Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Schwanger trotz Bandscheibenvorfall

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

Termin vereinbaren?

Am besten ist es, Sie stellen sich persönlich in unserem Zentrum vor. Vereinbaren Sie dazu bitte telefonisch einen Termin über unsere Zentrale unter 089 / 6145100.

Frage: Schwangerschoft trotz Bandschebinebvorfall - Angst vor Rückenschmerzen

Ich bin 31 Jahre alt und habe einen Bandscheibenvorfall zwischen 4. und 5. Lendenwirbel. Mit Bewegungsbädern und Krankengymnastik komme ich einigermaßen klar damit. Ich hätte gerne ein Baby, habe aber wahnsinnige Angst davor, daß durch die zusätzliche Belastung die Schmerzen wieder unerträglich werden. Meine Krankengymnastin meint, daß man mit gezielter Gymnastik die Schmerzen in Grenzen halten könnte. Wie ist Ihre Meinung dazu?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte I.,

Ich würde Ihnen empfehlen, die Rumpfmuskulatur so gut als möglich zu stabilisieren. Im Laufe einer Schwangerschaft können sich Rückenprobleme sowohl verstärken als auch verbessern. Generell abraten von einer Schwangerschaft würde ich sicherlich nicht.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Frage: Schwangerschaft trotz Wirbelgleiten

Ich (23) leide an einem angeborenen Wirbelgleiten. Momentan beschränken sich meine Beschwerden auf leichte Rückenschmerzen mehrmals monatlich und mittelstarke bis starke Schmerzen ca. einmal monatlich. Ich würde gern wissen ob eine oder mehrere Schwangerschaften möglich sind, welche Komplikationen zu erwarten sind sind und ob eine normale Geburt möglich ist.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau H.,

trotz Wirbelgleiten steht meiner Meinung nach einer normale Geburt nichts im Wege. Aufgrund einer möglicherweise auftretenden Bänderlockerung während der Schwangerschaft ist jedoch eine frühzeitige krankengymnastische Behandlung zur Muskelkräftigung und damit zur Stabilisierung der Lendenwirbelsäule sicherlich sinnvoll.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Frage: Schwangerschaft trotz Bandscheibenvorfall - Stromtherapie

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin 31 Jahre alt und leide unter einem Bandscheibenvorfall. Meine Physiotherapie, die nächste Woche beginnen soll, beinhaltet unter anderem eine Stromtherapie. Da ich mir ein Kind wünsche und deshalb seit längerem auch keine Pille mehr nehme, kann ich eine Schwangerschaft nicht ausschließen. Kann diese Stromtherapie eine eventuelle Schwangerschaft gefährden?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau H.,

die Elektrotherapie hat meines Wissens keinerlei negativen Einfluss auf eine Schwangerschaft, sicherheitshalber können Sie sich jedoch noch mit Ihrem Physiotherapeuten dahingehend besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Schneiderhan

Frage

Ich bin 25 Jahre alt, hatte vor 4 Jahren zwischen 6/7 und 8/)9 brustwirbel Bandscheibenvorfälle. Ich bin momentan schwanger. Muß ich einen Kaiserschnitt einer normalen natürlichen Geburt vorziehen?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau H.,
im Allgemeinen steht einer natürlichen Geburt diesbezüglich nichts im Wege.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Böll

Frage: Bandscheibenvorfall mit Ausstrahlung ins rechte Bein - nach Schwangerschaft

Vor 1 3/4 Jahren hatte ich (36 J.) einen Bandscheibenvorfall LWS 5/S1 mit Ausstrahlung in das rechte Bein. Das war 5 Monate nach der Geburt (KS) meiner Tochter. Vor der SS hatte ich keine Rückenprobleme. Seit 9 Monaten gehe ich 2 x wöchtl. zum Yoga und seit 3 Monaten habe ich zusätzlich 2 x wöchtl. Gerätetraining. Meine Rückenschmerzen haben sich schon erheblich gebessert. Momentan habe ich noch „taube“ Stellen an der rechten Fußsohle und am rechten Oberschenkel, die jedoch schon etwas „schwächer“ geworden sind. Kann durch eine zweite SS nochmals ein BSV ausgelöst werden bzw. kann die „Belastung“ einer weiteren SS das weitere Abklingen der noch vorhandenen „tauben“ Stellen verhindern?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau G.,

Rückenschmerzen, die durch einen Bandscheibenvorfall verursacht werden, haben in der Regel multiple Ursachen. Neben den reinen Entzündungsschmerzen, bedingt durch den Vorfall, könnten auch muskuläre Verspannungen unter Umständen erhebliche Beschwerden verursachen. Somit könnte eine Schwangerschaft möglicherweise entsprechende Bandscheibenbeschwerden beeinflussen. Die besondere physische und psychische Belastungssituation könnte unter Umständen eine erneute Entzündungsreaktion im Bereich des Bandscheibenvorfalls auslösen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. R. Nissl

Frage: Gefahren einer Schwangerschaft nach Bandscheiben OP

Vor knapp 4 Monaten bin ich am 5 LW operiert worden – Komplettausräumung. Vor der OP konnte ich plötzlich mein linkes Bein nicht mehr spüren. Der Nerv war bereits in Mitleidenschaft geraten. Seit der OP habe ich mehrmals wöchentlich Krankengymnastik. Zu Beginn wurde dies auch mit Bewegungsbädern unterstützt. In einer Reha war ich nicht. 3 Wochen nach der OP bin ich auch bereits arbeiten gegangen – alles soweit ohne Probleme. Kann ich jetzt schon bedenkenlos schwanger werden? Oder würden Sie noch zu einer Wartezeit raten? Wie sehen die Gefahren bei einer Schwangerschaft in meinem Fall aus? Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus! Mit freundlichen Grüßen aus Köln!

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau D.,

prinzipiell ist davon auszugehen, dass in der Endphase einer Schwangerschaft zur Geburtsvorbereitung es zu einer Lockerung des Bindegewebes kommt. Da Ihre Operation nun bereits vier Monate zurückliegt und der postoperative Verlauf bislang komplikationslos zu sein scheint, bestehen gegen eine Schwangerschaft prinzipiell keine medizinischen Bedenken.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Nissl /so

Frage

Ich bin 25 Jahre alt und habe einen Bandscheibenvorfall zwischen dem 4. und 5. Lendenwirbel und darüber eine Protrusion. Ich habe bereits eine 1 1/2 jährige Tochter und wünsche mir jetzt erneut ein Kind, habe aber schreckliche Angst, dass die Schwangerschaft meine Rückenprobleme noch verschlimmert. Ich mache seit einem Monat Fisiotherapie und mein Therapeut meint, dass ich meinen Rücken darauf vorbereiten soll, mit gezieltem Muskeltraining etc. und dann steht einer Schwangerschaft nichts im Wege. Ist dem wirklich so oder besteht doch ein Risiko für meinen Rücken? Kann ich wieder normal entbinden oder ist ein Kaiserschnitt vorzuziehen?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau R.,

im Prinzip hat Ihr Therapeut Recht. Eine gute Muskulatur ist die beste Voraussetzung. Dennoch kann es unter dem Einfluss der Hormone während einer Schwangerschaft zu einer Bindegewebslockerung und einer vorübergehenden Zunahme der Beschwerden kommen.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel/ si

Frage

Vor 1,5 Jahren hatte ich einen Bandscheibenvorfall, dessen Beschwerden ich mit gezielter Gymnastik und Massagen gut in den Griff bekam. Nun bin ich in der 5. Schwangerschaftswoche und habe die gleichen Symptome wie beim Bandscheibenvorfall, d.h. wahnsinnige Schmerzen, so dass ich das Bett nur mit grösster Anstrengung verlassen kann. Um das Ungeborene zu schuetzen, verabreicht mir mein Hausarzt keine Schmerzmittel, sondern empfiehlt Ruhe und Wärme. Ich sehe allerdings keine Verbesserung meiner Situation und bin ob dieser Zukunftsaussichten recht verzweifelt. Haben Sie daher noch eine Empfehlung für mich? Vielen Dank!!!

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau F.-R.,

durch die Hormon bedingte Lockerung des Bindegewebes kann es im Rahmen einer Schwangerschaft zu verstärkten Rückenbeschwerden kommen. Diese sollten sich nach Beendigung der Schwangerschaft wieder bessern. Während dieser Zeit sollte ein gezieltes Muskeltraining der Bauch- und Rumpfmuskulatur zur besseren Abstützung der Wirbelsäule die Schmerzen einigermaßen erträglich machen.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Schneiderhan / ma

Frage

Hallo, meine Frage ist wie die jeder anderen Frau auch, ob ich Schwanger werden darf oder nicht , ich bin jetzt 30 Jahre alt, habe vor einen 3/4 Jahr eine OP der LWS3/4 gehabt, nun seit 1 Monat habe ich erneute Symptome, mein Doc hat einen im BWS5 festgestellt und seit 2 Tagen die Diagnose, Op Bereich LWS3/4 und zu LWS5 zu S1 festgestellt . Seit gestern bekomme ich eine PRT mit Cortison für 3mal, Frage ist diese Wann ich jetzt Schwanger werden darf, denn der Kinderwunsch wird immer größer……das ich weiterhin Schmerzen haben werde bzw. die Schwnagerschaft im liegen verbringen werden darf ist mir klar. Aber wie kann ich vorbeugen bzw. welche Schmerzmittel sind innerhalb der Schwangerschaft erlaubt?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau A.,

es muss während einer Schwangerschaft nicht zwingend zu einer Verstärkung der Beschwerden kommen. Vorbeugen können Sie am besten mit einem möglichst guten Trainingszustand der Stütz- und Haltemuskulatur des Rückens und des Bauches. Es gibt auch Physiotherapeuten welche sich auf Schwangere spezialisiert haben. Schmerzmittel sollten Sie nach Absprache mit Ihren behandelnden Ärzten vor allem auch Ihres Gynäkologen nehmen.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel/si

Frage

Hallo, Ich hatte in den unteren Lendenwirbeln einen BSV. Habe seitdem immer meine Problemchen und Arthrose hab ich auch. Eigentlich bin ich schon immer ein Rücken-Problemfall. Ich bin mittlerweile in der 28.Woche schwanger und die Schmerzen werden immer schlimmer. Ich habe echt schreckliche Angst dass das immer schlimmer wird und ich mein Kind nicht auf normalen Wege bekommen kann. Ich bin ratlos.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Liebe Frau P.,
eine Schwangerschaft birgt immer das Risiko, dass durch die hormonelle Umstellung Rückenbeschwerden vorübergehend zunehmen. Sie bessern sich jedoch auch wieder. Achten Sie während Ihrer Schwangerschaft besonders auf ausreichend Bewegung und Entspannung sowie auf eine ausgewogene Ernährung. Nehmen Sie ggf. eine osteopathische Behandlung in Anspruch. Seien Sie vor allem zuversichtlich und freuen Sie sich auf Ihr Kind!
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

Frage

Hallo, ich hatte im Oktober 2014 einen Bandscheibenvorfall. Mittlerweile geht alles wieder weitgehend, nun möchten ich und mein Verlobter aber bald an einem Baby „arbeiten“ – die Frage ist, wie gross wäre die Gefahr auf vergrößerte Schmerzen in der Schwangerschaft? Sollte ich möglichst einen Kaiserschnitt vorziehen? Dazu kommt das Problem, dass ich seit ich aufgehört habe zu rauchen (September 2014) extrem zugenommen habe, also an Übergewicht leide.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Liebe L.,
während der Schwangerschaft können sich, bedingt durch die hormonelle Umstellung, auch Rückenbeschwerden verändern. Das geschieht jedoch individuell sehr unterschiedlich und ist auch bei ausgeheilten Bandscheibenvorfall nicht zwingend ein Grund zur Sorge. Nehmen Sie sich jedoch Zeit für Ihre Gesundheit, seien Sie körperlich aktiv und achten Sie auf Ernährung und Gewicht, gegebenfalls auch unter professioneller Anleitung. Wenn Ihre Schwangerschaft normal verläuft, ist die natürliche Geburt dem Kaiserschnitt in jedem Fall vorzuziehen.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

Frage

Hallo ich 25, hatte mitte oktober einen bandscheibenvorfall im LWS 5, physiotherapie,Akupunktur,schmerzmittel und kortison spritzen haben meine schmerzen nicht gelindert. Ende märz konnte ich mein urin teilweise nicht mehr halten und wurde dann notoperiert. Komplettausräumung und dann einsetzen eines implantats. Seit der Operation habe ich keine schmerzen mehr, nur leichtes kribbeln in den linken Zehenspitzen. In 6 wochen werde ich noch in reha gehen Meine frage wäre, ab wann könnte ich meine Familienplanung fortführen. MFG

MVZ Praxisklinik Dr. Schneiderhan & Kollegen

Rufen Sie uns an: 089/ 614510-0
E-Mail: info@orthopaede.com

MVZ Wirbelsäulenzentrum München/Taufkirchen

Rufen Sie uns an: 089/ 614510-86
E-Mail: info@wirbelsaeulenzentrum-muenchen.com

MVZ Radiologie und Diagnosticum

Rufen Sie uns an: 089/ 614510-54
E-Mail: info@radiologie-diagnosticum.com