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Mikrolaserbehandlung

Rückenschmerzen verdampfen

Die Bandscheibe leistet Tag für Tag harte Arbeit für den menschlichen Körper: Sie dient als Puffer und Stoßdämpfer zwischen jeweils zwei Wirbelkörpern der Wirbelsäule. Aufgrund unterschiedlicher Ursachen, wie beispielweise steigendes Alter oder Bewegungsmangel, können sich am äußeren Faserring einer Bandscheibe Risse bilden. Im schlimmsten Fall kann der Faserring durchbrechen. Die Folge ist der klassische Bandscheibenvorfall. Dieser kann entweder in der Lendenwirbelsäule oder der Halswirbelsäule auftreten – beide Fälle verursachen Schmerzen und sollten sofort behandelt werden.

Dr. Schneiderhan hat die klassische Laserbehandlung der Bandscheibe weiterentwickelt. Dieses Verfahren wird heute bereits von mehreren Zentren im In- und Ausland übernommenen. Allein in unserer interdisziplinären Praxisgemeinschaft wurden inzwischen über 12.000 Patienten mit dieser innovativen Methode behandelt. In der internationalen Literatur wird eine Erfolgsquote von über 85 Prozent angegeben.

Mikrolaserbehandlung an der Lendenwirbelsäule

Eine Mikrolaserbehandlung bei Bandscheibenvorfall erlaubt eine effektive und gezielte Schmerzbehandlung. Bei der Therapie nach Dr. Schneiderhan kann eine Behandlung auch in besonders engen und schwer zugänglichen Bereichen der Bandscheiben durchgeführt werden.

Mikrolaserbehandlung LWS: Indikation

Wir setzen die Mikrolaserbehandlung an der Lendenwirbelsäule für folgende Beschwerden ein:

  • Bandscheibenvorwölbung oder Bandscheibenvorfall
  • Bandscheibenverschleiß
  • Schmerzen nach Bandscheibenoperation (Postnukleotomiesyndrom)

Mikrolaserbehandlung LWS: Behandlung

Bei der Mikolaserbehandlung der Lendenwirbelsäule (LWS) wird die Bandscheibe über eine besonders dünne Mikronadel zielgenau mit einem modernen Diodenlaser bestrahlt. Dies geschieht unter lokaler Betäubung.  Die Mikrolasertherapie bei Bandscheibenvorfall nach Dr. Schneiderhan erlaubt auch eine Behandlung in besonders engen und schwer zugänglichen Bereichen der Bandscheiben. Hierbei kommt es zu vier therapeutischen Effekten:

  • Der Bandscheibengallertkern und der Bandscheibenring mit den anhaftenden vorgefallenen Bandscheibenanteilen schrumpfen (Shrinking-Effekt). Schon durch geringe Volumenreduzierung des die Nervenwurzel komprimierenden Gewebes kommt es oft spontan während des Laservorganges zum Abklingen des ausstrahlenden (radikulären) Schmerzes.
  • Die schmerzsensiblen Schmerzfasern werden ausgeschaltet.
  • Durch die wärmebedingte Einschmelzung von Bandscheibengewebe mit Hilfe des Lasers wird die Produktion von Nervenübertragungsstoffe unterbunden und damit die Weiterleitung von Schmerzsignalen an das Gehirn unterbrochen. So werden die meist chronischen Schmerzen beseitigt.
  • Durch den Laservorgang in der Bandscheibe wird das Kollagengewebe des Faserringes umgewandelt, kleinere Bandscheibeneinrisse werden wieder verschlossen und stabilisiert. Ein Absenken des Zwischenwirbelraumes und die Gefahr der Ausbildung von Beschwerden durch Höhenverlust der Bandscheibe z.B. nach einer Operation (Postnukleotomiesyndrom) werden verhindert.

Vor der Behandlung steht eine detaillierte Diagnostik, bestehend aus dem ausführlichen Arzt-Patienten-Gespräch, einer klinischen Untersuchung und unterstützenden bildgebenden Verfahren wie Röntgen oder einer Magnetresonanztomographie (MRT). Hierfür müssen Sie keine Folgetermine vereinbaren, da sich die Radiologie bei uns im Haus befindet.

Mikrolaserbehandlung LWS: Vorteile

Die Vorteile der Mikrolaserbehandlung nach Dr. Schneiderhan im Überblick:

  • Diese gezielte Schmerzbehandlung ist ein minimalinvasives Verfahren.
  • Über die Hitzeverödung beziehungsweise Verdampfung (Koagulationseffekt) wird eine effektive Behandlung des Bandscheibenschmerzes erreicht.
  • Das die Bandscheibe ersetzende intradiskale Ersatzgewebe verhindert ein Zusammensinken des Zwischenwirbelraumes und somit das Auftreten von Schmerzen nach der Bandscheibenoperation (Postnukleotomiesyndrom).
  • Der zusätzliche Schrumpfungseffekt (Shrinking) der Bandscheibe führt zu einer wirksamen Entlastung der betroffenen Nervenwurzel.

Nach der Behandlung

Zwei Wochen nach dem Eingriff können Sie mit einer abgestimmten Physiotherapie beginnen. Schwerpunkte sind isometrischer Muskelaufbau sowie Haltungs- und Bewegungstraining.

Bürotätigkeiten und leichte körperliche Arbeiten können nach ein bis zwei Wochen wieder aufgenommen werden. Körperlich belastende Arbeiten sollten Sie erst nach vier Wochen wieder beginnen. Diese können dann langsam gesteigert werden.

Schwimmen und Radfahren (möglichst aufrechte Oberkörperhaltung) sind nach drei Wochen möglich, Jogging auf weichem Boden nach frühestens vier Wochen. Alle anderen Sportarten sollten je nach Belastungsintensität und Belastungsmuster erst ab der fünften Woche aufgenommen und langsam gesteigert werden.

In den ersten vier bis sechs Wochen erhalten Sie ein komfortables individuell angefertigtes Kunststoffkorsett. Dieses stützt beim Sitzen sowie bei bestimmten Bewegungen.

Mikrolaserbehandlung an der Halswirbelsäule

Einen Bandscheibenvorfall zu lasern, dient der effektiven und gezielten Schmerzbehandlung. Der Schrumpfungseffekt (Shrinking) der Bandscheibe führt zu einer wirksamen Entlastung von eingeklemmten Nervenwurzeln bei Bandscheibenvorfällen.

Die ambulante Mikrolaserbehandlung beim Bandscheibenvorfall im HWS-Bereich kommt in unserer interdisziplinären Praxisgemeinschaft dann zum Einsatz, wenn klassische Therapiemaßnahmen wie Akupunktur oder Massage zu keiner Linderung der Beschwerden führen. Durch den sofortigen Abbau des Drucks reduzieren sich die Schmerzen schnell. Das minimalinvasive Verfahren kommt ohne das Setzen eines Schnitts aus und trägt damit dazu bei, dass operative Eingriffe heutzutage seltener erforderlich sind.

Mikrolaserbehandlung HWS: Behandlung

Unter örtlicher Betäubung setzen wir eine sehr dünne Punktionsnadel seitlich an der Halsvorderseite ein und schieben diese unter Röntgenbildwandlerkontrolle in die betroffene Bandscheibe vor. Durch diese Punktionsnadel gelangt eine Mikrolaserglasfaser direkt in die betroffene Bandscheibe.

Durch die Einwirkung des Laserlichts auf das Bandscheibengewebe schrumpft der Bandscheibenkerns sowie der Bandscheibenfaserring mit den anhaftenden vorgefallenen Bandscheibenanteilen (Shrinking-Effekt).

In Folge verringert sich das Volumen. Das wiederum entlastet die eingeklemmte Nervenwurzel. Die ausstrahlenden Schmerzen klingen ab. Zusätzlich wandelt sich das Gewebe des Faserringes um. Kleinere Bandscheibeneinrisse verschließen sich wieder. Außerdem kann das Laserlicht die sogenannten Schmerzrezeptoren des Bandscheibenfaserringes ausschalten und dadurch schmerzlindernd wirken.

Vor der Behandlung steht eine detaillierte Diagnostik, bestehend aus dem ausführlichen Arzt-Patienten-Gespräch, einer klinischen Untersuchung und unterstützenden bildgebenden Verfahren wie Röntgen oder einer Magnetresonanztomographie (MRT).

Mikrolaserbehandlung HWS: Indikation

Wir setzen die Mikrolaserbehandlung an der Halswirbelsäule bei folgenden Beschwerden ein:

  • Bandscheibenvorwölbung oder Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule mit Nacken-Arm-Schmerzen
  • Chronische Nackenschmerzen

Nach der Mikrolaserbehandlung

Zwei Wochen nach dem Eingriff können Sie mit einer abgestimmten Physiotherapie beginnen. Das Tragen einer Halskrause nach der Behandlung des Bandscheibenvorfalls im HSW-Bereich ist nicht nötig.

Bürotätigkeiten und leichte körperliche Arbeiten sind nach circa einer Woche wieder möglich. Körperlich belastende Arbeiten sollten circa vier Wochen unterbleiben und nach der Wiederaufnahme nur langsam gesteigert werden.

Radfahren mit möglichst aufrechter Körperhaltung ist nach einer Woche wieder möglich, Schwimmen und Jogging auf weichem Boden frühestens nach drei Wochen. Alle anderen Sportarten sollten je nach Belastungsmuster und Belastungsintensität erst nach vier Wochen wieder aufgenommen und langsam gesteigert werden.

Laserbehandlung der Bandscheibe:

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