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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Spondylarthrose L5/S1

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Frage

Sehr geehrte Damen, Herren, ich habe seit ca. 6 Jahren Rückenschmerzen und nun seit einem Jahr ständige Schmerzen im unteren Lendenwirbelbereich. Die Schmerzen nehmen im Laufe des Tages zu. Ich kann weder lange stehen, noch sitzen oder gehen. Im Moment bekomme ich Krankengymnastik zum Muskelaufbau. Ich habe auch schon Akkupunktur bekommen, die mir leider kaum geholfen hat. Radiologischer Befund: Starke Osteochondrose mit Vakuumphänomen L5/S1. Geringe breitbasige Bandscheibenprotrusion L5/S1. Wie kann mir geholfen werden? Für Ihre Antwort besten Dank.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau B.,

Krankengymnastik ist sicher eine gute Möglichkeit Ihre Beschwerden zu lindern, da diese wahrscheinlich hauptsächlich von so genannten kleinen Wirbelgelenken ausgehen. Falls noch nicht erfolgt, könnte eine gezielte Infiltration der Wirbelgelenke möglicherweise eine längerfristige Besserung erzielen. Sollten auch dann die Schmerzen wieder einsetzen, können die Gelenke auch beispielsweise mittels einer so genannten Hitzesonde verödet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. R. Schneiderhan

Frage

Juni 2004 plötzliche starke Schmerzen im LWS-Bereich. Mit Spritzen Besserung. 4 Wochen später das gleiche nochmal – nur schlimmer mit nadelartigen Schmerz und Ausstrahlung ins Becken und zeitweise in die Beine. Ab in die Röhre – Befund Spondylartrose im LW 5 / 4. sowie Chrondosen in Höhe L1/2 – L 2/3 auf dem Boden eines M.Scheuermann. sowie eine Fehlstellung im Sinne einer Streckhaltung. Behandlung erfolgt mit Schmerzmittel – Spritzen – Tabletten Wärme – eine Kortisonähnliche Facetteninfiltration in die Wirbelgelenke – war mit Schmerzen verbunden aber ohne Wirkung. Bislang ca 60 Krankengymnastikstunden absolviert. Ein 4-wöchiger Rehaufenthalt hat zumindest kurzfristig eine Verbesserung gebracht. Wobei der Dauerschmerzzustand nicht wegzubringen ist. Beruflich habe ich eine Schreibtischtätigkeit zu 80% verbunden mit Außendienst in der Regel Autofahrten zu 20 %. Rückenmuskeltraining hat bislang auch keine spürbare Verbesserung gebracht. Optimal ist Wärme in Form von Heilwasser – Wärmekissen-Fango- und auch Rückenschwimmen. Eine Abwechslung zwischen Sitzen – Gehen – Liegen und Wärmebehandlung sowie Schwimmeinheiten bringen derzeit die beste Linderung. Ich habe eine private Berufsunfähigkeitsversicherung die bei 50%iger Einschränkung bezogen auf meinen Beruf als Bankkaufmann Leistung erbringt. Inwieweit besteht hier mit diesem Schadensbild Aussicht auf Leistung da ich meine Arbeitsstunden reduzieren möchte. 8 Stunden in Sitztätigkeit ist derzeit nur mit starken Schmerzmitteln auszuhalten. Vielen Dank im voraus. Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr R.,

die Frage nach einer Berufsunfähigkeit ist durch alleinige Auswertung der beschriebenen Fakten nicht möglich. Um die Frage nach Prozenten bzw. Möglichkeiten der Berufsunfähigkeit konkret klären zu können, wäre die Vorstellung bei einem Orthopäden oder Chirurgen notwendig. Dann könnte nach eingehender Prüfung der Anamnese, der ausführlichen körperlichen Untersuchung und der vorhandenen diagnostischen Maßnahmen eine Stellungnahme bezüglich einer möglichen (Teil-)Berufsunfähigkeit gegeben werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. R. Effner

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