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Impingement-Syndrom

Operation bei Engpass-Syndrom

Bei einem Impingement-Syndrom (Engpass-Syndrom) klagen Patienten meist über nächtliche Schmerzen im Liegen oder über Schmerzen bei Abspreizbewegungen des Armes oder Beines. Die Ursache sind hier Nervenschmerzen, die entstehen, wenn Nerven an Händen, Armen oder Beinen eingeengt werden – der häufigste Vertreter ist das Karpaltunnelsyndrom am Handgelenk. Auch mit solchen Beschwerden sind Sie bei uns goldrichtig: Wir befreien Sie schnellstmöglich von Schmerzen!

Impingement-Syndrom: Ursache von Nervenschmerzen an Händen, Armen und Beinen

Bei den sogenannten Impingement-Syndromen werden wichtige Nerven – meist in Gelenken – eingeklemmt. Grund dafür ist, dass diese peripheren Nerven auch an natürlichen anatomischen Engstellen verlaufen – etwa an der Hand oder im Schultergelenk (Schulter-Impingement). Kommt es dort zu einem erhöhten Gewebedruck, zu Abnutzung oder Überlastung, können diese peripheren Nerven im Bereich großer Gelenke geschädigt werden. Ein Engpass-Syndrom kann an Händen, Armen und Beinen auftreten und je nach Ausprägung verschiedene Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Liegt zum Beispiel ein Engpass an der Hand vor, kann das Tastempfinden eingeschränkt sein.

Darstellung von Schmerzen im Handgelenk

Schmerzen Handgelenk

Diagnose

Die Diagnose stellen unsere Fachärzte für Orthopädie anhand eines ausführlichen Beratungsgesprächs sowie bildgebender Verfahren. Dabei geht es vor allem um die Dauer und die Intensität der Schmerzen sowie der Beurteilung von Bewegungseinschränkungen. Mittels Ultraschall, Röntgenaufnahmen und einer Kernspintomographie können knöcherne Strukturen abgebildet werden. Meist ist es so möglich, eine sichere Diagnose zu erstellen und entsprechende Therapien einzuleiten. Alle Untersuchungen können dabei bei uns vor Ort in München-Taufkirchen vorgenommen werden.

Behandlung bei Impingement-Syndrom

Oft reichen konservative Therapien in Form von Medikamenten und Physiotherapie aus, um Nervenschmerzen in den Händen oder Füßen zu behandeln. Stellt sich nach einigen Wochen keine Besserung ein, kann ein minimal-invasiver Eingriff notwendig werden. Unsere Fachärzte in München-Taufkirchen führen neurochirurgische Eingriffe an den peripheren Nerven in der Regel unter Lokalanästhesie und ambulant durch und verschaffen den Nervenschmerzen in den Extremitäten schnell Erleichterung.

Indikationen

Abbildung verschiedener Bewegungen mit der Hand

Spürende, fühlende Hand / Handbewegungen

Die häufigste Art des Impingement-Syndrom ist das sogenannte Karpaltunnelsyndrom (CTS), bei dem der Medianusnerv (Nervus medianus) im Handgelenksbereich, genauer dem Karpaltunnel eingeklemmt wird. An dieser Stelle muss sich der Medianusnerv durch einen engen, von Knochen und Bandverbindungen gebildeten Kanal zwängen. Daneben gibt es häufig Einklemmungen des Ellennervs (Nervus ulnaris) im Bereich des Ellenbogens (Ulnarisrinnensyndrom, auch Sulcus-ulnaris-Syndrom oder Kubitaltunnelsyndrom) sowie des Schienbeinnervs (Nervus tibialis) im Sprunggelenksabschnitt (Tarsaltunnelsyndrom).

Bei einem Impingement-Syndrom leidet der Patient unter Nervenfunktionsausfällen mit Gefühlsstörungen, Lähmungen im Bereich der Hände und Füße und starken Nervenschmerzen. Diese Symptome und Schmerzen treten oft auch nachts oder bei bestimmten abspreizenden Bewegungen einer Extremität ab einem bestimmten Winkel auf. In diesen Fällen können wir mit einer ambulanten peripheren Operation weiterhelfen:

Operative Behandlung bei Impingement-Syndrom

Unter örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) oder bei Bedarf auch unter Vollnarkose setzen wir in unserer Praxis in München-Taufkirchen einen nur zwei Zentimeter großen Hautschnitt über dem eingeklemmten Nerv. Der einengende knöcherne Kanal wird geöffnet und damit die Bedrängung (Kompression) des Nervs behoben. Gleichzeitig wird an dieser Stelle überschüssiges Bindegewebe entfernt, wodurch die Gefahr des Wiederauftretens (Rezidiv) deutlich gesenkt wird. Im Bereich des Ellenbogens kann bei starker Vorschädigung des Nervs gelegentlich dessen Verlagerung in die Ellenbeuge notwendig werden.

Nach der Behandlung

Nachbehandlung

In den ersten zehn Tagen nach der Operation tragen Sie einen Pflasterverband, danach können die Fäden entfernt werden. Nach vier bis fünf Wochen können Sie die betroffene Hand oder das betroffene Bein wieder vollständig belasten. Im Falle einer Verlagerungsoperation am Ellbogen ist das Tragen einer Gipsschiene für zwei Wochen erforderlich.

Arbeitsfähigkeit

Leichte körperliche Arbeiten sind nach Abnahme des Verbandes wieder möglich. Körperlich belastende Arbeit sollte für circa fünf Wochen unterlassen werden.

Sportfähigkeit

Schwimmen und Radfahren sind nach drei Wochen möglich, andere Sportarten, je nach Belastungsmuster und Belastungsintensität, nach drei bis fünf Wochen.

Vorteile

Der wenig belastende Eingriff zur Behandlung des Impingement-Sydnroms ist in der Regel ambulant möglich. Durch die Entlastung des eingeklemmten Nervs gehen die Nervenschmerzen in der Regel unmittelbar nach der Operation schnell zurück. Lähmungen können sich ebenfalls rasch bessern.

VIDEO: Endoscopic Carpal Tunnel Release

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