Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

schielende Kniescheiben (Jägerhut)

So wichtig ist die Zweitmeinung

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Frage

Hallo, vergangene Woche war ich bei einer Orthopädin und bin etwas verwirrt. Ich bin 24 und habe seit ca. 8 Jahren immer wieder Knieprobleme. Ich kann schlecht bis gar nicht in die Hocke gehen, wenn nur mit abstützen, ausserdem hab ich Schmerzen (besonders rechts), wenn ich lange mit stark angewinkelten Knien sitze. Komme beim aufstehen nur schwer in Gang bzw habe die ersten Sekunden nach dem aufstehen Schmerzen im ganzen Knie. Die Orthopädin letzte Woche diagnostizierte schielende Kniescheiben (an denen ich nichts ändern könnte), sowie eine Muskelverkürzung des vorderen Oberschenkelmuskels. Nach dem Röntgen (Rö. bei stark angewinkeltem Knie), sagte sie, dass ich so genannte Jägerhut Kniescheiben habe. Sie zeigte mir in einer Übung, wie ich den Oberschenkel dehnen soll um die Verkürzung weg zu kriegen. Zusätzlich verschrieb sie mir Schuheinlagen. Auf dem Rezept stand was von Senk-Spreiz-Füßen sowie Patelladysplasie. Ausserdem sagte sie, dass der Knorpel hinter der Kniescheibe einen Schaden Grad I-II hätte und ich solle zur Unterstüzung des Knorpels Nahrungsergänzungsmittel nehmen (Gluco-Chon– Glucosamin 750mg, Chondroitin 250mg, MSM 200mg und Zalmolie 1000mg Lachsöl). Was mich aber am meisten verunsichert ist, dass sie sagte, ich solle immer wieder in die Hocke gehen. Auch wenn ich Schmerzen habe. Die solle ich dann ignorieren. Als ich noch am selben Tag beim Orthopädietechniker war, stellte sich bei der Vermessung heraus, dass ich auf dem linken Bein 63% stehe und auf dem rechten nur 37%. Beim 2ten Mal 57% links, 43% rechts. Der Techniker sagte, dass dies nicht normal wäre. Ich spiele 1-2x die Woche Volleyball. Dabei habe ich keine Schmerzen, versuche aber starkes in die Hocke gehen bzw ähnliche Bewegungen zu vermeiden, was mir auch ganz gut gelingt. Während einer 3 jährigen Volleyball Pause hatte ich ebenfalls immer wieder Schmerzen bzw o.g. Probleme. Wie kann ich weiter verfahren? Mit freundlichen Grüßen Verena Giese

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau G.,

die forcierten Kniebeugerbewegungen können wir nicht für gut befinden, da sie unseres Erachtens zu einer weiteren Erhöhung der Druckproblematik im Kniescheibengleitlager beitragen. Diese sollten vermieden werden.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller/mü

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