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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

SLAP Läsion – ohne OP Physiotherapie moglich?

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Frage

Guten Abendvor Monaten kugelte ich mir durch eine einfache Aufstützbewegung meine linke Schulter von hinten nach vorne aus. Ich hatte Schmerzen und keine Kraft mehr wenn ich den Arm nach vorne oder unten bewegte – z.B. etwas halten oder ziehen wollte. Mein Orthopäde untersuchte meiner Ansicht nach nur oberflächlich (Heben und Drücken des Armes) und gab mir eine Spritze. In den folgenden Monaten waren die Schmerzen mal mehr mal weniger vorhanden – je nach Bewegung. Durch eine Fibromyalgie seit 2003 und eine fam. Hyperlipädemie wird bereits vermutet, dass meine Sehnen spröde werden und ich zukünftig noch mehr Probleme haben werde. Was auffällt ist, dass das Schlüsselbein immer wieder seine Position verändert (sehr beweglich) und dabei schmerzt und das Schulterblatt seither höher/ weiter aus dem Rücken heraussteht als das andere. Die Beweglichkeit ist vorhanden, nur Hinterkopf und Überkopfbewegungen sind sehr unangenehm. Außerdem kracht und knackt es bei Bewegungen (es sind auch Kalkdepots subacromial vorhanden) Ein MRT ergab als Diagnose: SLAP Läsion ventrales Labrum (ausgedehnte ventrale Labrumläsion mit deutlicher Kontrastspeicherung im Abschnitt, keine Hill-Sachs- oder Bankardschädigung), funktionelles Supraspinatus-Impingement bei Humeruskopfhochstand mit leichter Peritenditis (was ist das?). Es soll eine sehr seltene Verletzungsform sein. Eine Bezifferung des SLAP Typus wurde nicht genannt. Da auch Fibromyalgieschmerzen und sehr viel Hartspann vorhanden sind, habe ich lange Zeit vermutet, es hinge damit zusammen. Sowohl der behandelnde Arzt als auch die 2. Meinung rieten wg. der Fibro von einer OP wg. möglicher Verwachsungen und damit Verschlimmerung des Schmerzzustandes ab.Nun meine Frage: wie muss eine geeignete Physiotherapie und Schmerzbehandlung aussehen? Ich habe bereits erhöhte Cortisolwerte im Blut, zus. Cortison scheint mir da eher ungeeignet bzw. zuviel? Da auch ein ACE Hemmer eingenommen werden muss, fallen einige Schmerzmittel wg. Kontraindikation ebenfalls aus.Besten Dank für Ihren Rat

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte(r) Frau/Herr W.S.,

solche Verletzungen sollten durchaus zunächst konservativ behandelt werden. Wichtig ist, dass Sie sich in einer physiotherapeutischen Einrichtung behandeln lassen, die Erfahrung mit Schulter bzw. Sportverletzungen hat. Ggf. können als Alternative zu Tabletten auch Spritzen unter das Akromion oder in das Schultergelenk erfolgen. Hierbei verteilt sich eine ev. Kortisongabe kaum im Organismus.

Wir wünschen Ihnen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Nissl /si

Frage

Guten Abendvielen Dank für Ihre Antwort.Der momentane Stand ist:konservative Physiotherapie mit Kräftigungsübungen OHNE Rotation, isometrische Übungen ohne Rotation sowie Bewegungsbad, ebenfalls ohne Rotation. Schmerzmedikament, keine Spritzen. Die Beweglichkeit der Schulter bessert sich langsam, allerdings ist das Schlüsselbein weiterhin übermobil und schmerzt an der Kontaktstelle im Schultergelenk (nach wie vor unklar, ob es direkt mit der Auskugelung und dem Labrumriß zu tun hat) .Bewegungen über Kopf und Rotationen werden weiterhin nicht gut vertragen. Die Sehnen der Rotatorenmanschette werden mit Querfriktionen beweglich gehalten. Eine OP möchte ich nach wie vor vermeiden, da sie laut Arzt bei Fibromyalgiepatienten oft nur „schlechter operieren“ können (Vernarbungen etc.)Meine Frage nun: welcher Zeitraum ist für eine konservative Behandlung sinnvoll und ab wann ist es besser, doch zu operieren? Wie kann eine gefahrlose Rotation ausgeübt werden, ohne dass ich Sorge um eine erneute Auskugelung haben muss (auch bei Schwimmbewegungen ist es sehr schmerzhaft) ?Besten Dank für Ihren Rat

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte(r) Frau/Herr W.S.,

Sie könnten zunächst nach Möglichkeit nur Bewegungen ausüben, bei welchen Sie sich sicher fühlen, um eine Überbeanspruchung zu vermeiden. Prinzipiell können Sie lange Zeit konservativ behandeln, wenn Ihr Leidensdruck dies zulässt.

Wir wünschen Ihnen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Nissl /si

Frage

Guten Tag Und zwar ich habe mir die Schulter verrenkt zwei mal hintereinander. Bin beim Orthopäden gewesen. Danach hab ich MRT gemacht. Diagnose ist slap Läsion ventrale labrumläsion mit Hill Sachs Delle. Tut natürlich bei jeder Bewegung weh. Der Orthopäde sagte er geht davon aus dass es operiert werden muss icj soll aber mich bei einem anderen Arzt erkundigen ob das nötig wäre. Meine Frage ist ob eine Operation nötig wäre. Würde mich über die Antwort freuen

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Liebe Frau L.,
um Ihre Frage zu beantworten zu können, muss eine sorgfältige Befunderhebung und Diagnostik erfolgen. Gern können Sie bei uns eine zweite Meinung einholen. Bitte nehmen Sie dazu direkt mit uns Kontakt auf.
Alles Gute und freundliche Grüße, Ihr Praxisteam

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