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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Starke Schmerzen im Lendenwirbelbereich

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Frage

Sehr geehrte Damen und Herren, seit nun mehr 2 Jahren habe ich im Lendenwirbelbreich regelmäßig sehr starke Schmerzen, die sich bis in die rechte Wade runterziehen. Teilweise kann ich das Bein dann gar nicht mehr richtig bewegen und bin in meinem ganzen Bewegungsablauf sehr langsam und eingeschränkt. Manchmal bin ich vom Schmerz auch so benebelt und ein Übelkeitsgefühl stellt sich ein. Die Schmerzperioden sind manchmal nur wenige Tage oder aber wie gerade wochenlang. Vom Schmerz her würde ich sagen, dass sich ein Nerv zwischen zwei Knochen einklemmt. Ausschalten kann ich die Schmerzen auch nur durch starke Schmezmittel, die ich teilweise 2 – 3 mal am Tag einnehme. Ich bin 26 Jahre und kann mich einfach nicht damit abfinden, dass es hierfür keine Abhilfe gibt. Versucht wurde von Reizstrom, über Gymnastik und Massagen schon ziemlich viel. Aber geholfen hat bisher nichts. Spekuliert wurde im letzten Winter auch auf einen Bandscheibenvorfall, aber der Befund war negativ. Nach dem ich Anfang letzten Jahres eine Regenbogenhautentzündung hatte, wurde dann durche mehrere Blutbilder dieser bestimmte Gendefekt festgestellt, der auch mit der Bechterewschen Erkrankung zusammen hängt. Meine Ärztin sagte mir, dass mein Krankheitsbild eine Art Rheuma ist, und dass ich gegen die Schmerzen und zum besseren Schlafen doch die Schmerzmittel nehmen soll. Wie schon gesagt, bin ich noch sehr jung und ich kann mir einfach nicht vorstellen mein Leben lang jeden Tag Schmerzmittel zu nehmen. Das kann doch auch nicht gut sein. Ohne Schmerzmittel kann ich aber nicht schlafen. Das Liegen ist für mich unerträglich! Ich fühle mich durch diese Krankheit zudem auch sehr eingeschränkt und werde immer sensibler. Es zerrt von Tag zu Tag mehr an meinen Nerven! Können Sie mir nicht irgendwelche Ratschläge geben? Ich danke Ihnen schon im voraus für ihre Hilfe!

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau L.,
es kann durchaus sein, dass bei Ihnen zwei unterschiedliche Krankheitsbilder für die Beschwerden verantwortlich sind. Bezüglich einer rheumatischen Grunderkrankung sollten Sie sich in Abständen untersuchen lassen, bis diese feststeht. Bezüglich Ihrer ausstrahlenden Schmerzen bis in die rechte Wade, ist eine solche Erkrankung eher weniger verantwortlich. Es wäre hier eher eine symmetrische Verteilung anzunehmen. Sinnvoll wäre bei Ihnen, wenn eine Schmerzattacke besteht, die Nerven-
wurzeln, die für das rechte Bein zuständig sind gezielt zu infiltrieren um zu sehen, ob dann eine länger anhaltende Besserung eintritt. Weiterhin hilfreich ist eine neurologische Untersuchung im Rahmen der beispielsweise sogenannten Nervenleitgeschwindigkeit, die hier gemessen werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Robert Nissl

Frage

Ich bin 61 Jahre alt und habe seit meinen 29.Lebensjahr Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich. Nach allen möglichen Diagnosen wurde nun festgestellt das es ein Gendefekt sei. Bei den unteren 5 zusammenwachsenden Wirbeln sind bei mir 1 mal 2 und einmal 3 Wirbel zusammengewachsen. Es heißt ich werde immer merken das ich eine Wirbelsäulen besitze, Seit 6 Wochen habe ich nun extrem starke Schmerzen, die Hüfte reichen und ich nach längerem Sitzen nur mitsehr starken Schmerzen aufstehen kann. Welche Möglichkeiten gibt es außer Schmerztabletten. Mit frdl.Gruß# W.Schumacher

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr Sch.,

wahrscheinlich werden Ihre Schmerzen durch eine Überbelastung der kleinen Wirbelgelenke verursacht. Wenn Ihre Beschwerden so hartnäckig sind, wäre zu empfehlen, die in der Röntgenaufnahme auffälligen Etagen gezielt mit einer Spritze zu infiltrieren. Aus Gründen der „Treffsicherheit“ werden solche Spritzen gerne unter Durchleuchtungs- oder CT-Kontrolle gesetzt. In besonders hartnäckigen Fällen können die Gelenke auch verödet werden.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel/si

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