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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Beschwerden LWS und Steißbein

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Frage

Habe letztes Jahr beim MRT folgende Diagnose bekommen:„Lumbosakrale Übergangsstörung mit Ausbildung einer beidseitigen Nearthrose zwischen dem Querfortsatz des Übergangswirbels und der Massa lateralis Ossis cacri beidseits“.Können Sie mir das mal bitte auf deutsch übersetzen? Ist es typisch mit dieser Diagnose Schmerzen zu haben? Ist das angeboren oder kann so etwas durch einen Sturz aufs Steißbein, den ich im Jahre 2003 hatte, entstehen?Was ist hierfür die geeignetste Behandlungsmöglichkeit?Vielen Dank für Ihre Antwort.MFG Linda F.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau F.,

eine solche Übergangsvariante ist zumeist angeboren und gar nicht so selten. Glücklicherweise muss dies keine dauerhaften Schmerzen bedeuten. Prinzipiell müssen Sie es so verstehen, wie wenn sich der unterste Lendenwirbelkörper oder aber der oberste Kreuzbeinwirbel nicht so recht entscheiden kann, ob er nun zur Lendenwirbelsäule oder zum Kreuzbein gehören will. Das Kreuzbein besteht anlagebedingt aus verschmolzenen Wirbelkörpern. Sollte dieses überzählige Gelenk (Nearthrose) beispielsweise hartnäckige Muskelverspannungen auslösen, wäre es zu empfehlen, dort eine gezielte Spritze zu setzen, vorzugsweise unter Röntgen- oder CT-Kontrolle. In besonders hartnäckigen Fällen könnte auch eine Verödung erfolgen.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel/si

Frage

Ich habe starke Schmerzen im Lendenwirbelbereich die vermehrt in die rechte Körperseite bzw. rechte Pobacke ausstrahlen.Mein Orthopäde hat nach einer Röntgenaufnahme festgestellt, dass der 5. Lendenwirbel mit dem Kreuzbein verwachsen ist. Dies sei angeboren, operativ könne man hier nichts machen, man könne es evtl. „steif „legen hat er gesagt.Er hat mich eingeränkt und eine Spritze in den schmerzenden Bereich gegeben. Linderung kann ich keine verspüren. Können Sie mir sagen , wie ich mich terapieren lassen kann und vor allem was bedeutet man kann es „steif“ machen?Wie kann ich selbst zu meiner Genesung beitragen und gibt es vielleicht spezielle Übungen die ich machen kann. Was sollte ich auf jeden Fall vermeiden, damit die Beschwerden nicht wieder kommen?Ich danke Ihnen im Vorraus und verbleibe mit freundlichem GrussJudith G.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau G.,

falls schmerzhafte Wackelbewegungen bestehen, könnte man diese Reibung unterbinden, indem man zwei Wirbel verschraubt. Jedoch wird man solch einen Eingriff nur bei sehr hartnäckigen Beschwerden vornehmen. Vorerst würde man konservativ behandeln. Ev. können Sie sich in Abständen eine Spritze geben lassen. Man kann die Wirkungen auch steigern, indem man die Spritzen gezielt unter Röntgen- oder CT-Kontrolle durchführt. Zum anderen wäre eine gezielte Physiotherapie hilfreich. Sinnvoll ist, sich einige Male in physiotherapeutische Behandlung zu begeben und dabei Übungen zu erlernen, die Sie dann selbstständig weiterführen könnten.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel/si

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