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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Schulter verdreht

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Frage

Guten Tag, ich habe mir im August 2005 bei T-Shirt anziehen die linke Schulter verdreht, so daß im ersten Moment alles blockiert war. Nach 2 Spritzen (Diclo) am selben Tag hat sich die Muskulatur zwar gelockert, aber seitdem habe ich erhebliche Schwierigkeiten, den Arm über die Schulter zu heben, kann die Schulter nicht nach unten drücken, dann zieht es unterhalb des Schlüsselbeines. Desweiteren habe ich erhebliche Schmerzen, wenn ich mich nachts auf die Schulter lege, ohne es zu merken und mich dann wieder umdrehe, werde jedes Mal wach und ich kann den Kopf in Richtung links schlecht drehen, dann zieht es die HWS runter ins Schulterblatt. Zusammen : ich kann den Arm schlecht belasten. Es wurde CT und MRT gemacht, ohne Befund. Lt. meinem Arzt steht auf der Verordnung für Physiotherapie : Gelenkfunktionsstörung / Impingement. Von ihm wurde ich auch zum Orthopäden überwiesen, dort steht auf der Verordnung für Physio : HWS -und Rippenblockierung, segmentale Instabilität Gibt es andere Möglichkeiten, dagegen vorzugehen, da Physio derzeit kaum anschlägt ?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte(r) Frau/Herr K.,

wenn in der Computertomographie oder MRT kein wesentlicher Befund zu erheben ist, ist in der Tat eine primär funktionelle Störung verantwortlich für die von Ihnen geklagten Beschwerden. D.h. es ist hier eine gute Prognose. Die derzeitige Strategie mit Mobilisierung und Deblockierung erscheint sinnvoll zu sein. Überdies sollte dann auch eine weitere Kräftigung der Muskulatur durchgeführt werden, um die wohl vorhandene segmentale Instabilität zu kompensieren. Leider ist die Physiotherapie insbesondere im Bereich der Schulter oft als langwierig anzusehen, so dass kurzfristige Erfolge bei den beschriebenen funktionellen Beschwerden eher selten sind. Somit sollten Sie Geduld haben und selbständig trainieren und weiterhin eine Beschwerde adaptierte Belastung des betroffenen Schultergelenkes durchführen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Nissl /ef

Frage

Hallo, vielen Dank. Inzwischen bekomme ich Spritzen „Dexamethasonacetat“ direkt in die Schulter, leider ohne Erfolg. Nach wie vor kann ich auf der Schulter kaum liegen und Belastung ist eingeschränkt. Ich spiele Tennis (Mannschaft) und würde dort auch gerne wieder einsteigen, aber derzeit nicht möglich. Der Doc meinte, nochmal 3x Spritzen wäre möglich, danach Op. !? Gruß K.Seitz

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau S.,

es ist in der Tat richtig, dass man für eine gewisse Zeit lang eine Spritzentherapie versuchen sollte. Wenn dies nach etlichen Injektionen keinerlei Besserung bringt, ist eine Weiterführung der Therapie dann nicht sinnvoll. Eine Operation erscheint hier nicht die ideale Lösung, da hierfür die notwendigen strukturellen Störungen fehlen. Es sollte dann zunächst abgeklärt werden, ob die Beschwerden eher von der Schulter selbst oder eben doch von der Halswirbelsäule herrühren. Entsprechend könnte dann eine weiterführende Muskel entspannende und deblockierende Therapie eine langsame Verbesserung erzielen. Auch sollten Sie feststellen, ob in Ihrem Umfeld körperliche oder psychische Belastungsfaktoren bestehen, die durch Überlastung, gleich welcher Art, eine anhaltende Muskelspannungsstörungen im Schulter-Nacken-Bereich verursachen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Effner /ef

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