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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Spondylarthrose / Rezessusstenose

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Frage

Sehr geehrte Damen und Herren Unter vielen Diagnosen und anderen Behandlungen, welche im Mail zu viel Platz nehmen würden, wurde mir kürzlich folgendes diagnostiziert: Radiologisch: mässige Spondylarthrose L3/4 und L4/5. MRI: Rezessusstenose vorwiegend L4/5 Vorgeschlagen wird hier nicht aggressiv vorzugehen, sondern eine Wurzelinfiltration L4/5 rechts durchzuführen mit etwas Kortison beigemischt. Damit erwartet man eine Beruhigung der Situation, vielleicht sogar etwas Zeit zu gewinnen. Wenn dies kein Effekt zeigt, wird eine Dekompression, wie Spondylodese, ins Auge gefasst Meine Fragen: Wie gross ist das Risiko von solch einer Wurzelinfiltration in so einer Heiklen Körperregion, die Nerven zu verletzen und gravierende Folgen auszulösen? Was meint der Artzt mit „Zeit gewinnen“. Also wie viel Zeit kann in der Regel damit gewonnen werden und ist das Resultat auch merklich gut? Wie schwer ist eine Operation wie eine Dekompression und was für Risiken sind hiermit verbunden? Im Voraus Besten Dank für die Antwort Freundliche Grüsse

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte/r Frau/Herr M.,

eine Wurzelinfiltration ist vor allem, wenn Sie unter Röntgen- oder CT- Kontrolle durchgeführt wird, nicht mit großen Risiken behaftet. Sie sollten zuvor keine Medikamente zur Blutverdünnung, wie beispielsweise Aspirin oder Marcumar einnehmen. Oft kann mit einer solchen Infiltration eine langanhaltende Beruhigung der Nervenwurzel und gegebenenfalls sogar eine dauerhafte Beruhigung erzielt werden. Grundsätzlich ist ein stufenweises Vorgehen mit zunächst einer solch wenig invasiven Methode sinnvoll. Die Operation Technik hängt von der Bildgebung ab. Hier gibt es verschiedene Methoden, womit spezielle Risiken verbunden sind, über welche sie Ihr Arzt genau aufklärt.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Schneiderhan

Frage

Bei mir wurde vor etwa 8 Jahren ein Bandscheibenvorfall LWK5/S1 festgestellt. Damals war ich 26 Jahre alt und arbeitete in der ambulanten Krankenpflege. Seitdem hatte ich immer Rückenschmerzen , habe diesen Beruf nicht weiter ausgeführt, weil ich nochmal Mutter geworden bin. Leider wäre es mir nicht möglich, in meinen Beruf zurückzukehren, weil ich bei Anstrengung starke Schmerzen bekommen habe. Seit einem halben Jahr bin ich im Fittness Studio, trainiere dort hauptsächlich die Rücken – und die Bauchmuskulatur. Vor etwa 2 Wochen habe ich mich dort verhoben, falsch gehoben. Da habe ich Schmerzen im untere Rückenbereich bekommen, nahm Voltaren Tabeletten, es gab keine Besserung. Am nächsten Morgen konnte ich mich kaum noch bewegen, mein Mann fuhr mit mir ins Karnkenhaus. Dort habe ich einige Schmerzmittel bekommen und einen Termin zum CT. Die Beschwerden wurden besser, die Untersuchung ergab: deutliche Zeichen der Osteochondrose und der beidseitigen Spondylarthrose . BSV unverändert. Nun habe ich hier leider das Problem, daß ich mich von meine Arzt nicht ernst genommen fühle, er erkärt mir meine Krankheit nicht, er sagt mir nicht, wie es weitergehen kann. Laut Ihm würde Sport helfen. Was genau ich an Sport machen soll, hat er mir nicht gesagt. Nun habe ich mir von meiner Hausärztin Krankengymnastik verschreiebn lassen. Vielleicht können die mir ja auch weiterhelfen. Nun hätte ich noch einige Fragen……mein Sport hat gegen die Bandscheibenbeschwerden ganz gut geholfen, kann ich weitermachen? Ich habe nur große Angst, daß die Schmerzen wieder so stark werden könnten.Ich bin jetzt 34 Jahre alt, was erwartet mich in Bezug auf meine Beweglichkeit?Was bleiben mir für berufliche Aussichten?Ist es wahrscheinlich, daß sich die Arthose auf die anderen Gelenke überträgt?Ich wäre wirklich sehr dankbar, wenn ich hier Antworten auf meine Fragen bekommen könnte. Mit freundlichen Grüßen Regina S.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau S.,

durch den vorliegenden Bandscheibenvorfall ist es wohl im Laufe der Zeit zu einer Überlastung der Zwischenwirbelgelenke gekommen (Spondylarthrose). Die Gelenkflächen der kleinen Wirbelgelenke sind mit feinen Nervenfasern versorgt, so dass eine Arthrose in diesem Bereich zu Rückenschmerzen führen könnte. Neben wie von Ihnen bereits durchgeführten konservativen Maßnahmen und Trainingsbehandlung könnte unter Umständen eine gezielte Infiltration im Bereich der kleinen Wirbelgelenke mit Lokalanästhetika eine gute Beschwerdelinderung erbringen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel /so

Frage

Sehr geehrter Her Dr. Schneiderhahn ! Welche Nebenwirkungen hat eine Wurzelinfiltration und wie lange halten diese an. Mir wurden 3 Termine für diese Behandlung gegeben. Dient dies dazu um die Nebenwirkungen möglichst gering zu halten ? Besteht nicht dabei ein 3-fach höheres Risiko einer verletzung eines Nerves? Vielen Dank für die Antwort. Mit freundlichen Grüßen A.M.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr M.,

das Risiko einer Nebenwirkung bei Durchführung durch einen erfahrenen Behandler ist sehr gering. Die Dauer der Besserung nach einer Wurzelinfiltration ist vom Einzelfall abhängig und kann auch beim selben Patienten von mal zu mal unterschiedlich lang vorhalten.

Wir wünschen Ihnen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Nissl /dö

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