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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Wie sieht die OP Methode bei einer Knie OP aus.

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Frage

Hallo !!Kurz zu meiner Person: Ich bin Bundesliga-Hockeyschiedsricher, weiblich und 21 Jahre (fast 22) alt. Desweiteren Spiele ich beim Hockey die Rolle des Torwart. Ich arbeite als Sachbearbeiten in einer Spedition.Meine Vorgeschichte:Ich bin bereits 2 mal am linken knie operiert worden. beides mal war der Schleimbeutel kaputt. Bei der zweiten OP (die war im November 2001) bin ich zum Arzt gegangen, weil a. mein knie weh tat, und b. weil mein knie immernach wegknickte. Mein Arzt meinte ohne MRT (da das Knie auch aufklappbar war) das könnte ein innenbandriss sein. Also kam 3 Tage später eine Ambulante Athroskopie.Ich bin so im Januar/Februar nochmla zu meinem Orthopäden gegangen (der der mich auch operiert hat) und meinte zu ihm: „das knie tut immernoch weh und ich knicke immer noch weg. zu dem strengt mich langes sitzen der Maßen an, dass meine Abteilungsleitung meinte, ich hätte Pfeffer im Hintern, weil ich manchmal aufstehen muß. Wenn ich dann aufstehe tut mein Knie richtig weh. Darauf hin bekam ich 6 mal E-Therapie (heißt irgendwas mit Iontoperese oder so ? ) und 6 mal magnetfeld. Das half überhaupt nicht.Ich bin nun ende Februar dann einfach mal zu einem anderen Arzt gegangen. hab ihm alles erzählt und er meinte ich solle sofort (also am nächsten Tag) zur MRT. Die Diagnose bei der MRT lautete : geringer Erguss, Deutliche Dysplasie des femoropatellaren Gleitlagers mit lateralisation der Patella.Daraufhin bekam ich Krankengymnastik. Jezt hab ich ne Spritze ins Knie bekommen. Das war eine mit kortikoiden, da ich gegen NSAR allergisch reagiere…So, war heute nochmal beim Orthopäden und er sagte, die schiefstelung ist zu extrem er wird die Kniescheibe versetzen.Wie sieht soeine OP aus? Wie lange kann ich kein Sport machen?? Wie lange bin ich Krank?GrußSIna

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau S.,

es gibt viele operative Methoden um eine Kniescheibe zu versetzen. Wir empfehlen Ihnen sich bezüglich der konkreten Methode mit den Operateur in Verbindung zu setzen. Im allgemeinen muß man damit rechnen, drei bis sechs Monate keinen Sport durchführen zu können. Eine Krankschreibung ist in der Regel für sechs bis acht Wochen (bei Bürotätigkeit) zu erwarten.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Frage

Sehr geehrte Damen und Herren!So, ich kenne nun die OP Methode, die mein Doc anwenden will.Er möchte ein Lateral Release und eine Mediales Reefing machen.Wie sieht die OP denn aus?MFGSina

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau S.,

bei lateral release der medialen Raffung wird der sogenannte Reservestreckapparat des Kniegelenkes (d.h. eine breite Sehne, die links und rechts der Kniescheibe verläuft) an der Außenseite durchtrennt und an der Innenseite verdoppelt genäht (ähnlich wie ein „Abnäher“), welches dazu führt, daß die Kniescheibe „innen“ verläuft. Damit wird eine Verrenkungstendenz eingeschränkt.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Frage

Sehr geehrte Frau Dr. med. S. BöllHallo, ich bin 16 Jahre alt und habe seit ca einem Jahr fortlaufend Probleme mit inzwischne beiden Kniescheiben. Am anfang des letzten Jahres hat das ganze mit der rechten Kniescheibe angefangen und seit einem Monate habe ich Problem mit meiner linken Kniescheibe, Die mir während des Schulsports rausgesprungen ist. Die recht ist mir inzwischen schon ca. 7-8 mal rausgesprungen die linke erst einmal. Die Ärzte im Klinikum Erlangen haben gemeint, da meine Kniescheibe nicht vollkommen ausgewachsen ist, dass eine Operation von Nöten sein wird. Sie haben mir vorgeschlagen entweder mir Gewebe zu entnehmen und dadurch dem Knie einen besseren halt zu geben oder Knochen aus dem Oberschenkel zu entnehmen und die Kniescheibe damit zu halten. Deswegen bräuchte ich den Rat von Ihnen was besser wäre und welche Klinik auch ganz gut wäre.Ich freue mich auf eine Antwort von IhnenMit freundlichen GrüßenFenja K.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau K.,

es gibt mehrere Operationsverfahren, wobei zumeist die möglichst schonendste ausgewählt werden sollte, je nachdem, wie die Kniegelenke sich im Röntgenbild darstellen. Das Klinikum Erlangen ist hiefür sicherlich eine gute Adresse.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel /si

Frage

Hallo, werde bald am Knie opertiert:“ lateral release der medialen Raffung .“ Wie lange werde ich zu Hause bleiben müssen?Mein Beruf ist : Metzgereiverkäuferin ich muss 10-11 Stunden am Tag arbeiten. Vielen Dank im Vorraus N.B.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau B.,

aufgrund Ihrer dauerhaft stehenden Tätigkeit mit 10-11 Stunden täglich, ist zu erwarten, dass bei Ihnen eine Ausfallzeit von sechs bis acht Wochen besteht, abhängig von der postoperativen Reizung und Schmerzhaftigkeit. Wichtig ist, dass sie konsequent die vorgegebene Zeit des Operateurs der Entlastung des Knies auch einhalten und dann langsam mit einer schmerzadaptierten Belastungssteigerung beginnen. Ggf. könnten Sie auch den Wiedereintritt in das Erwerbsleben staffeln, d.h. die erste Woche z.B. vier Stunden täglich arbeiten, die zweite Woche sechs Stunden usw.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Effner /ef

Frage

Bei mir wurde im November eine lateral release OP durchgefürt. Von anfang an nach der OP hatte ich probleme. Mein Knie war total instabil, wenn ich zu weit abgewinkelt auftratt sakte mein Knie weg und ich lag auf dem Boden. Denn auffangen konnte ich mich dan nicht mehr. Bei diesen Vorfällen hatte ich begleitend dazu immer das Gefühl, das etwas im Knie reißt und so ein ähnliches gefühl als würde es knirschen (Ich weiß nicht wie ich es sonst beschreiben soll!). Es war auf alle fälle ein unschönes Gefühl und höllische Schmerzen. Jedesmal wenn ich zum Arzt ging, da ich danach immer kaum auftretten konnte, war er mit der entwicklung zufrieden. Dazu muss ich noch sagen, dass ich von anfang an meinen Fuß (Bein) nicht heben konnte. Ich hatte also Probleme das Bein auf die Couch, aufs Bett oder ins Auto zu heben. Was auch noch dazu kommt ist, ich habe seit der OP eine Verhärtung über dem Knie. Aber es ist immer alles in Ordnung, ich kann mir das aber nicht vorstellen. Der jetztige stand ist, dass ich gut laufen kann, ohne Schmerzen.(Gehe seit ca. 2 Monaten tgl. ca 1-2 Std. spazieren). Was aber immer noch nicht geht, ist das Bein zu heben und die Verhärtung ist noch da. Alle Physiotherapie hat nichts geholfen.Ist da wirlklich alles in Ordnung?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau A.,

Sie sollten bei Ihrem Operateur noch einmal die aktuellen Beschwerden schildern. Ggf. könnte eine erneute Kernspintomographie weiteren Aufschluss über Beschwerdeursachen geben.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller / mü

Frage

Hallo , ich bin 15 und wurde am 25.03.09 am Knie operiert … , dies ging ziemlich schnell.Hatte einen Tag davor einen Sportunfall ,Handball, bin mit jemand zusammengestoßen als er und ich ziemlich flott unterwegs waren, sprich… sprinten , jedenfalls bin ich auf sogleich gestürtzt und mein Knie war anschließend dick… und wurde auch immer dicker.Dachte erst es sei irgendwas mit meinen Schienbein.. jedoch scheint dies , zum Glück , heil geblieben zu sein und hat nur einen blauen Fleck davon getragen .Am Tag vor der OP war ich noch beim Arzt, dieser sagte mir das ich erstmal abwarten solle … ,der Arzt hat ja auch nichts auf den Röntgenbildern sehn können – jedoch hatte ich am Abend noch ziemlich starke Schmerzen, da mein Knie immer mehr anschwoll.Hab dann Schmerzmittel verschrieben bekommen und durfte wieder heim gehen.Als ich am morgen erwachte… , tauchten die Schmerzen erneut auf.. und auch das Knie war um einiges gewachsen also bin ich nochmal hin.Musste dann erstmal n bissl warten.. ca.2Std ,weil ich eben schon das 3te mal da war… Verdacht auf Simulant etc.. -.-Als ich dann endlich mal dran kam.., wurde mein Knie auch sogleich punktiert und 75 ml reines Blut entnommen.Daraufhin ging es ziemlich schnell bis ich im OP lag…So nun zu dem Fachchinesisch..- was ich mal so kaum versteh – und gerne eine Übersetzung bzw Erklärung dazu hätte was das nun nochmal genau ist:Bei dem MRT ,das am 1.04.09 gemacht wurde, zeigte eine epiphysäre Aitken-I-Impressionsfraktur des lat. Tibiaplateaus,eine contre coup bone bruise der Femurkondyle sowie eine Knorbelflace fractur des lat. ventralen Tibiaplateaus u. einem refixierten Außenmeniskus bei Z.n. arthroskopischer Meniskusnaht.Wurde an 3 Stellen genäht und hat nur an 2 gehalten.. das andere soll wieder zusammenwachsen…Hab nun eine Don-Joy-Orthese mit einer Gradeinstellung von 0-0-60 für die nächsten 2 Wochen.Anschließend soll wohl nochmal 5-6 Wochen die Freigabe von 0-0-90 Grad eingestellt werden.6Wochen darf ich nun wohl überhaupt nicht auftreten…,kann ich danach überhaupt noch laufen?Nun weiteres Fachinesisch: Bis zur subcutane Heparinisierung mit niedermolekularem Heparin unter HIT-Monitoring erforderlich.Würde mich auf eine schnelle und hilfreiche Antwort freuenZudem würd ich gern wissen ob die Wartezeit immer so lange ist oder es mich bissl schlimmer getroffen hat als normal.MFG SenZe

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr T.,

bezüglich Wartezeiten können wir keine Aussage treffen.

Hinsichtlich des „Fachchinesisch“ können wir Ihnen sagen, dass Sie offensichtlich Blut verdünnende Spritzen bekommen haben (Heparin) für die Dauer der Behandlung mit der Orthese, was vernünftig zu sein scheint, das es häufiger bei nicht vollständiger Belastung eines Beins zu Thrombose kommen kann. Die Entlastung ist notwendig, um eine Heilung zu ermögliche, ohne dass sich wieder etwas verschiebt. Hinsichtlich weiterer Behandlungsprognosen können wir leider keine weiteren Aussagen treffen.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller / mü

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