Folge einer zu weichen oder zu harten Matratze sein. Auch hier empfiehlt sich ein Modell, dass an den Druckpunkten Ihres Körpers nachgibt (z. B. in Seitenlage bei Becken oder Schulter), sodass die Wirbelsäule gerade bleibt.

Viele Menschen schlafen nachts in der Embryonalhaltung, also mit angezogenen Knien auf der Seite liegend und ahmen damit eine sitzende Haltung nach. Durch die angewinkelten Beine ziehen sich jedoch die Muskeln und Faszien im vorderen Rumpfbereich zusammen. Die Muskeln werden so auf diese Position trainiert und werden immer starrer. Die Folge: Sobald man nach dem Aufstehen eine aufrechte Position einnimmt, kann sich die vordere Rumpfmuskulatur nicht mehr so dehnen, wie es eigentlich nötig ist.

Versuchen Sie also die Embryonalhaltung beim Schlafen zu vermeiden und sorgen Sie tagsüber für ausreichend Bewegung. Schon das regelmäßige Aufstehen vom Schreibtischstuhl kann helfen.

 

Einzelne Fragen, die Nutzer zum Thema der nächtlichen oder morgendlichen Rückenschmerzen bereits gestellt haben, finden Sie hier:

Frage

Seit einiger Zeit leide ich unter Rückenschmerzen, wenn ich längere Zeit gelegen habe. Das heißt, wenn ich im Bett liege,werde ich automatisch nach ca. 6 Stunden wach durch diese Schmerzen. Nach dem Aufstehen dauert es etwa 20-30 Minuten und die Schmerzen sind fort. Die Anschaffung eines neuen Bettes hat eine sehr kleine Besserung gebracht. Eine Untersuchung der Wirbelsäule hat keine Erkenntnisse gebracht. Woran kann das liegen und wie kann ich meine Situation verbessern ?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Dirk,

Beschwerden in der von Ihnen geschilderten Form könnten evtl. auf Veränderungen im Bereich der Wirbelgelenke hindeuten. Insbesondere Anlaufbeschwerden sind oft erste Anzeichen von arthrotischen Veränderungen im Bereich der kleinen Wirbelgelenke, die meist zu lokalen Beschwerden allenfalls ausstrahlende Beschwerden in die Gesäßregion führen.

Mit den besten Wünschen für eine baldige Genesung und freundlichen Grüßen aus München.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Schneiderhan

Frage

Liebes Orthopädie-Team,ich leide, wie in diesem Fall geschildert unter den gleichen Symptomen:Im Aug. 2001 bin ich eine Terrasse runtergefallen, zwar auf die Füße, aber während des Falls habe ich mich gedreht und verspürte einen Schmerz in der LWS. Nach ca. 2 Wochen war der Schmerz weg.Dann bin ich Mitte Sep. 2001 Nachts mit Schmerzen in der LWS aufgewacht. Dies hat sich dann jeden Tag wiederholt, je länger ich im Bett lag um so stärker wurden die Schmerzen. Auf Grund dieser Beschwerden bin ich zu meinem Hausarzt, der Röntgenaufnahmen, Blutbild und eine Überweisung zum Orthopäden ausstellte. Dieser hat mir nur Krankengymnastik verschrieben (kein Erfolg, bei bestimmten Übungen wurden die Schmerzen schlimmer). Auch eine Akupunktur konnte die Schmerzen nicht lindern. Der Sturz wurde auch nicht ursächlich für die Schmerzen angesehen. Teilweise konnte ich nur noch bis zu 4 Std. schlafen. Ich habe dann auch wieder mit Fitnesstraining begonnen (2x wöchentlich). Dies brachte bis jetzt nur eine Stabilisierung, d. h. Schmerzen treten jetzt ab ca. 6-7 Std. Schlaf auf. Erwähnen möchte ich noch, dass meine beste Schlafhaltung Kopf- und Fußteil des Bettes hochgestellt ist (Hängematte ist auch sehr gut). Ich habe bereits auch eine „Fit- und Vitalmaßnahme“ meiner BKK durchgeführt, was aber auch keinen Erfolg brachte. Daraufhin bin ich jetzt zu einem anderen Orthopäden gegangen, der auf mein Drängen hin eine Kernspin durchführte. Diagnose: Bandscheibenvorwölbung mit Abnutzungserscheinungen im Bereich LWS Jetzt wird noch ein Blutbild mit HLBA 27 durchgeführt. Aber als weitere Therapie wird wiederum nur „Sport“ genannt. Dies bringt aber bei mir derzeit keine Besserung, teilweise werden die Schmerzen bei bestimmten Übungen größer.Gibt es aus Ihrer Sicht noch andere Therapien? Können Sie mit BKK abrechnen? Wenn nein, mit welchen Kosten müßte ich rechnen.Vielen Dank für Ihre Antwort.Robert

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr S.,

da Ihre Beschwerden nachts auftreten, abhängig von der Liegedauer, würde ich Ihnen primär empfehlen die Härte der Matratze bzw. des Lattenrostes zu überprüfen und ggf. zu variieren. Eine mangelnde Unterstützung der Wirbelsäule nachts führt häufig zu muskulären Verspannungen mit den von Ihnen geschilderten Beschwerden.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Frage

den gesamten tag habe ich kaum schmerzen der Wirbelsäule weder beim Autofahren Sitzen oder gehen bzw. liegen. Nachts nach einigen stunden schlaf bekomme ich wenn ich mich drehen moechte starke stechende schmerzen im ruecken, diese schmerzen hoeren kurz nach dem erzwungenen aufstehen aufmfg aw

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr W.,

ich empfehle Ihnen die Vorstellung bei einem Orthopäden. Eine körperliche Untersuchung in Verbindung mit einem Röntgen- und ggf. kernspintomographischen Untersuchung kann hierüber sicher nähere Aufschlüsse geben. Häufig wird aufgrund einer zu harten oder zu weichen Matratze die Wirbelsäule nachts schlecht gestützt, was zu einer Muskelverspannung und damit verbundenen Schmerzen führen kann. Auch eine Arthrose der sogenannten kleinen Wirbelgelenke kann nachts nach einigen Stunden Ruhigstellung Schmerzen verursachen.

Mit freudlichen Grüssen

Dr. med. R. Schneiderhan

Frage

Ich hatte vor einem halben Jahr plötzliche Blockierungen in Bustwirbelbereich (7,8). Konnte 2 Tage nicht sitzen oder stehen (Spritze bekommen). Diese wurden von einem Chiropraktiker gelöst. Seitdem habe ich nachts Rückenschmerzen wennn ich ein paar Stunden gelegen habe. Voran geht eine geringe chronische Gastritis(evtl.Reizmagen) , mit der ich immer noch periodisch zu kämpfen habe. Ich muß oftmals nach 6 Stunden wegen Schmerzen aufstehen. Spätestens nach einer Stunde Bewegung sind diese Schmerzen weg. Seit 4 Monaten mache ich Kieser-Rücken-Krafttraining , dabei habe ich keinerlei Schmerzen. Wovon kommt das uns was muß ich noch unternehmen um ein Besserung zu erzielen. Danke

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr H.,

ich würde Ihnen die Durchführung einer kernspintomographischen Untersuchung empfehlen. Evtl. könnte ein Bandscheibenvorfall im Brustwirbelsäulenbereich die von Ihnen geschilderten Beschwerden auslösen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. S. Böll

Frage

Sehr geehrtes „Team“ Seit mindestens vier Monaten leide ich unter nächtlichen Rückenschmerzen, morgens sind sie besonders prägnant, aber auch im Liegen auf dem Rücken (z.Bsp. vor dem Fernseher) machen sie teilweise auf sehr schmerzhafte Art auf sich aufmerksam. Ich bin 33, sportlich aktiv (Reiten, Gehen…), relativ fit, normal schlank. Eine Untersuchung des Arztes (Röntgen und Kerspintomographie) hat zwar leicht degenerative Veränderungen (Skoliose…und und…) ergeben, aber er meint, dass diese „entzündlichen“ Schmerzen nicht daher rühren können. Inzwischen habe ich vier Wochen lang auf Verordnung eine Physiotherapie gemacht, die zwar gewisse Haltungsprobleme ausgeglichen hat, aber jedesmal nach der Therapie (länger als zwei Tage) wurden meine Schmerzen viel schlimmer….richtige „Wundschmerzen“…wozu raten Sie mir? Mit bestem Dank!!

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte(r) Frau / Herr T.,

wenn in der Röntgenuntersuchung und der Kernspintomographie kein krankhafter Befund erhoben werden konnte, handelt es sich vielfach um sogenannte funktionelle Rückenschmerzen, d.h. eine sichere Ursache ist nicht zu finden. In diesen Fällen ist ggf Physiotherapie angebracht. Auch eine kurzfristige medikamentöse Behandlung mit muskelentspannenden bzw. entzündungshemmenden sowie schmerzstillenden Medikamenten kann sinnvoll sein.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. med. S. Böll

Frage

Sehr geehrter Dr. Schneiderhan,die von Dirk beschriebene Symptomatik tritt auch bei mir auf. Nach umfangreichen Untersuchungen (u.a. CT und MRT) bleibt die Empfehlung, Muskelaufbau zu betreiben und leider auch der Anlaufschmerz. Zur Zeit trainiere ich bei Kieser. Ist diese Form des Trainings dazu geeignet, irgendwann den Anlaufschmerz in den Griff zu bekommen und díe arthrotischen Veränderungen zu stoppen, oder können Sie mir eine andere Form empfehlen?Mit freundlichen Grüßen A. Palzer

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr P.,

diese Trainingsform ist durchaus geeignet, die Schmerzen zu lindern. Um die arthrotischen Veränderungen zu überwachen ist eine regelmäßige Nachkontrolle sinnvoll, damit ggf. zusätzlich noch gezielter therapiert werden kann.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. med. A. Sigel

Frage

Hallo, ich habe seit einigen monaten immer phasenweise unangenehme gliederschmerzen bis in arme und beine und jetzt auch wieder eine phase seit drei tagen wo ich Nachts gegen morgen starke schmerzen im kreuzhabe begleitet oft von schmerzen in füßen und waden sowie schmerzen in Nacken und hinterkopf. Auch ein leichterer schmerz im bereich des steißbeins ist wahrnehmbar. Die Schmerzen liegen alle an/in der wirbelsäule und gleichen einem steifigkeitsgefühl. Ein orthopäde hat bei mir mal eine blockade im nacken gelöst aber die problematik besteht weiterhin und es wurde keine besserung festgestellt.ist es sinnvoll ein mrt zu machen? die schmerzen gehen einher mit einer psychischen erkrankung, trozdem sind sie sehr stark geworden nachts und werden über tag etwas besser aber die gliederschmerzen bleiben auch über tag. danke

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte (r) Frau/Herr,

eine neurologische und hausärztliche Untersuchung sollte eine mögliche Ursache näher eingrenzen können. Wenn feststeht, was Ihre Beschwerdesymptomatik verursacht, könnte auch gezielt behandelt werden.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Schneiderhan / ma

Frage

Sehr geehrter Herr Dr. Schneiderhan,ich habe seit meiner Entbindung (mit PDA) vor einem Jahr, Rückenschmerzen im Bereich der LWS in der Nacht! Ich kann Nachts nicht länger als 3-4 Stunden schlafen, dann fangen die Schmerzen an, so dass ich aufstehen muss… Krankengymnastik und manuelle Therapie habe ich auch bekommen, hat leider nicht geholfen…MRT und Röntgenaufnahmen haben auch nichts auffälliges gezeigt! Der Arzt meinte, dass ich wohl eine zu bewegliche Wirbelsäule habe und eine geschwächte Bindegewebe… was kann ich tun , um die Schmerzen zu lindern, um schlafen u können? Ich bin auch berufstätig…und dass ich Nachts nicht schlafen kann, belastet mich sehr… Vielen Dank vorab

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Liebe S.,
bei Ihren Beschwerden könnte es sich um muskulären Hartspann handeln, wie er auch während der Schwangerschaft häufig vorkommt. Versuchen Sie manuelle Therapie, um zu shen, ob diese Vermutung sich bewahrheitet. Schmerzmittel und ein Muskelrelaxanz könnten die Behandlung unterstützen. Sollten die Beschwerden anhalten, stellen Sie sich bitte einem Facharzt vor.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

MVZ Praxisklinik Dr. Schneiderhan & Kollegen

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