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Osteoporose-Therapie

Therapie für starke Knochen

Etwa jede dritte Frau und jeder fünfte Mann in Europa sind von einem verfrühten Knochenschwund betroffen. Frühzeitig diagnostiziert kann bereits eine konservative Osteoporose-Therapieeine Linderung der Beschwerden verschaffen. Auch dem weiteren Fortschreiten der Stoffwechselerkrankung kann so oftmals Einhalt geboten werden.

Dafür ist jedoch eine rechtzeige Diagnose das A und O. Denn bei einer Osteoporose besteht die Gefahr, dass in der Folge der Erkrankung ein Bruch auftritt. Knochenschwund ist ein schleichender Prozess, der sich daher lange Zeit unbemerkt vollziehen kann. Ein regelmäßiger Arztbesuch zur Vorsorge für Risikopatienten ist daher empfehlenswert. Gleiches gilt, wenn länger anhaltende Rückenbeschwerden auftreten: Osteoporosebedingte Wirbelkörperbrüche werden häufig lediglich als Rückenschmerzen wahrgenommen.

Wir führen eine ausführliche Anamnese, Befunderhebung und Diagnose durch – und das am selben Tag und in unseren Praxisräumen. Das spart Ihnen Zeit. Dann erstellen wir für Sie einen individuellen Behandlungsplan. Dank konservativer und innovativer minimalinvasiver Methoden gibt es heute schonende Therapien bei osteoporosebedingten Wirbelsäulenschäden.

Diagnostik

Die Diagnosestellung ist im Frühstadium durch Knochendichtemessung zum Beispiel mithilfe der Quantitativen Computertomographie (QCT) völlig schmerzfrei, zuverlässig und sehr einfach möglich.

Mit Hilfe der QTC kann man sichergehen, dass die Knochen eine dem Alter entsprechende ausreichende Dichte haben. Frauen sind häufig früher von Osteoporose betroffen als Männer. Deshalb sollten sie ab dem 50. Lebensjahr, Männer ab dem 60. Lebensjahr, zur Knochendichtemessung gehen.

Eine Knochendichtemessung erfolgt mittels Computertomographie (CT) Das CT misst mit minimaler Röntgenstrahlung mehrere Wirbelkörper. Diese Messung ist für den Patienten absolut schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten. Die Bestimmung der Knochendichte erfolgt nach der Untersuchung durch ein Computerprogramm. Eine Osteoporose-Diagnose liegt dann vor, wenn bei einer Auswertung die Knochendichte deutlich niedriger ist als bei gesunden Menschen gleichen Alters. Liegt eine Osteoporose vor, sollte die Osteoporose-Therapie alle ein bis zwei Jahre mit einer erneuten Knochendichtemessung kontrolliert werden. Die Strahlenbelastung beträgt dabei nur einen Bruchteil einer gewöhnlichen Röntgenaufnahme. Daher ist die Knochendichtemessung ungefährlich.

Konservative Therapie

Die Osteoporose-Therapie richtet sich nach dem Krankheitsstadium. Je nach Ausprägung der Osteoporose ist eine Stufentherapie sinnvoll. Die Behandlung reicht von gezielter Gymnastik, über Ernährungsumstellung, bis hin zu modernsten knochenaufbauenden Medikamenten, die in aller Regel sehr verträglich und hochwirksam sind.

Spektrum der konservativen Osteoporose-Therapie:

  • Körperliche Betätigung (gezieltes Muskeltraining, medizinische Trainingstherapie, aber auch einfache Dinge wie Spazierengehen usw.)
  • Gezielte Krankengymnastik
  • Ernährungsumstellung
  • Vermehrte Zufuhr an Kalzium und Vitamin D3
  • Spezielle Medikation durch den Hausarzt
  • Stützmieder

Injektion von Knochenzement

Aufgrund der verminderten Tragfähigkeit des Knochengerüstes können bei einer ausgeprägten Osteoporose merkliche oder auch starke Verformungen der Wirbelkörper sowie sehr schmerzhafte Wirbelkörpereinbrüche (Kompressionsfrakturen) im Bereich der Brust- und Lendenwirbelsäule auftreten. Dank neuer minimalinvasiver Verfahren können auch in diesen Fällen offene und belastende Operationen vermieden werden.

Durch die Injektion von Knochenzement (Vertebolastie) können wir die Wirbelkörper im günstigsten Fall wieder aufrichten und stabilisieren. Der Zugang durch die Haut (perkutan) mithilfe einer Punktionsnadel schont die Muskulatur und das Stützgewebe im Bereich der Wirbelsäule, sodass wir schmerzhafte Narbenbildungen und Instabilitäten vermeiden können.

Dieses schonende Verfahren hat noch weitere Vorteile für den Patienten: So ist für den Eingriff selbst nur ein kurzer stationärer Aufenthalt erforderlich und Alltagstätigkeiten sind nach der Entlassung bald wieder möglich. Lediglich das Heben schwerer Lasten sollte für etwa sechs Wochen vermieden werden. Auch Sport ist nach nur wenigen Wochen wieder erlaubt. Das Beste an dieser Technik: In der Regel wird eine sofortige und deutliche Besserung der Schmerzen erreicht.

Was passiert bei der Verteboplastie?

Bei der Verteboplastie führen wir eine dünne Punktionsnadel unter Röntgenkontrolle zum Wirbelkörper. An einem bestimmten Punkt des Wirbelkörpers, dem sogenannten Pedikel, können wir nun gefahrlos mit der Nadel in den Knochen eindringen. Über die Punktionsnadel spritzen wir anschließend flüssigen Knochenzement in den Wirbelkörper ein, der diesen nach dem Aushärten stabilisiert.

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Empfang Dr. Schneiderhan & Kollegen

Wir sind für Sie da!

Gut zu wissen:

Ist der Wirbelkörper stark deformiert, setzen wir die Ballon-Kyphoplastie ein. Hierbei richten wir den Wirbelkörper vor der Zementeinspritzung mithilfe eines Ballons, der durch die Punktionsnadel vorgeschoben und mit Flüssigkeit unter Druck aufgebläht wird, auf. Anschließend entfernen wir den Ballon wieder und füllen den entstandenen Hohlraum mit Knochenzement.