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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Alternative zur Wirbelversteifung

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Frage

Seit Kindesalter habe ich Probleme mit dem Rücken. Vor ca. 6 Jahren wurde ein Wirbelgleiten L4/ L5 und eine Hypermobilität festgestellt. Einrenken, Spritzen mit Zuckerlösung, Krankengymnastik, Funktionstraining und Reha haben leider nicht den erwünschten Erfolg gebracht. Da die Schmerzen morgens am schlimmsten sind, habe ich mir jetzt ein (stark beruhigtes) Wasserbett gekauft. Die ersten zwei Wochen war ich morgens auch schmerzfrei, dann ging das Spiel wieder von vorne los und der altbekannte Schmerz ist nun wieder da. Ich muß dazu sagen, daß ich selbstständig in der mobilen Fußpflege tätig bin und nebenbei auch noch bei einer Reinigungsfirma arbeite. Das heißt also- gut acht Stunden am Tag schwere körperliche Arbeit. Meine Frage: Gibt es eine Alternative zur Wibelversteifung (zu der mir die Ärzte raten)?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau H.,

wenn sich das bekannte Wirbelgleiten bei Ihnen in der Bewegung nicht wesentlich verstärkt, so kann oft mit einer Versteifung abgewartet werden. Wichtig ist ein guter Stütz- und Halteapparat der Wirbelsäule. Diesbezüglich sollten Sie eventuell auch eigenständig Gymnastik durchführen. Eventuell kann Ihnen ein leichtes Stützmieder bei der Arbeit helfen. Langfristig ist es sinnvoll, herauszufinden, welche Struktur für Ihre Schmerzen hauptsächlich verursachend ist. Dies könnten beispielsweise eher bei lokalem Kreuzschmerz die Wirbelgelenke sein. Diese könnten gezielt infiltriert und bei Erfolg eventuell mit einer so genannten Hitzesonde verödet werden. Damit lässt sich oft eine länger anhaltende Beschwerdebesserung erzielen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. R. Schneiderhan

Frage

Hallo. Ich bin von Beruf Busfahrer und habe seit Jahren mit Rückenschmerzen zu kämpfen. Weder KG noch Akupunktur haben eine Verbesserung gezeigt. Hinzu kommt eine starke Nervenkompression, die sich auf Verdauung und Wasserlasssen auswirkt. ich habe heute von einem Neurochirugen einen Termin zur Wirbelversteifung bekommen . In wie weit werde ich denn in Zukunft schmerzfrei sein? Mein Wirbelgleiten beträgt ca. 8-9 mm. Sollte ich überhaupt auf die OP eingehen oder gibt es noch andere Möglichkeiten? Sehe dem Ganzen eher sehr ängslich und skeptisch entgegen. Dazu muss man, sagen ich werde erst 27 Jahre alt. Vielen Dank!

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr B.,

da Sie eine Nervenkompression beschreiben, könnte ein operativer Eingriff zu empfehlen sein. Natürlich geht man davon aus, dass Sie danach keinerlei Beschwerden mehr haben. Der Idealfall ist jedoch nicht immer zu erreichen und Sie sollten nach Möglichkeit eine Anschlussheilbehandlung durchführen lassen um die Muskulatur anschließend aufzubauen. Bestimmt hat der Neurochirurg anhand der Bildgebung und Ihrer Beschwerden geprüft, ob eine Operation notwendig ist oder ob es Alternativen gibt. Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, könnten Sie nochmals ein Gespräch suchen. Grundsätzlich versucht man, weniger aufwändige Maßnahmen zuvor auszuschöpfen.

Wir wünschen Ihnen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. F. Sommer /si

Frage

Raten Sie zu einer Wirbelversteifung bei Wirbelbruch durch Osteoporose, um diese furchtbaren Schmerzen los zu werden? Wie hoch ist das Risiko für ältere Patienten mit Herzrhythmusstörungen bei diesem Eingriff? Könnte man auch Ohne diese OP diese Schmerzen beseitigen? Es hilft kein Schmerzmittel! MfG A. U.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Liebe Frau U.,
bei durch Osteoporose bedingten Wirbelbrüchen gibt es durchaus Alternativen zu einer Versteifungsoperation, etwa die Injektion von Knochenzement. Möglicherweise kommt diese Behandlungsmethode auch für Sie infrage.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

Frage

Sehr geehrtes Team, bei mir wurde vor kurzem folgende Diagnose gestellt: Leichtgängige Retrolisthesis LWK4 gegenüber LWK5 gegenüber SWK1 (MEYERFING1). Schmorlsche Knoten BWK12 bis LWK4. Hypersklerose der Boden und Deckenplatten L5/S1 mit Vakuumphänomen des Bandscheiben flaches. Einbruch der Deckenplatten LWK3 und LWK4. Multisegmentale breitbasige Bandscheibenprotrusionen L2/L3 bis L4/L5. Auf Höhe L5/S1 mediolateral Rechtsberater Bandscheibenprotrusionen bei Imprägnierung des Duralschlauchs. Leichte Hypertrophie der Ligamenta flava sowie Facettengelenksarthrose. Einengung der Neuroformina bds. Deutliche Osteochrondrose der LWS mit p.m. L5/S1. Infiltration mit negativem Erfolg. Physiotherapie über 4 Monate ohne Erfolg. Reha 3 Wochen ohne Erfolg. Starke Bewegungsbeeinträchtigung mit Lähmung des linken Beines. Wirbelsäulenversteifung wurde angeraten. Bitte um Alternative da ich erst 44 Jahre alt bin. Seit über 1 Jahr schon nicht arbeitsfähig. Medikamenten Morphium, Entzündungshemmer und Muskelrelaxanz.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr/Frau B.,
bevor Sie sich zu einer großen Stabilisierungsoperation entschließen, sollten Sie eine zweite Meinung einholen. Es gibt zahlreiche minimalinvasive Wirbelsäulentherapien, die auch bei schwerwiegenden Beschwerden Erfolg versprechend sein können.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

MVZ Praxisklinik Dr. Schneiderhan & Kollegen

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