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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Ständige Schmerzen mit Austrahlungen nach Wirbelbruch

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Frage

Sehr geehrte Damen und Heren, ich hatte vor cirka 4,5 Jahren einen Unfall. Damals stürzte ich aus einer Höhe von ca 4 m auf eine Betondecke. Seit diesem Zeitpunkt habe ich ständige Schmerzen. Nach dem Sturz wurde ich mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, nach einigen Untersuchungen wurde ich entlassen mit dem Befund das ich nur einige Prellungen davon getragen habe. Nach einer Schmerzvollen Nacht fuhr ich nächsten Morgen zu einem Arzt meines Vertrauen. Nach gründlichen Untersuchungen wurde festgestellt, das ich die 9 und 10 Rippe links (Brustkorb) und der TH 12 und TH 4 gebrochen sind(Vorderkantenfraktur, stabil). Ich trug für etwa 10 Wochen ein Stützkorsett. Trotz langjähriger Krankengymnastik, Massagen und Schmerzbehandlung(Corstion und Spritzen in den Wirbelkörper) habe ich immer noch Beschwerden. Ich habe ständige Schmerzen in der Höhe der Wirbelbrüche und den umliegenden Muskelbereich. Weitere Schmerzen im linken Brustbereich mit Ausstrahlung linken Arm (Herzkrankheit kann ausgeschlossen werden). Kopfschmerzen und Pfeifen auf den Ohren, Nackenschmerzen, Schmerzen im Lendenwirbelbereich, Schulterschmerzen auf beiden Seiten, ein über Kopfarbeiten ist nicht mehr möglich. Sportlich Aktivitäten sind nur unter Starken Schmerzen möglich, Trepensteigen fällt mir schwer, Schlafen kann ich nur auf der linken Seite, anders ist es nicht mehr möglich (Schlafdauer höchstens 5 Stunden). Krankengymnastik und Massagen habe nach vier Jahren eingestellt da keine Besserung in Sicht ist. Inzwischen sind die Schmerzen so stark, das ich beim Fahrrad fahren und auf der Arbeit stark eingeschränkt bin. Ich bekomme schlecht Luft und bin Abends total erschöpft und bekomme ständig irgendwelche Infekte, das ich oft Abends schon um 20.00 Uhr einschlafe und dann Mitten in der Nacht mit Schmerzen im Rücken und Brustkorb auf Wache und nicht mehr einschlafen kann. Am nächsten Morgen bin ich dann gerädert und die Arbeit fällt mir schwer. Nach Ruhenphasen (Wochenende/Urlaub) nie erholt und entspannt fühle. Die Schmerzen im Lendenwirbelbereich sind auf der Höhe des Beckens, so das mir oft die Beine weh tun. Im Brustwirbelbereich neige ich auch dazu, das die Muskeln verkrampfen. Stechender Schmerz im linken Brustbereich, und leide oft unter einen nervösen Magen-Darmtrakt. Mitlerweile fühle ich mich mit meinen 33 Jahren als sei ich schon 60 Jahre alt. Können Sie mir einen Rat geben, was ich noch gegen diese Schmerzen unternehmen kann??? Ich danke Ihnen schon im Voraus für Ihre Bemühungen. Mfg M. Becker

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr B.,

es gibt prinzipiell zwei Therapieansätze: Zum einen könnte eine Serie mit gezielten Spritzen (so wie Sie es offensichtlich schon bekommen haben) an die betroffenen Wirbelgelenke bzw. Rippengelenke. Solche Spritzen sollten vorzugsweise unter Röntgen- oder CT-Kontrolle gesetzt werden. Sollte dies nicht ausreichen, könnten die Gelenke auch beispielsweise mittels einer so genannten Hitzesonde verödet werden. Der andere Weg wäre, eine Schmerzmedikation zu erarbeiten, die Sie über einige Monate einnehmen um den chronischen Schmerzverlauf zu durchbrechen. Dann sollten die Medikamente wieder abgesetzt werden mit der Erwartungshaltung, dass dann die Beschwerden nicht mehr in dem Maße oder sogar gar nicht mehr auftreten. Zuvor sollte jedoch anhand von Schichtaufnahmen und möglichst auch einer neurologischen Untersuchung ausgeschlossen werden, dass irgendwelche zusätzlichen Ursachen für Ihre Schmerzen bestehen.

Wir wünschen Ihnen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. F. Sommer /si

Frage

Hallo !! Ich bin 21 Jahre, männlich und habe mir im August 05 bei einem Klippensprung von 14m Höhe eine Kompressionsfraktur (stabil) des TH9 zugerogen. Habe nun eine Einsinterung der Vorderkante um ca. 9°. Ich trug 3 Monate Korsett und hatte danach Physiotherapie zum Muskelaufbau. Danach ging ich ins Fitnessstudio um meinen Rücke weiter zu trainieren. Ich habe jedoch immernoch leichte Schmerzen im Bereich des TH9 die in den Brustkorb ausstrahlen, besonders unter der letzten linken Rippe unter dem linken Schlüsselbein. Nun hatte ich im April 06 zum ersten Mal, nach einer längeren Pause meines Rückentrainings, eine Art „Anfall“ bei welchem ich plötzlich von einer Art Unruhe gepackt wurde und plötzlichem Drang aufs Klo zu gehen gefolgt von starkem Durchfall und ständigen Blähungen. Auch suchten mich in diesen 20min Schweißausbrüche und krampfende zitternde Beine heim. Dieser Zustand wiederholte sich aber nicht so schnell weswegen ich mir keine Sorgen machte. Vor ca. 6 Wochen nun hatte ich wieder einen dieser „Anfälle“ (habe seit 5 Wochen wieder mit dem Rückentraining begonnen nach einer halbjährigen Pause). Nun ist es so, dass ich diese Anfälle fast täglich habe. Es ist immer das selbe Spiel: Ich habe stetig Blähungen (seit 6 Wochen). Und immer gegen Abend (so ca. 20-22 Uhr) bekomme ich ein Durchfallgefühl dann schweißausbrüche, herzklopfen kalte füße einen heißen Kopf und wenns ganz krass is dann fangen meine Beine an zu krampfen. Das geht dann so 30min und dann gehts wieder einigermaßen. Das Problem ist nur, dass ich deswegen teilweise sehr schlecht einschlafen kann. Meine Frage ist nun: 1.) Kann es sein, dass das von meinem Rücken kommt ?? (War beim Arzt und meine Blutwerte sind optimal) 2.) Krieg ich das durch normales Muskelaufbautraining weg ?? Oder sollte ich mal zur Massage gehn oder zu Wärmebehandlung ?? MfG Flo

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr F.,

Rückenschmerzen können prinzipiell, egal durch welche Ursache, Begleiterscheinungen, wie Sie sie beschreiben, auslösen. Durchfall ist jedoch eher selten, denkbar wäre lediglich eine Reaktion auf Medikamente. Es wäre zu empfehlen, dass Sie sich zusätzlich den Darm untersuchen lassen. Bei dem bei Ihnen vorliegenden Zustand nach Wirbelkörperbruch wäre Muskelaufbau, wie Sie es ja betreiben, zu empfehlen. Wärmebehandlung und Massagen wären in Abständen ebenfalls sinnvoll.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel/si

Frage

Ich hatte vor ca, 3 Monaten einen skiunfall und habe mir die 10 .te Brustwirbel angebrochen und muss seit dem ein stützkorsett tragen . Ich leide aber jetzt nach 13 Wochen stützkorsett immer noch an wahnsinnigen schmerzen im bruchbereich und den muskeln sowieso . die ärzte meinten das es bei anderen schon lange abgeklungen sein und keine propheten sind mir zu sagen wie lange ich noch schmerzen tragen werde , was mich sehr verzweifeln lässt . ich kann im haushalt nichts mehr an arbeit machen , sobald ich ne stunde auf den beinen bin muss ich mich zwangsweise zwecks der schmerzen wieder hinlegen , ich liege mehr als alles andere , habe keine lebensqualität mehr und weiss nicht mehr was ich machen soll ,

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau Y.,

sollten die Beschwerden weiterhin sich nicht bessern, könnte es Sinn machen, weiter nachzuforschen, ob Ihre Beschwerden tatsächlich noch alleine durch den Brustwirbelkörperbruch kommen. Hierzu wäre u.a. auch die Durchführung von z.B. Schichtbildaufnahmen (Computertomographie oder Kernspintomographie) sinnvoll. Welche Behandlung letztendlich in Frage kommt, muss anhand der Beschwerden und der Bildgebung entschieden werden.
Um entscheiden zu können, welches Verfahren das am besten geeignete ist, würden wir gerne direkt mit Ihnen in Kontakt treten. Daher würden wir bitten, uns per E-Mail unter info@orthopaede.com zu kontaktieren.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Schneiderhan / ma

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