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Nackenschmerzen

Oftmals stecken Verspannungen dahinter

Bis zu 15 Prozent der Erwachsenen leiden unter Nackenschmerzen. Jeder Zweite verspürt mindestens einmal im Leben Schmerzen im Nacken, die in den Hinterkopf und die Schultern ausstrahlen können.

Oftmals steckt eine schmerzhafte Nackenverspannung dahinter. Streikt der Nacken komplett und der Hals versteift sich, wird jede Kopfbewegung zur Tortur. Die Hauptursachen für Nackenschmerzen sind Haltungsprobleme aufgrund einseitiger Belastung oder mangelnder Bewegung. Diese überbeanspruchten Muskeln im Rücken-, Nacken- und Schulterbereich, die sich mit der Zeit verkürzen und verhärten. Kommt nun noch ein zusätzlicher Faktor wie Stress hinzu, verstärken sich die Beschwerden.

Nackenschmerzen können in sporadischen Abständen wiederholt auftreten. Von akuten Nackenschmerzen spricht man, wenn sie bis zu drei Wochen andauern. Halten die Schmerzen im Nacken vier bis zwölf Wochen an, sind sie subakut. Als chronisch gelten sie bei einer Dauer von mehr als zwölf Wochen.

Die gute Nachricht: Meist können Nackenschmerzen und Nackenverspannungen mit gezielten Übungen und Verhaltensweisen vorgebeugt werden. Kommt es dennoch zu massiven Beschwerden im Nacken mit Schwindel, Kopfschmerzen und stark verhärteter Muskulatur, sollten Sie einen erfahrenen Orthopäden aufsuchen. Denn sobald die Ursachen der Nackenschmerzen geklärt sind, kann eine gezielte Therapie rasch Abhilfe schaffen. Wir stehen Ihnen mit unserer langjährigen Erfahrung und innovativen Behandlungsmethoden zur Seite, damit Sie Ihr Leben schmerzfrei genießen können.

Welche Ursachen haben Nackenschmerzen?

Halswirbel sind extrem empfindlich: Der Bereich der Halswirbel, speziell der Muskeln, will gut durchblutet und damit erwärmt sein. Zugluft, offene Fenster oder zu niedrige Temperaturen sowie mangelnde Bewegung führen dazu, dass der Nackenbereich auskühlt und die Muskulatur der Halswirbel nicht mehr ausreichend durchblutet wird. Die Folge: ein steifer Nacken. Wirbel können sich dann nicht mehr frei bewegen, erste Beschwerden treten auf und das Risiko einer Verletzung steigt. Halswirbelprobleme sind typisch für Menschen, die über längere Zeiträume viel im Auto sitzen oder am Computer arbeiten.

Zudem können folgende Ursachen für Nackenschmerzen verantwortlich sein:

  • Falsche Schlafposition
  • Fehlbelastungen
  • Altersbedingte Abnutzungserscheinungen (Verschleiß)
  • Verletzungen der Halswirbelsäule (Unfall)
  • Bandscheibenvorfall
  • Osteoporose
  • Fehlstellung der Wirbelsäule (Skoliose)

Um die genaue Ursache für Ihre Nackenschmerzen ausfindig zu machen, ist ein ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch gefolgt von einer detaillierten Diagnose in unseren Praxisräumen essenziell. So können wir gemeinsam mit Ihnen entscheiden, welche Therapie-Optionen zum gewünschten Erfolg führen.

Welche Symptome haben Nackenschmerzen?

Die Symptome sind vielfältig. Schmerzen beim Drehen des Kopfes, ein Ziehen im Hinterkopf, Schwindel oder ein steifer Nacken sind nur einige der typischen Anzeichen.

Sind die Muskeln im Rücken-, Nacken- und Schulterbereich verspannt, verspüren die meisten Betroffenen unangenehme Kopfschmerzen. Zudem können sie den Kopf nicht richtig bewegen und die Schulterpartie schmerzt. Selbst Übelkeit kann ein Anzeichen für Verspannungen sein. Tritt neben Nackenschmerzen auch Schwindel auf, kann ein eingeklemmter Nerv die Ursache sein. Gerade wer nach dem Schlafen unter Nackenschmerzen leidet, sollte sich seine Schlafstätte genauer anschauen. Denn mithilfe eines guten Kissens und einer geeigneten Matratze kann schnell Abhilfe geschaffen werden.

Wie werden Nackenschmerzen behandelt?

Sind Verspannungen die Ursache der Nackenschmerzen, klingen diese oftmals nach wenigen Tagen von alleine wieder ab. Folgende Maßnahmen versprechen eine schnelle Hilfe:

  • Nackenmassage
  • Wärmeanwendung
  • Bewegung
  • Schmerzmittel
  • Ergonomisches Sitzen
  • Spezielles Nackenkissen

Sind die Schmerzen allerdings sehr stark oder quälen Sie bereits seit längerem, sollten Sie einen erfahrenen Orthopäden aufsuchen. Uns stehen zur Behandlung der Nackenschmerzen unterschiedliche Therapieformen zur Verfügung.

Bei spannungsbedingten Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen wenden wir eine neue, innovative Therapie mit Botulinum Toxin an. Hierbei spritzen wir kleinste Mengen des Wirkstoffs in die schmerzhaften Muskelverhärtungen, die so genannten Triggerpunkte. Für die Injektion verwenden wir extrem dünne Kanülen, sodass diese schmerzfrei durchgeführt werden kann. Dank der Behandlung mit Botulinum Toxin kommt es zu einer leichten und vorübergehenden Lähmung der Muskeln, wodurch spannungsbedingte Schmerzen verschwinden. Die spürbare Wirkung tritt zwei bis zehn Tage nach der Injektion ein und hält in der Regel drei bis sechs Monate an.

Ziel der Behandlung ist es immer, Ihre Schmerzen zu lindern und Ihnen ein Leben ohne Einschränkungen zu ermöglichen. Aus diesem Grund liegt unser Leistungsschwerpunkt auf der Behandlung Rückenschmerzen aller Art. Als Experten auf diesem Gebiet stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung – vom Erstgespräch bis hin zur Nachsorge.

Dr. med. Reinhard Schneiderhan über: Nackenschmerzen bei Frauen:

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Wir sind für Sie da!

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Wir freuen uns Ihnen schon bald weiterhelfen zu können.

Gut zu wissen:

Einseitiges Tragen von Einkaufstüten oder schweren Handtaschen kann zu starken Nacken- und Schulterschmerzen führen. Deshalb sollten schwere Lasten möglichst gleichmäßig auf beide Seiten verteilt werden.

6 Tipps bei Nackenschmerzen und Verspannungen

  • Dynamisches Sitzen und ein ergonomischer Arbeitsplatz verhindern ungünstige Körperhaltungen
  • Der häufige Wechsel der Sitzposition (in den Bürostuhl hineinlegen, Rücken anlehnen) beugt Verspannungen vor
  • Richtiges Schlafen entspannt den Nacken: Bauchschläfer verzichten lieber auf ein Kissen, alle anderen nutzen ein Nackenstützkissen im unterschiedlichen Polsterzonen, das den Abstand zwischen Ohr und Schulter im Liegen ausfüllt
  • Stress vermeiden und aktiv Stress abbauen (beispielsweise durch Yoga oder Autogenes Training)
  • Telefon-Klemme vermeiden – lieber eine Freisprechanlage oder ein Headset benutzen
  • Nackenübungen in den Alltag einbauen