• Eschenstraße 2 / D–82024 Taufkirchen
  • Amiraplatz 3 / D-80333 München

Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Wurzeltaschenzyste

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

Sie haben Fragen?

Am besten ist es, Sie stellen sich persönlich in unserem Zentrum vor. Vereinbaren Sie dazu bitte telefonisch einen Termin über unsere Zentrale unter 089 / 6145100.

Frage

Ich habe seit Jahren Rückenschmerzen mit Ischiasschmerzen, festgestellt wurden ein Bandscheibenschaden und eine Wurzeltaschenzyste an der unteren LWS. Und eine angeborene Hüftdysplasie. Im Moment nehme ich Tramadol-Kapseln, hatte vor zwei Jahren eine Reha habe umgeschult auf einen Bürojob, und keine Besserung eher Verschlechterung, habe seit Wochen Starke Schmerzen Ärzte sagen ich soll Geduld haben. Was kann ich noch tun? Sollte ich mich operieren lassen?Ich kann nicht lange sitzen, stehen oder gehen!

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau R.,

leider machen Sie keine Angaben, über Art, Lokalisation und Ausmaß Ihrer Beschwerden sowie keine Angaben über die Lokalisation bzw. die Art des Bandscheibenschadens. Daher kann ich leider keinen Zusammenhang zwischen Beschwerden und Veränderungen an der Wirbelsäule herstellen und Ihnen somit leider auch nicht weiterhelfen. Eine Wurzeltaschenzyste ist im Allgemeinen nicht Beschwerde verursachend.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. med. S. Böll

Frage

Ich habe eine Gefügestörung in Höhe LWK/LWK 4 mm. Degenerative Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke mit Ausbildung einer Ganglionzyste ausgehend vom Gelenk rechts. Diese Verändererung soll in der Voruntersuchung noch nicht sicher erkennbar sein. Nachweis der bekannten Wurzeltaschenzysten im Bereich des Ossacrum rechtsbetont. Hier im Verlauf keine durchgreifende Befundänderung.(23.11.2006) Vorbefund 02.08.2006 Geringe Antelisthese L4 gegenüber L5 4mm. Sacrale Arachnoidalzsten sowie Darstellung einer Wurzeltaschenzyste auf Höhe von S 1 links. Feiner radiärer Einriß des Anulus fibrosus bei L5/S1 re. medio -lateral ohne relevante Vorwölbung von BS-Gewebe. Erhebliche Spondyarthrosen der unteren LWS. Ich hatte bis 20.7.2006 nie nennenswerte Rückenschmerzen. Nach Schwimmen und liegen im Liegestuhl ohne verreißen oder sonstige Verletzung plötzlich Schmerzen in rechter Wade Fußgelenk und Pobacke. Jetzt seit über 4 Monaten keine Besserung. Nun auch nach Gehen und Stehen Rückenschmerzen plus obige Beschwerden. Zeitweilig Mitte August Fußheberschwäche konnte nicht auf der rechten Ferse gehen. Seit 20.7. große Schmerzen beim Laufen und Stehen. Bei einer Schmerztabelle von 0 – 10 erreichte ich oft Stufe 7. Zur Zeit Schmerzstufe zwischen 5 -6 trotz Fentanyl 12 microgr. Pflaster und 800 mg Iboprofen. Cortison -Diclofenac alles schon genommen hilft nur kurzfristig. OP lt. Ärzten nicht notwendig. (Narben würden genauso schmerzen. Vielleicht haben Sie einen Rat.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau H.,

in der Tat erscheint eine Operation aufgrund Ihrer Befundbeschreibung nicht notwendig. Solche Zysten sind selten für dauerhafte Beschwerden verantwortlich. Nachdem Sie trotzdem laut Ihrer Beschreibung hartnäckige ausstrahlende Schmerzen haben, wäre zu empfehlen, so genannte Wurzelblockaden durchführen zu lassen, vorzugsweise unter Durchleuchtungs- oder CT-Kontrolle.

Wir wünschen Ihnen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel /si

Frage

sehr geehrte damen und herren meine mutter kann seit jahren nicht richtig gehen oder weitere strecken laufen. neulich wurde eine kernspintomographie durchgeführt bei der man eine wurzeltaschenzyste am lw3 festgestellt hat. Frage: kann diese zyste der auslöser für die geh beschwerden meiner Mutter sein?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau K.,

eine Wurzeltaschenzyste kann abhängig von ihrer Lage und Größe in Einzelfällen durchaus Druck auf die Nervenstrukturen ausüben. Sicher wird man im Rahmen einer ambulanten neurologischen Untersuchung die Ursache der Beschwerden Ihrer Frau Mutter weiter eingrenzen können. Wenn feststeht, was die Beschwerdesymptomatik verursacht, könnte auch gezielt behandelt werden.

Wir wünschen Ihrer Mutter eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Nissl /so

Frage

Habe eine Mediane Protrusion mit fibrosus L5/S1 Lumbalisation S1 , Wurzeltaschenzysten S3-5 beidseits was kann man gegen die Schmerzen tun

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte (r) Frau/Herr,

für die beschriebenen Veränderungen stehen je nach Beschwerden unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten von minimal invasiven über mikrochirurgischen bis hin zur klassisch offenen Operation zur Verfügung. Um entscheiden zu können, welches Verfahren das am besten geeignete ist, würden wir gerne direkt mit Ihnen in Kontakt treten. Daher würden wir bitten, uns per E-Mail unter info@orthopaede.com zu kontaktieren.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Schneiderhan / ma

MVZ Praxisklinik Dr. Schneiderhan & Kollegen

Rufen Sie uns an: 089/ 614510-0
E-Mail: info@orthopaede.com

MVZ Wirbelsäulenzentrum München/Taufkirchen

Rufen Sie uns an: 089/ 614510-86
E-Mail: info@wirbelsaeulenzentrum-muenchen.com

MVZ Radiologie und Diagnosticum

Rufen Sie uns an: 089/ 614510-54
E-Mail: info@radiologie-diagnosticum.com