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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

OP Lendenwirbelbruch

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Am besten ist es, Sie stellen sich persönlich in unserem Zentrum vor. Vereinbaren Sie dazu bitte telefonisch einen Termin über unsere Zentrale unter 089 / 6145100.

Frage

Nach einem Absturz von einer Kletterwand aus 6 Meter Höhe erlitt mein Bruder einen glatten Bruch eines Lendenwirbels, jedoch ohne Rückenmarkverletzung. Laut der Krankenhausärzte bestehen nun zwei Alternativen : Heilung durch 6-8 wöchiger Bettruhe oder eine OP mit Stabilisierung der Bandscheiben. Mein Bruder ist sehr sportbegeistert und möchte natürlich in Zukunft wieder schmerzfrei aktiv (Skifahren, mountainbiken etc) sein. Ist eine OP in Hinblick auf o.g. Faktoren eher ratsam und wie hoch sind die Risiken von Spätfolgen in beiden Fällen? Vielen Dank voraus für Ihre Auskunft Mit freundlichen Grüßen Monika Bernard

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau B.,

ein eindeutiger Rat ist ohne die vorliegende Bildgebung nicht sinnvoll. Grundsätzlich ist aber, wenn die Hinterwand des Wirbelkörpers steht, nicht unbedingt mit Spätfolgen zu rechnen, auch wenn der Bruch konservativ ausheilt. In Verbindung mit einer stabilen Rückenmuskulatur kann dann durchaus wieder Sport betrieben werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. A. Sigel

Frage

ich habe mir vor 2 Jahren bei einem Reitunfall den 1. und 2. Lendenwirbel gebrochen. Es waren stabile Brüche. Nach einem halben Jahr wurde zusätzlich ein Wirbelgleiten des 4. zum 5. Lendenwirbels festgestellt. Die Behandlung der Brüche erfolgt mittels eines Korsetts. Die Wirbelsäule hat nun durch den Unfall eine Fehlstellung (ca 10 %) und bei den beiden Wirbel sind keine Bandscheiben mehr vorhanden. Ich leide ständig unter Schmerzen und bin seit ca. 2 Jahren in krankengymnastischer Behandlung. Meine Fragen an Sie wären: 1. Kann man Bandscheiben wieder aufbauen, damit die Beweglichkeit in diesem Bereich verbessert werden kann und 2. Ist es möglich, dass das Wirbelgleiten in direktem Zusammenhang mit dem Reitunfall stehen könnte? Da ich vorher wirklich nie Beschwerden hatte und auch bei der 1. Diagnose nichts von dem Wirbelgleiten gesagt wurde, sehe ich persönlich da schon einen Zusammenhang. Vielen herzlichen Dank für die Beantwortung.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau L.,

Ihre Fragen sind letztendlich nur in genauer Kenntnis Ihrer MRT-Bilder zu beurteilen. Ich denke, dass das Wirbelgleiten möglicherweise degenerativ bedingt ist und nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Reitunfall steht. Dennoch dürften auch bei Ihnen eine Reihe von minimal invasiven und operativen Möglichkeiten zur Verfügung stehen Ihr Beschwerdebild zu bessern. Dies hängt allerdings sehr vom klinischen Befund und wie gesagt auch von der Bildgebung ab.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. med. Medele

Frage

Bei einem Skiunfall habe ich mir einen Wirbel gebrochen. Zum Glück ist es ein stabiler Bruch. Nach 8 Wochen Korsett werde ich nun bald wieder die volle Bewegungsfreiheit geniessen. Wie wird es gehen, wenn ich mich wieder nach vorne beuge? ich kann mir gar nicht vorstellen, diese Bewegung wieder zu machen. Braucht es eine Krankengymnastik oder geht es von allein? Mein 3 Punkt Korsett hat eigentlich keine Stützfunktion, sondern zwingt mich nur, aufrecht zu sein. Daher solten die Muskeln eigentlich noch da sein? Gibt es Bewegungen, die den guten Heilungsverlauf noch negativ beeinflussen können? Danke für Ihre Antwort. Christine Bourquin

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrte Frau B.,

nach der achtwöchigen Korsettbehandlung scheint eine Krankengymnastik in jedem Falle sinnvoll. Zur weiteren Förderung der Heilung scheint insbesondere Rückenschwimmen einen Wiederaufbau der Wirbelsäulenmuskulatur ohne Gewichtsbelastung durch den Masseauftrieb positiv beeinflussen zu können. Gewichtsbelastungen, insbesondere unter Vorbeugung sollten sicherlich für weitere drei Mo-nate vermieden werden.

Wir wünschen eine gute Besserung und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. med. D. Müller/ mü

Frage

Eine Bekannte von mir erlitt vor 2 Monaten einen Sportunfall in dem ein Lendenwirbelbruch die folge ist. Sie Wurde 2 x operiert und hat dazu starke Schmerzmittel bekommen. Sie trägt zusätzlich ein Korsett. Sie hat das Schmerzmittel jetzt abgesetzt und hat unheimlich starke Schmerzen im Rücken. Sie kann sich kaum bewegen und liegt dauerhaft im Krankenhaus. Was können die schlimmsten Folgen von einem Lendenwirbelbruch sein? Bitte um dringende Antwort

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Guten Tag,
um Ihre Frage im Detail zu beantworten, benötigen wir weitere Informationen und eine detaillierte Diagnostik. Grundsätzlich gilt: Zur Behandlung von Wirbelbrüchen stehen heute sehr erfolgreiche, auch minimalinvasive Therapieverfahren zur Verfügung. Über die einzelnen Möglichkeiten können Sie sich hier genauer informieren. Wir hoffen, das hilft Ihnen weiter und wünschen Ihrer Bekannten alles Gute.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

Frage

Hallo, ich hatte am Sonntag einen Reitunfall und habe mir einen Lendenwirbel im unteren Rückenbereich gebrochen … Nach dem MRT und CT wurde mir dann eine OP empfohlen aber optional auch eine Behandlung mit Korsett und Rückenschule. Ich habe mich für die Variante ohne OP entschieden. Jetzt ist meine Frage ob die Entscheidung die richtige war oder nicht?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Liebe J.,
die Entscheidung war richtig. Es lohnt sich fast immer, zunächst alle konservativen Therapiemöglichkeiten auszuschöpfen, bevor man sich für eine Operation entscheidet. Sollte sich keine Besserung einstellen, stehen auch noch minimalinvasive Methoden zur Verfügung, die wesentlich schonender sind als eine Operation.
Gute Besserung!
Ihre Patientenbetreuung

Frage

Guten Tag, ich bin 34 Jahre alt und hatte vorgestern eine sehr harte Landung mit meinem Fallschirm. Bin sofort ins Krankenhaus. Nach dem Röntgen stationäre Aufnahme. Gestern dann MRT mit der Diagnose: stabile Deckplattenkompressionsfraktur ohne Beteiligung der Hinterkante in LWK1. Bin heute schon wieder mit Mieder\Korsett entlassen worden. Die nächsten 8 Wochen muss ich es tragen (außer beim Schlafen\Liegen). Weiterhin 8 Wochen keine Belastung und wöchentlich zur Röntgenkontrolle. Hinzuzufügen ist, dass ich zu keiner Zeit Taubheitsgefühle oder irgendwelche motorischen Ausfälle hatte. Schmerzen halten sich ebenfalls in Grenzen. Habe seit Unfallereignis bis jetzt gerade mal drei Ibu’s genommen. Auch gestern und heute im Krhs. durfte ich mich frei bewegen und laufen. Meine Frage ist,- ist dass alles so richtig und wie sind die Aussichten das diese Verletzung ohne Spätfolgen ausheilt?

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Lieber Herr E.,
eine Beurteilung Ihrer Verletzung ist ohne Einblick in die Befunde leider unmöglich. Da der Bruch stabil ist, haben Sie jedoch offensichtlich Glück gehabt! In jedem Fall ist es richtig, dass der Fortschritt des Heilungsprozesses engmaschig überwacht wird.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

Frage

Hallo, vor 14 Tagen bin ich schwer gestürzt, 2 Lendenwirbelfrakturen (deckplattenfraktur) zwischenzeitlich nach 2 mal röntgen hieß es, der wirbel hat sich minimal gesenkt, habe schwammige Fußsohlen, Becken schmerzt wenn ich links liege ist alles taub rechts das gleiche HWS schmerzt beim Stuhlgang Probleme sowie Wassermassen bin verzweifelt und soll abwarten 3 Röntgenaufnahme habe kein Korsett und nur novalgin targin bekommen was nicht wirkt Bitte um Rat Danke

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Liebe Frau G.,
wenn Ihre Beschwerden sich nicht bessern, sollten Sie schnellstmöglich eine zweite Meinung zur Therapie einholen.
Mit feundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

Frage

Guten Tag, mein Mann ist vor zwei Tagen mit der Leiter gestürzt. Er hat sich einen stabilen Bruch des 2. Lendenwirbels zugezogen. Er wird zwei Wochen im Krankenhaus liegend verbringen. Bekommt Schmerzmittel und auch Thrombosespritze. Ist das denn richtig, dass dieser Bruch quasi ohne Hilfsmittel austeilen kann? Von Krankengymnastik ist schon gesprochen worden. Wie lange wird sowas wohl dauern, bis mein Mann wieder gut hergestellt ist. Schwer heben wird dann ja auch erstmal nicht sein. Er arbeitet im Tiefbau – wird das dann überhaupt noch möglich sein? Liebe Grüße.

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Liebe Frau R.,
stabile Brüche können durchaus auch ohne spezielle Behandlung vollständig ausheilen. Zur Stabilisierung der Wirbelsäule wird jedoch sicher Physiotherpie notwendig sein. Bitte halten Sie sich genau an die Anweisungen des behandlenden Arztes.
Mit freundlichen Grüßen, Ihre Patientenbetreuung

Frage

Guten Tag, ich bin vor 10 Wochen aus einer Hängeschaukel gestürzt und infolge von starken Schmerzen ins Krankenhaus gekommen. Das Röntgen dort hat ergeben das ich keinen aktuellen, sonder einen alten Bruch am BWK 11 habe. Aus diesem Grund hieß es erst die Wirbelsäule wäre stark geprellt und mit Schmerzmedikamenten sollte es besser werden. Nach 3 1/2 Wochen habe ich allergisch auf die Medikamente reagiert und musste sie absetzen. Die Schmerzen waren allerdings auch besser geworden, so dass ich nicht mehr zum Orthopäden gegangen bin. Nach 6 Wochen wollte ich doch noch einmal eine Kontrolle der Stelle und wurde von meinem Orthopäden beraten noch einmal ein MRT zu machen, da beim ersten Röntgen ein frischer Bruch aufgrund des alten nicht sichtbar wäre. Das MRT hatte dann das Ergebnis: Nachweis einer frischen Deckplattenimpressionsfraktur des BWK 11 mit ventraler Höhenminderung. Da es für ein Korsett nach 9 Wochen doch etwas spät ist trage ich aktuell ein Bandage. Bisher waren die Schmerzen nicht so stark, mit der Bandage allerdings schon. Ist es möglich die Schmerzen zu lindern wenn ich z.B. wieder schwimmen gehe? Habe ich mit starken Rückenproblemen in der Zukunft zu rechnen? Was kann ich tun? Viele Grüße E.

MVZ Praxisklinik Dr. Schneiderhan & Kollegen

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