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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

probleme nach lendenwirbelversteifung!

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Frage

hallo, hoffe das ich hier evtl.ratschläge bekomme die mir weiterhelfen. bei meinem vater(68 jahre alt) wurde vor 5 wochen eine operative lendenwirbelversteifung gemacht, mit der hoffnung auf schmerzfreiheit.er entschied sich für diese op weil seine schmerzen wohl nach etlichen bandscheibenvorfällen unerträglich waren.man sagte ihm nach der op wäre er nicht 100% schmerzfrei aber es würde viel besser werden.vor 5 wochen wurde er operiert und seitdem liegt er im krankenhaus und darf nicht aufstehen.bei der op wurde wohl die hirnhaut an mehren stellen verletzt und man sagte ihm es würde wohl von alleine schnell zuwachsen. das ist aber nicht der fall es tritt immer wieder hirnwasser(nervenwasser) aus diesen löchern heraus und die wunde kann nicht heilen.dann wurde nach 3 wochen erneut eine op gemacht um die löcher zu schliessen. man hat wohl ein grösseres loch zu bekommen aber es wären noch mehrer kleine löcher sagt man, die so verheilen müssen.das passiert aber nicht er liegt immer noch darf nicht auf die beine, die wunde verheilt nicht und das nervenwasser tritt weiter aus und wird wohl durch drainagen abgeleitet. vielleicht hat hier jemand ähnliche erfahrungen gemacht und kann mir sagen wie es weiter geht???hoffe auf baldige antworten! besten dank im vorausviele grüsse alexander

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr A.,

bei Verletzungen der Hirnhaut mit Austritt von Nervenwasser nach Operation an der LWS existieren mehrere operative Verfahren. Neben dem Versuch, diese entstandenen Löcher durch Nähen oder Kleben zu verschließen, wird oft in einem anderen Bereich der Hirnhaut das Nervenwasser nach außen abgeleitet, damit der Druck innerhalb des Wirbelkanals nicht so hoch ist und dadurch die Löcher verheilen können.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. F. Sommer /so

Frage

Mein Mann hatte eine massiver Bandscheibenprolaps mit kompression der Wirbel S1 links. Es wurde operiert. Nach der 1. OP ist Nervenwasser in die Wunde hinein gelaufen. Die Ärzte haben dann eine Drainage gelegt, damit das Nervenwasser nicht in die Wunde fließt und der „Leck“ dadurch selbst verklebt. Mein Mann hatte jedoch weiterhin beschwerden, d.h. Taubheitsgefühl im Gesäß und schmerzen, die sich bis in die Zehen austrahlen. Es wurde entschieden ihn nochmals zu operieren. Die Ursache seiner schmerzen war eine Vernarbung, die in der 2. OP entfernt wurde. Woher das Nervenwasser gekommen ist, haben die Ärtzte nicht feststellen können. Nun eine Woche nach der 2. OP ist die Wunde entzündet und Nervenwasser wurde erneut festgestellt. Jetzt geht es darum mein Mann nochmals zu operieren. Ich habe das Gefühl es wird hier nur Schadensbegrenzung gemacht statt wirklich die Ursache auf dem Grund zu gehen. Ein drittes mal die Wunde zu öffnen halte ich derzeit für gefährlich und nicht zielfhrend. Ich weiß keinen Rat mehr. Was würden Sie raten?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau W.-J.,

eine Entscheidung über die weitere Behandlung ist ohne genaue Kenntnis der Wundverhältnisse und der angefertigten Aufnahmen schwierig. Prinzipiell ist jedoch davon auszugehen, dass eine Abdich-tung des Nervenwasserflusses erforderlich ist, um eine Wundheilung zu ermöglichen.

Wir wünschen Ihrem Ehemann eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. F. Sommer/so

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