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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Morbus Baastrup – Operation?

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Frage

Bei mir (61, w, 107kg) wurde letzte Woche ein Morbus Baastrup diagnostiziert. Ich habe nur noch sehr schmale Bandscheiben und die Dornfortsätze sind wohl recht vergrößert. Es treten bei mir seit Jahren vor allem Schmerzen beim Laufen oder Stehen auf. Im Liegen und im Sitzen bin ich relativ schmerzfrei. Die Schmerzen beim Laufen haben an Intensität sehr stark zugenommen. Dies führt zu einer Bewegungsarmut, die für mich fatal ist, da ich Diabetikerin (Typ 2, Tabletten) bin. Ich wurde in die Dornfortsätze gespritzt. Dies führte zu einer Schmerzfreiheit (dieses war ein ganz tolles Lebensgefühl) von einem Tag, seitdem sind die Schmerzen wieder da. Auf der rechten Seite fühlte ich beim Spritzen einen recht starken Schmerz. Dieser besteht jetzt weiterhin. Es wurde gesagt, dass die Injektion ein Diagnoseinstrument ist, um zweifelsfrei festzustellen, dass es sich um M. Baastrup handelt und die Therapie der Wahl sei eine Operation mit Reduktion der Dornfortsätze. Ist diese Operation wirklich notwendig, oder gibt es weitere Möglichkeiten? So bleiben kann es jedenfalls nicht.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau G.,

bei gesichertem Vorliegen eines M. Baastrup, also der Berührung von zwei Dornfortsätzen der Wirbelkörper, ist eine operative Intervention nur selten indiziert. Die Therapie der Wahl ist zunächst eine lokal entzündungshemmende Therapie mit wiederholten lokalen Injektionen, wie bereits laut Ihren Beschreibungen wohl geschehen. Überdies könnte weitere entzündungshemmende Medikamente verordnet werden. Darüber hinaus sollte primär eine konservative Therapie mit Krankengymnastik (entlordosierend) und Wärmeanwendung zur Detonisierung der Muskulatur verordnet werden. Wenn hierdurch keine Beschwerdelinderung zu erreicht ist, kann als letzte Möglichkeit auch ein operativer Eingriff sinnvoll ein.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. R. Schneiderhan

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