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Kernspintomographie

Detaillierte Schnittbilder von Organen und Gewebe

Bei der Kernspintomographie, auch Magnetresonanztomographie (MRT) genannt, werden innere Organe und Gewebe mithilfe von starken Magnetfeldern und Radiowellen dargestellt. Die Kernspintomographie liefert detaillierte Schnittbilder des Körpers – ganz ohne Röntgenstrahlen. Diese hochentwickelte Technik ermöglicht hochauflösende Aufnahmen und schadet dem Körper dabei nicht.

Während der Aufnahme liegen Sie auf der Liege des MRT-Gerätes. Starke Magnetfelder bringen die Wasserstoffkerne in Ihrem Körper dann zum Schwingen. Durch den unterschiedlichen Wasserstoffgehalt lassen sich die einzelnen Gewebepartien auf den entstehenden Schnittbildern gut voneinander abgrenzen.

Besonders nicht-knöcherne Strukturen wie Organe, Gefäßsystem und Herz, aber auch Gelenkknorpel, Meniskus oder Bandscheiben lassen sich mit diesem Verfahren gut untersuchen. So werden in unserem orthopädischen Versorgungszentrum in München-Taufkirchen besonders häufig die beschwerdeanfälligen Knie- und Rückenpartien betrachtet. Da die Untersuchungsdauer kurz ist und das MRT-Gerät ohne Röntgenstrahlen auskommt, ist eine Untersuchung des gesamten Körpers inklusive des Kopfes genauso wie eine wiederholte Betrachtung verschiedener Körperteile möglich. Hinzu kommt, dass auch Neugeborene, Kleinkinder und Schwangere ohne Probleme mittels MRT untersucht werden können.

Modernste Technik bei der offenen Kernspintomographie

Unser Kernspintomograph, ein 1,5 Tesla der Firma Siemens, verfügt über modernste Ausstattung für eine bestmögliche diagnostische Aussagekraft. Dank 8- statt 4-Kanal-Spulen-Technik erreichen wir mit diesem Gerät besonders bei Wirbelsäulen- und Gelenkuntersuchungen eine sehr hohe Bildqualität.

Die Röhre ist sowohl hinten als auch vorne offen und Sie liegen bequem. Über eine Sprechanlage können Sie jederzeit mit unserem Personal kommunizieren, das den MRT-Raum einsehen kann. Zusätzlich erhalten Sie eine Notfallklingel, mit der Sie sich gegebenenfalls bemerkbar machen können. So sind Sie während einer Kernspintomographie rundum versorgt.

Da das Gerät in gewissen Abständen starke Klopfgeräusche erzeugt, erhalten Sie von uns Ohrstöpsel oder Kopfhörer, um die Lautstärke zu dämpfen.

Ablauf einer Kernspintomografie

Vor der Untersuchung können Sie wie gewohnt essen und trinken. Schmuck und metallische Gegenstände wie Uhren, Haarspangen, Zahnprothesen, Piercings oder Hörgeräte müssen im Vorfeld abgelegt werden. Gleiches gilt für Chip- und Kreditkarten, die durch das starke Magnetfeld zerstört werden.

Eine Kernspintomographie dauert abhängig von der untersuchten Körperregion im Schnitt etwa 20 bis 30 Minuten. Damit deutliche und scharfe Bilder entstehen, ist es wichtig, dass Sie während der gesamten Untersuchung ruhig liegen und gleichmäßig atmen.

Falls erforderlich, spritzt der Arzt ein sogenanntes Kontrastmittel in eine Vene. Dadurch lassen sich auf den Bildern die einzelnen Gewebestrukturen besser voneinander abgrenzen. Das Kontrastmittel ist in der Regel gut verträglich, schwere allergische Reaktionen treten extrem selten auf. Sollten Sie Allergien haben, teilen Sie uns diese bitte vor der Kernspintomographie mit – dann arbeiten wir mit einer entsprechenden Alternative.

Können bei einer Kernspintomographie Nebenwirkungen auftreten?

Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie unter Klaustrophobie leiden. Sie können dann vor der Untersuchung ein Beruhigungsmittel erhalten. Da unser Gerät vorne und hinten offen ist, bleiben starke Einengungsgefühle jedoch für gewöhnlich aus. Scheuen Sie sich nicht, auf uns zuzukommen. Gemeinsam finden wir eine Lösung – wir wollen nicht, dass Sie die Kernspintomographie mit einem flauen Gefühl oder gar Angst beginnen.

Wer Tätowierungen, eine Spirale zur Empfängnisverhütung oder metallhaltige Prothesen trägt, sollte dies dem Arzt vorher ebenfalls unbedingt mitteilen.

Bei der Kernspintomographie werden starke Magnetfelder erzeugt, deshalb eignet sich die Untersuchungsmethode nicht für Patienten mit elektronischen Implantaten wie Herzschrittmachern, Insulinpumpen oder sogenannten Schmerz-Schrittmachern. Auch Herzklappen aus Metall stellen eine Kontraindikation für MRT-Untersuchungen dar.

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