Rückenschmerzen im oberen Rücken: Linderung für Schulterblätter und Nacken

Wer ein paar Tage oder länger von brennenden oder stechenden Schmerzen im oberen Rücken geplagt ist, wünscht sich nur eines: die Beschwerden möglichst schnell loszuwerden. Unsere Wirbelsäulenspezialisten erklären Ihnen, wann die Schmerzen im oberen Rückenbereich ein Alarmsignal sind und was sich als effektive Hilfe erwiesen hat.

Inhalt:

Symptom-Check: Schmerzen im oberen Rücken

Diese Behandlungen können helfen!

Schmerzen im oberen Rücken: Das Wichtigste in Kürze

Was bedeuten Schmerzen im oberen Rücken?

  • Die häufigste Ursache für Schmerzen im oberen Teil der Wirbelsäule sind Fehlhaltungen. Viele Menschen ziehen den Nacken unwillkürlich nach vorne, wenn sie am Schreibtisch sitzen. Dieser Zug führt zu Spannungen und einem Erscheinungsbild, das einem Buckel ähnelt.
  • Organische Ursachen wie die Lunge und die Wirbelsäule selbst sind eher selten die Ursache von Schmerzen im oberen Rücken.

Was tun gegen Schmerzen oberer Rücken?

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Meist helfen spezielle Übungen, Wärme oder Schmerzmittel, die akuten Beschwerden zu lindern und die Muskeln zu entlasten. Wichtig ist außerdem, eine mögliche Fehlstellung in Zukunft zu vermeiden. Hier kann Physiotherapie oder die Rückenschule helfen, schwache Muskeln zu stärken.

Terminvereinbarung

Am besten ist es, Sie stellen sich persönlich in unserem Zentrum vor. Vereinbaren Sie dazu bitte telefonisch einen Termin über unsere Zentrale.

089/6145100

Online Termin vereinbaren

Schmerzen im oberen Rücken und im Brustbereich: Bei Atemproblemen könnte die Lunge erkrankt sein!

Vor allem plötzliche und starke, aber auch lang andauernde Schmerzen können ein Hinweis auf ein organisches Problem sein. In seltenen Fällen ist die Lunge der Schmerzauslöser.

Lungenerkrankungen, die Rückenschmerzen auslösen können:

  • COPD: Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung leiden oft unter Rückenschmerzen, die ihre Atemprobleme verstärken. Das Zwerchfell ist aufgrund der Atemwegsverengung schon so mit der Atmung ausgelastet, dass es die Wirbelsäule nicht mehr richtig stabilisieren kann.
  • Erkältung: Neben Husten und Schnupfen kann ein Infekt auch Glieder- und Rückenschmerzen verursachen. Die Beschwerden betreffen häufig den Nacken- und Schulterbereich. Manchmal ist die Beweglichkeit des Kopfes eingeschränkt oder die Rückenschmerzen treten nur beim Niesen auf.
  • Rippenfellentzündung: Hier entstehen die Schmerzen im oberen Rücken vor allem beim Atmen. Dazu kommen knisternde oder rasselnde Atemgeräusche und Husten. Der Schmerz kann auch vorne am Brustkorb entstehen. Zwischen den Atemzügen haben die Betroffenen meist kaum Beschwerden.
  • Lungenentzündung: Husten und Rückenschmerzen können Symptome einer atypischen Lungenentzündung sein. Sie entsteht meist schleichend. Die Schmerzen können in Kopf, Arme und Beine ausstrahlen.
  • Lungenkrebs: Schmerzen im Brustbereich können zusammen mit anhaltendem Husten, Atemnot und Bluthusten Anzeichen eines Tumors sein.

Wer beim Atmen Schmerzen im oberen Rücken bemerkt, sollte dringend einen Arzt aufsuchen, um ernste Lungenerkrankungen auszuschließen.

Linksseitige oder rechtsseitige Rückenschmerzen sind häufig auf Verspannungen und Zerrungen zurückzuführen.

Verspannungen entstehen häufig durch Fehlhaltungen. Die hochgezogenen Schultern und der vorgezogene Nacken stellen eine unbewusste Schutzhaltung dar, da der Körper hier nur wenig Angriffsfläche bietet. Deshalb nehmen viele Betroffene diese Position ein, wenn sie gestresst sind. Auch bei Kälte neigen Menschen zu dieser Art von Fehlhaltung. Sie führt vor allem im oberen Rücken zu Nervenschmerzen.

Weitere mögliche Gründe für Verspannungen im oberen Rücken:

  • Stürze auf die Wirbelsäule
  • schlechte Matratzen
  • Unterkühlung des Rückens
  • Muskelkater, z.B. nach Kraftsport

Wenn die Schmerzen in die Arme ausstrahlen, könnte ein Bandscheibenvorfall vorliegen. Er verursacht meist auch mittig Beschwerden. Möglich sind außerdem Nierensteine oder Nierenbeckenentzündungen. Die Schmerzen, die in der Niere entstehen, können bis in den linken oder rechten oberen Rücken ausstrahlen. Eine Nierenbeckenentzündung geht meist mit Fieber, Übelkeit oder Erbrechen einher.

Schmerzen zwischen den Schulterblättern

Eine häufige Ursache oberer Rückenschmerzen sind Verspannungen. Möglichweise steckt aber auch das sogenannte BWS-Syndrom hinter den Beschwerden. Hier schmerzt nicht nur der Bereich zwischen den Schulterblättern, sondern die Beschwerden treten auch vorne am Brustkorb auf. Sie können die Beweglichkeit und die Atmung einschränken.

Mittige Rückenschmerzen zwischen den Schulterblättern sind in seltenen Fällen auch auf einen Bandscheibenvorfall zurückzuführen. Er entsteht zum Beispiel durch falsches Heben. Die Beschwerden verstärken sich bei Bewegung und strahlen manchmal in die Beine oder den Brustkorb aus.

Schmerzen in der Nacht oder morgens

Bemerken Sie Schmerzen im oberen Rücken nach langem Liegen oder nach dem Aufstehen, könnte Ihr Hals beim Schlafen zu sehr abgeknickt sein. Prüfen Sie also, ob Sie ein gutes Kissen haben. Es sorgt dafür, dass die Halswirbelsäule eine gerade Linie bildet.

Übrigens spricht man bei Schmerzen im oberen Rücken nicht von einem Hexenschuss. Letzterer betrifft nur die Lendenwirbelsäule. Mehr über Beschwerden im unteren Rücken erfahren Sie hier.

Schmerzen im oberen Rücken beim Essen

Stechende Rückenschmerzen nach dem Essen können mit dem Magen in Zusammenhang stehen. Mögliche Ursachen sind etwa Sodbrennen oder ein Magengeschwür. Die Beschwerden treten häufig hinter den Schulterblättern auf.

Eine weitere mögliche Ursache ist die Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD). Sie äußert sich durch Sodbrennen, Aufstoßen, Schluckbeschwerden und einem Druckgefühl hinter dem Brustbein. Verursacht wird sie durch eine Reizung der Speiseröhrenschleimhaut.

Allerdings ist es auch möglich, dass Thorax- und Rückenschmerzen zwar gleichzeitig auftreten, aber trotzdem unterschiedliche Ursachen haben. So könnten die Rückenschmerzen durch eine Fehlhaltung entstanden sein – ganz unabhängig vom Sodbrennen.

Schmerzen im oberen Rücken in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft muss der Körper der Frau plötzlich mehr Gewicht stemmen als vorher. Die Wirbelsäule nimmt also unwillkürlich andere Haltungen ein, die zu Verspannungen führen können. Außerdem ist es möglich, dass ein Bandscheibenvorfall während der Schwangerschaft entsteht. Wärmeauflagen oder Massagen können die Beschwerden lindern. Auf Schmerzmittel ist aufgrund des Kindes eher zu verzichten.

Behandlungsmöglichkeiten: Schmerzen im oberen Rücken schnell lindern

Die Therapie richtet sich nach der Ursache der Beschwerden. Häufig reichen einfache Mittel aus, um die Beschwerden zu beseitigen. Manchmal verschwinden sie auch von selbst. Wenn sie länger als drei Tage anhalten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Gegen die häufigsten Ursachen – Fehlhaltungen und Verspannungen – helfen zum Beispiel:

  • Wärme und Massagen: Beides hilft, die Verspannungen im oberen Rücken zu lösen und die Schmerzen akut zu lindern.
  • Schmerzmittel: Ibuprofen, Diclofenac und Naproxen reduzieren die Schmerzen und wirken entzündungshemmend. Nehmen Sie Schmerzmittel aufgrund möglicher Nebenwirkungen allerdings nie zu lange ein. Eine vorübergehende Anwendung ist zum Beispiel sinnvoll, um mit Physiotherapie und Sport beginnen zu können.
  • Physiotherapie: Der Physiotherapeut zeigt Ihnen Übungen, mit denen Sie Ihre Fehlhaltung korrigieren können und Schmerzen im oberen Rücken vermeiden. So entlasten Sie Ihre Muskeln und sitzen und stehen wieder aufrechter. Akute Beschwerden verringern sich und Sie beugen erneuten Problemen effektiv vor.
  • Bewegung: Regelmäßige Bewegung hilft, die erzielten Verbesserungen zu erhalten. Rückenfreundliche Sportarten sind zum Beispiel Rückenschwimmen, Radfahren und sanftes Yoga.

Einfache Übungen gegen einen verspannten oberen Rücken:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

6 einfache Rückenübungen

 

So vermeiden Sie Fehlhaltungen am Schreibtisch:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Rückenübungen im Büro

 

Auch die „Schmerzspritze“ kann eine Option sein. Dr. Schneiderhan hat diese Technik weiterentwickelt und nutzt sie beispielsweise, um Bandscheibenvorfälle ohne OP zu behandeln.

Wirbelsäulenkathetertechnik nach Dr. Schneiderhan

Mit einem elastischen Katheter erreichen wir die schmerzende Nervenwurzel zielgenau. So können wir die richtige Medikamentenkombination exakt platzieren.

Unser Wirbelsäulenexperte Dr. Schneiderhan hat das aus den USA stammende Verfahren weiterentwickelt. Mit rund 18.000 Eingriffen gehören er und sein Team zu den erfahrendsten Anwendern in Europa.

Obere Rückenschmerzen lassen sich meist konservativ behandeln. In seltenen Fällen kann aber auch eine Operation notwendig sein, zum Beispiel wenn sich ein Bandscheibenvorfall nicht konservativ lindern lässt. So kann etwa eine Bandscheibenprothese eine stark abgenutzte Bandscheibe ersetzen.

Bei organischen Ursachen ist eine internistische Behandlung erforderlich!

In seltenen Fällen sind Schmerzen im oberen Rücken Symptom einer organischen Erkrankung, etwa einer Lungen- oder Magenkrankheit. In diesem Fall ist die zugrunde liegende Ursache internistisch zu behandeln.

Warum zu Dr. Schneiderhan?

  • Orthopäde seit 1993
  • Schwerpunkte: minimalinvasive Wirbelsäuleneingriffe und konservative Verfahren
  • maßgeschneidertes Therapiekonzept, das ein interdisziplinäres Ärzte-Team für Sie erstellt
  • Pionier auf dem Gebiet der Wirbelsäulenkathetertechnik: mit mehr als 18.000 Eingriffen der erfahrenste Anwender in ganz Europa
  • Autor dreier Patientenratgeber und Referent auf Fachkongressen

Gerne sind wir in unserer Praxisklinik für Sie da! Sie erreichen uns unter +49 89 61 45 100 oder info@orthopaede.com.

Wir freuen uns auf Sie!

25-jahre-kompetenz-ruecken-spezialist-schneiderhan-wirbelsauele

Wir sind für Sie da!