• Eschenstraße 2 / D–82024 Taufkirchen
  • Amiraplatz 3 / D-80333 München

Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Spritzenbehandlung (PRT)

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

Sie haben Fragen?

Am besten ist es, Sie stellen sich persönlich in unserem Zentrum vor. Vereinbaren Sie dazu bitte telefonisch einen Termin über unsere Zentrale unter 089 / 6145100.

Frage

Während der Behandlung wurde der Nerv so stark getroffen,dassich fast ohnmächtig wurde.Seitdem sind die Schmerzen stärker als vorher. Darf soetwas übwerhaupt passieren?Wie soll ich mich jetzt verhalten? Es ist bereits die vierte PRT ohne Erfolg.Bekomme ich eine falsche Behandlung?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau B.,

anfänglich kann es sein, dass die Schmerzen stärker sind. Sie sollten jedoch dann schnell abklingen und in einen Besserungszustand münden. Wenn jedoch bereits die vierte PRT ohne Erfolg durchgeführt wurde, muss man ev. daran denken die Behandlung zu wechseln. Sinnvoll könnte beispielsweise eine so genannte kaudale Überflutung sein, wobei die irritierten Nervenwurzeln über den Spinalkanal her mit Medikamenten so zu sagen gebadet werden um eine Beruhigung der Strukturen und eine Schmerzlinderung zu erzielen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr.med.R. Schneiderhan

Frage

204 erhielt ich eine Spondylodese L4/5 , war bis zum heutigen tage nicht beschwerdefrei und leide nach 300 m Gehstrecke unter heftigen Schmerzen im Rücken und Beinen . Lt CT haben sich LEC Spacer dorsal verschoben . Nun stehe ich wieder vor einem OP . Frage kann das jetzt mehrmals geschehen gibt es eine Alternative ? Für eine freundliche Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar. m.f.G.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau O.,

nachdem sich offensichtlich eine Verschiebung eingestellt hat, ist in der Tat eine neuerliche Operation langfristig anzuraten. Übliche konservative Maßnahmen, wie Krankengymnastik und Medikamente, zur Linderung versucht, wenn Sie seit der ersten Operation nie schmerzfrei waren. Alternativ könnten die betroffenen Wirbelgelenke gezielt infiltriert oder verödet werden, um eine Besserung zu erzielen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. R. Nissl /si

Frage

Hallo, können Sie mir bitte sagen, wie eine PRT durchgeführt wird?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau D.,

eine PRT ist die Abkürzung für periradikuläre Therapie, das ist eine Spritzeninjektion. Es wird hier in der Regel unter Röntgen- oder CT-Kontrolle eine Injektion nahe der Nervenwurzel, also periradikulär, gesetzt. Hierdurch soll es durch Nerven nahe Injektion zu einer Entzündungshemmung im Bereich der entzündeten Nervenwurzel kommen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel /ef

Frage

hallo! ich habe gerade genau das gesucht…erfahrungsberichte dieser therapie! nun eine prinzipielle frage: ist diese behandlung schmerzhaft?(ich habe angst vor spritzen!!!) ist diese ueberhaupt wirksam wenn es sich um eine degenarative wirbelabnutzung der hws c2-7 handelt? ich bin so verzweifelt und mittlerweile moechte ich alles ausprobieren!!! ganz lieben gruss, stephie

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau St.,

gerade bei degenerativen Veränderungen, wie in Ihrem Falle, wahrscheinlich einer so genannten Spondylarthrose, sind CT-gesteuerte gezielte Spritzen oft eine sehr gute Möglichkeit, die Beschwerden zu lindern, wenn die übliche Behandlung mit Medikamenten und Krankengymnastik eine ausreichende Wirkungen erzielen. Üblicherweise tun diese Spritzen nicht mehr weh, als gewöhnliche Spritzen auch.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel /si

Frage

Hallo, ich habe heute wegen starker Schmerzen wegen meines Bandscheibenvorfalls im Bereich L5/S1 eine PRT Behandlung bekommen. Die zwei Spritzen haben jedoch extrem geschmerzt -als ob jemand mit einem /zwei Messern in die Nerven sticht und dabei das Messer fortfährend dreht und das über Minuten lang, (normalerweise bin ich schon relativ hart im nehmen) auch die anwesende Schwester fragte den Arzt, ob das weh tut. Was dann wohl logischerweise nicht normal ist…. Der Arzt meinte dann zu mir, dass ich wohl sehr enge und verzweigte Nervenbahnen hätte. Aber wozu sonst unterm CT machen? Was ist, wenn der Nerv beschädigt wurde, heilt der wieder? Kann man einen Nerv kaputt machen? Auch jetzt 6 Stunden später sind immer noch sehr starke Schmerzen der Einstichstellen zu spüren. Außerdem ist immer noch ein Bein und ein Teil meines Unterkörpers taub, so dass ich nur unter großen Anstrengungen laufen kann. Die Bandscheibenschmerzen gingen nicht komplett weg und sind jetzt auch wieder voll da. Frage: kann es sein, das der Nerv durch die PRT beschädigt wurde? Soll die Therapie besser abgebrochen werden oder würden Sie sagen, ich soll in einer Woche zum nächsten Termin wieder hin und diese Schmerzen über mich ergehen lassen, weil die Behandlung erst später anschlägt?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau K.,

es ist durchaus möglich, dass durch den Druck des Medikamentes während einer PRT es vorübergehend zu Missempfindungen im Nerven kommt; diese vergehen in der Regel in relativ kurzer Zeit. Um unterscheiden zu können, ob die von Ihnen geschilderten Beschwerden durch einen Bandscheibenvorfall oder als Folge der Behandlung aufgetreten begründet sind, ist eine ambulante/neurologische Untersuchung sicher hilfreich.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. F. Sommer/so

Frage

Hallo, ich habe einen BSV LWS 4/5 und eine Facttenathrose. Bekam 3 PRT Spritzen ohne Wirkung. Bin seit Juli 2015 in Behandlung und man hat mir nun zu einer OP geraten. Doch ich habe gelesen, dass man noch eine kaudale Überflutung in Erwägung ziehen könnte. Vielleicht hilft ja das? Warum wurde das bei mir nicht gemacht, und mir auch nicht angeboten? Ich habe große Schmerzen, meine Zehen sind fast taub. Doch bevor man sich einer OP unterzieht sollte man doch alles ausschöpfen. Vielen Danke für eine Antwort

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Liebe Frau R.,
sie haben Recht: Bevor Sie sich einer Operaton unterziehen, sollten sie alle konservativen und minimalinvasiven Therapiemöglichkeiten ausschöpfen; und in jedem Fall eine zweite Meinung bei einem Spezialisten einholen. Die kaudale Überflutung stellt eine interessante Therapieoption dar. Hierbei werden die irritierten Nervenwurzeln über den Spinalkanal mit Medikamenten versorgt. Das sorgt für eine Beruhigung der Nerven und lindert den Schmerz.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

Frage

Hallo Ich habe vor ca 1 Jahr 6x prt bekommen Bereich Halswirbel. Was auch nach den 4.mal ganz gut angeschlagen hat. Jetzt fangen die fast unerträglichen Schmerzen wieder an. Stehen,sitzen oder liegen unter dauerschmerzen ist nicht sehr angenehm. Kann ich nach 1 Jahr wieder eine prt schmerztherapie machen? Oder werden irgendwann die Abstände kürzer? Danke im voraus

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Patientin,
Sie können die periradikuläre Therapie (PRT) wiederholen. Lassen Sie zuvor jedoch ein MRT machen um sicherzustellen, dass sich die Situation nicht verändert hat.
Mit feundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

Frage

Hallo, seit fast einem Jahr laufe ich mit starken Schmerzen: beginnend im Rücken (rechte Seite), zieht über das Bein in den Unterschenkel, wo ich an der hinteren und äußeren Wade bis zum Knöchel starke Schmerzen habe. Ich kann schon lange keine Spaziergänge mehr machen. Sport musste ich auch seit März letzten Jahres beenden, weil schon ein Gehen von nur wenigen Metern schwierig ist. MRT der LWS im Juli ergab: Facettengelenksarthrosen der mittleren und kaudalen Segmente. LWK 4/5 erste Anzeichen einer degenerativen Gefügestörung (leichtes Drehgleiten). Ich habe schon alle Ärzte hinter mir (Neurologe, Neurochirurg, Orthopäde, Osteopath). Krankengymnastik habe ich jetzt 28x gemacht, keine Besserung auch osteopathisch wurde mir bisher nicht geholfen. Ich erhöhe ständig (auf Rat der Ärzte) die Medikamente Palexia und Pregabalin. Zwischenzeitlich habe ich auch eine Heilpraktikerin aufgesucht, was mir auch nicht half. Ich bin langsam mit den Nerven am Ende. Ich mag nicht lange laufen (Schmerzen), besuche keine Feste mehr, denn langes Stehen geht auch nicht. Die Gefäßärztin habe ich auch aufgesucht, weil ich viele Besenreiser habe, aber alles gut. Hüfte und Knie – auch im MRT untersucht – nichts Krankhaftes. Da die meisten Schmerzen ab Knie beginnen und dann über die Wade bis zum Fuss auslaufen, weiß ich keinen Rat mehr. Meine Frage: ob mir eine PRT wohl helfen würde? Was würde ich dafür geben, endlich schmerzfrei zu sein. Meine Hauptschmerzen sind Kribbeln, das nach einer Zeit in Brennen und Stechen übergeht.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Liebe Frau P.,
wenn Schmerzen lange bestehen bleiben (länger als drei Monate), besteht stets die Gefahr, dass sie chronisch werden. Da konservative Maßnahmen bei Ihnen offensichtlich keine Besserung erzielt haben, sollten Sie eine minimalinvasive Behandlung in Erwägung ziehen. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten, neben der PRT machen wir auch gute Erfahrungen anderen Methoden. Welche für Sie infrage kommt, kann in einem individuellen Gespräch geklärt werden. Wir empfehlen Ihnen, sich in einer auf Schmerztherapie spezialisierten Einrichtung eine zweite Meinung einzuholen.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

MVZ Praxisklinik Dr. Schneiderhan & Kollegen

Rufen Sie uns an: 089/ 614510-0
E-Mail: info@orthopaede.com

MVZ Wirbelsäulenzentrum München/Taufkirchen

Rufen Sie uns an: 089/ 614510-86
E-Mail: info@wirbelsaeulenzentrum-muenchen.com

MVZ Radiologie und Diagnosticum

Rufen Sie uns an: 089/ 614510-54
E-Mail: info@radiologie-diagnosticum.com