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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Wirbelblockade mit Ausstrahlung ins Bein

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Frage

Seit vielen Jahren habe ich Beschwerden im linken Bein. Es strahlt von der Hüfte über den Po, das Knie in den Fuß bis in die Fußzehen. Welche Behandlung wäre gegeben? Angeblich Blockade des Lendenwirbels (oder Ischiasnerv?)

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau R.,

ich würde Ihnen empfehlen, sich an einen Orthopäden Ihres Vertrauens zu wenden. Ggf. kann die Durchführung einer kernspintomographischen Untersuchung der Lendenwirbelsäule weitere Auf-schlüsse über die Ursachen ihrer Beschwerden geben. Ein Bandscheibenvorfall mit Irritation des Ischiasnervens wäre möglich.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Frage

Hallo, ich bin 28 Jahre und vor ca. 14 Tagen wurde bei mir ein doppelter Bandscheibenvorfall in der LWS diagnostiziert. Eine Bandscheibe ist so stark ausgetreten, dass die Nervenwurzeln stark abgerückt werden, was sich in ständigen Schmerzen im Rücken, Gesäß und rechtem Bein äußert. Mein Orthopäde riet zu einer OP, was mich natürlich erst einmal abgeschreckt hat. Außerdem soll ich mich einem Neurochirurgen vorstellen. Meine Frage: Kann man durch gezielte Therapie die geschilderten Schmerzen therapieren?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau S.,

bei akuten Schmerzen im Rücken, die in das Bein ausstrahlen, die auf einen Bandscheibenvorfall zurückzuführen sind, kann eine neurologische Untersuchung durchgeführt werden um Schäden an den betroffenen Nerven auszuschließen. Wenn von neurologischer Seite keine Eile geboten ist,
könnte man durchaus einen Therapieversuch mittels physikalischer Therapie, krankengymnastischer Behandlung, medikamentöser Therapie einleiten. Oftmals ist dadurch eine deutliche Beschwerdelinderung bishin zur Beschwerdefreiheit zu erzielen. Sollte sich dieser Effekt jedoch nicht einstellen, käme auch ggf. die Durchführung der epiduralen Wirbelsäulenkathetertechnik nach Prof. Racz zur Verkleinerung des Bandscheibenvorfalles in Betracht. Wichtig ist in diesem Zusammenhang regelmäßige (ca. alle zwei bis drei Wochen) neurologische Kontrolluntersuchungen.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. med. S. Böll

Frage

Seit ca sieben Monaten habe ich nach ungefähr 400 Meter Gehen so starke schmerzhafte Ausstrahlung bis in den linken großen Zeh, dass ich nicht weitergehen kann. Durch Anziehen des Knies im Sitzen beruhigt sich der Schmerz. Joggen , Holzhacken, Hecke schneiden und sonstige Gartenarbeiten sind schmerzfrei möglich. Wanderungen im Gebirge im Sommer waren nur mit Schmerzmitteln bzw. Schmerzspritzen möglich. Krankengymnastik, Osteopathie, Akupressur, Akupunktur mit Reizstrom und Spritzen (u.a. Beinwell) brachten keine Besserung. Möglicherweise Osteopyth an Lendenwirbel. Welche Behandlung wäre angebracht?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr Dr. M.,

ein Osteophyt am Lendenwirbel ist eher selten für solche Beschwerden verantwortlich. Sie sollten Ihre Wirbelsäule genau untersuchen lassen, ob ein Wurzelreiz durch den Osteophyt oder aber durch eine andere Ursache hervorgerufen wird. Ggf. sind hierzu Schichtaufnahmen wie z.B. mittels eines MRTs notwendig. Zu empfehlen ist auch eine Vorstellung bei einem Neurologen, der die Nervenbahnen so zu sagen vermessen kann. Je nach der Ursache Ihrer Beschwerden kann dann gezielt behandelt werden. Diagnostisch ist interessant, ob eine Infiltration der Nervenwurzel, die für das linke Bein zuständig sind, eine Besserung erbringt.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. R. Schneiderhan

Frage

Hallo habe seit ein paar Tagen schmerzen bein Unterleib was aber auf das Bein ausstraht ,jetzt habe ich da ein unangenehmes Gefühl drin dann fangen auch noch die Füsse anzu Kribbel wenn ich aber eine Zeit auf der linken Seite liege strahlt es da hin ,heute morgen als ich aufstand tat mir das Steissbein ernorm weh hängt es damit zusammen? Gruss Sylvia

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau S.,

Ihr Schmerzen können unterschiedliche Ursachen haben. Die Durchführung einer orthopädischen Untersuchung könnte über mögliche Veränderungen sicher Informationen bringen.

Wir wünschen Ihnen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Nissl/dö

Frage

Schlage mich seit 2,5 Jahren mit regelmäßigen Ischiasschmerzen rum (Hauptschmerz: rechte obere Wade – eher außen, in Akutzuständen spüre ich den gesamten Nervverlauf). Jetzt wurde bei mir ein schwerer Bandscheibenvorfall im Bereich LWS5/S1 diagnosiziert – durch MRT). Laut MRT-Arzt hab ich das seltene Glück, daß meine Wirbel einen großen Innenradius haben und somit der Vorfall nicht direkt mein Rückenmark beeinträchtigt. Deshalb hatte ich auch nie Rückenschmerzen, sondern chronische, manchmal brutale Ischiasschmerzen (Hauptschmerz kurz nach dem Aufstehen – den gesamten Tag über trotzdem starke Schmerzen). Mir hilft dann nur gehen, gehen, gehen und blos nicht stehenbleiben! Nach ca. 1/4 Std. bis zu 2 Stunden meine Wohnung zur Walkingstrecke zu machen bin ich dann etwas schmerzgelindert. Übrigens: wenn der Hauptschmerz nachläßt habe ich oft ein unangenehmes Ameisenkribbeln im Fuß. Der Ischiasschmerz hat mich die letzten 2,5 Jahre nicht verlassen (´manchmal extrem, manchmal zu ertragen). Verschlimmerung des Schmerzes beim Autofahren (blöde Sitzposition beim Gasgeben) und wenn ich lange Zeit im Bett gelegen habe oder beim Sitzen. Verbesserung bringt Bewegung. Seit ca. 1/2 Jahr mache ich 1x wöchentlich Rückengymnastik, außerdem gehe ich mindestens 1x pro Woche ca. 6 km joggen, ich fahre oft Inliner oder Schlittschuhe und gehe Walken. Für mein Leben gerne gehe ich Wandern. Meine Frage ist: Ende Mai möchte ich eine Rucksacktrekkingtour machen. Kann ich einen Rucksack (Gesamtgewicht ca. 8 kg) tragen? Darf ich weiterhin joggen? Außerdem möchte ich gerne mit Mountainbiking beginnen, darf ich das mit einer so gravierenden Diagnose? Ich bin nur 1,55 m groß und wiege ca. 53 kg. Falls das auch noch wichtig ist: ich bin 43 Jahre, durch viel Sport und gute Gene extrem muskolös. An Medikamenten nehme ich zur Zeit (nicht lachen). Wobenzym ca. 8 Stück am Tag, das hömöopatische Mittel: Colochintis D6 – ca. 4x 15 Tropfen am Tag, ich schmiere Unmengen von Voltarensalbe und habe alle Schmerzmittel von Ibu´s über Diclofenac, über MeloxicamStada bis NovaminsulfonTropfen geschluckt (Wirkung bei akuten Schmerzen gleich null – hatte in letzer Zeit eher Magenprobleme von dem Zeugs). Außderdem gehe ich die letzten Wochen immer mit Wärmflasche ins Bett. Also zusammenfassend: Kann ich weiterhin joggen, kann ich mich Mountainbiking beginnen und ganz wichtig kann ich eine 8 tägige Trekkingtour mit Rucksack durch den Türinger Wald machen? Für Ihre Antwort bedanke ich mich schon im voraus.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau D.,

prinzipiell könnten Sie alles machen, Sie sollten jedoch Ihre Medikamente sicherheitshalber mitnehmen.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel/si

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