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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

verhaltensregeln und nachsorge nach bandscheiben-op

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Frage

sehr geehrte damen und herren,ich (35) habe mich vor nunmehr 2 wochen an bandscheibe L5/S1 operieren lassen und folgende fragen:der operateur bezeichnete die masse des entfernten bandscheibenkernes als derartig groß, dass mit keinem weiteren austreten zu rechnen sei. ist dies wirklich möglich? wie funktioniert der „rest“, d.h. was kann ich irgendwann wieder leisten? in 2 wochen gehts zur reha! wie verhalte ich mich bis dahin? sitzen wurde mir absolut verboten und ich halte mich auch daran, trotzdem habe ich beim spazieren vereinzelt schmerzen und im bein noch immer, wenn auch im vergleich zur zeit vor der op, wesentlich geringer ausgeprägte bereiche mit taubheitsgefühlen. sind diese die regel und kann man eine prognose wagen, ob eine linderung eintreten wird?vielen dank für ihre hilfe

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr St.,

es gibt Bandscheibenvorfälle, die nahezu den gesamten Bandscheibenkern betreffen. Wenn dieser Bandscheibenkern entfernt ist, wird die Stabilität der Bandscheibe jedoch weitestgehend über den noch erhaltenen äußeren Faserring der Bandscheibe gewährleistet. Prinzipiell ist es zu empfehlen, sich in den ersten Wochen nach einer Bandscheibenoperation keinen großen körperlichen Belastungen auszusetzen. Auch die Durchführung von krankengymnastischen Beübungen sollte erst mit Antritt der Rehabilitationsbehandlung erfolgen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. F. Sommer /so

Frage

bei mir wurde auch ein OP im Bereich L5/S1 durchgeführt, da es schon zu Lähmungserscheiningen im rechten Bein/Fuss kam. Die OP ist jetzt gut eine Woche vorbei. Die Lähung und die Schmerzen im Bein sind etwas besser. Ich weiss ich brauche viel Geduld.. Jedoch macht mir die Frage nach dem Wiedereinstieg in die Arbeit (als ALtenpflegerin) grosse Angst. Kann ich überhaupt noch in dem Beruf arbeiten ??? Ich bin 45 Jahre alt und eine Umschulung kommt wohl nicht mehr in Frage.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau G.,

es ist in der Tat sehr schwierig einen körperlich und psychisch anstrengenden Beruf, wie den Ihren, bei der bestehenden Bandscheibenerkrankung durch zuführen. Prinzipiell können Sie natürlich schon wieder in Ihrem Beruf arbeiten, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit für einen Rückfall nicht unerheblich. Hier könnte mit dem Arbeitgeber besprochen werden, ob ein Teilzeitmodell oder eine zumindest teilweise entlastende Tätigkeit ohne körperlich schwere Arbeit möglich sind.
Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Nissl /ef

Frage

Bei mir wurde auch eine OP im Bereich L5/S1 durchgeführt, da es schon zur Lähmung im rechten Bein und Fuss kam. Leider kann ich meinen Beruf nicht mehr ausüben, da ich Tiefbaufacharbeiter bin habe auch die Kündigung gekriegt. Wollte mal wissen was ich beruflich noch so machen kann, war auch 6 Monate krankgeschrieben. Ich bin 30 Jahre alt.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Lieber Herr B.,
es ist Ihrem Heilungsprozess förderlich, wenn Sie baldmöglichst wieder einer geeigneten Beschäftigung nachgehen können. Bitte wenden Sie sich an die Berater Ihrer Arbeitsagentur, diese können Ihnen bestimmt kompetent weiterhelfen.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

Frage

Hallo guten Tag,ich bin heute genau vor zwei Wochen an der LWs 4/5 operiert worden.Der Arzt sagte, sie haben Platz gemacht. Nun hatte ich gleich fünf Tage danach eine ISG Blockierung auch links auf der Seite. Da ich frisch operiert bin, traut sich keiner daran, die Blockade zu bearbeiten. So langsam mit Dehnübungen und Muskelübungen werde ich schmerzfreier. Ich konnte kaum laufen. Nun meine Frage: Was kann ich machen, dass so etwas nicht gleich wieder passiert? Die Schmerzen waren höllisch. Wann ist es gut mit Reha anzufangen?oder mit Physiotherapie?Danke ihnen sehr

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Liebe Frau S.,
eine gute Prävention ist regelmäßige moderate Bewegung – Sie haben also schon genau das Richtige getan. Zu Möglichkeiten der Reha und Physiotherapie berät Sie sicher gern Ihr behandelnder Arzt.
Mit freundlichen GRüßen, Ihre Patientenbetreuung

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