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Antworten auf Ihre Fragen zu Medizin und Gesundheit

Schwindel von HWS

So wichtig ist die Zweitmeinung

In Zeiten vieler unnötiger Operationen an der Wirbelsäule wird die ärztliche Zweitmeinung immer wichtiger. Unser interdisziplinäres Fachärzteteam arbeitet fachübergreifend zusammen, um für Sie die bestmögliche Behandlung zu finden.

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Frage

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin 32 J und erlebe seit einige Jahren Dauerschwindel-Phasen, die warscheinlich von der HWS beeinflüst werden. Es ist als wäre man betrunken – Kopfdruck, Bennomenheitsgefühl, Müdigkeit, alles läuft wie im Traum – das Gefühl ist permanent da und dauert i. d. R. ca 2-3 Wochen bevor es weg geht. In der Vergangenheit wurden Blockierungen in der HWS festgestellt. Vor 2 Jahren wurde einen Bandscheibenvorfall C5/C6 festgestellt (war aber etwas älter). Durch Einrenken, Krankengymnastik und Manuelle Therapie gingen die Beschwerden bisher nach 2-3 Wochen weg. Aber – mindestens 1 mal im Jahr kommt es immer wieder zurück. Dieses mal habe ich das Gefühl seit über 5 Wochen und renne vom Arzt zu Arzt, damit jemand mir sagen kann was das ist . Mein Orthopäde stellte weitere Blockierungen in der HWS und Brustwirbelsäule fest. Er meinte es hat nichts mit der Bandscheibe zu tun. Heilpraktiker meinte ich habe einen Beckenschiefstand und die ganze Wirbelsäule steht unter Spannung – und ich hattte versch. Blockierungen (hat der Orthopäde nicht gefunden). Osteopath: das gleiche wie Heilpraktiker. Neurochirogie: meinte es kommt von der Bandscheibe und will operieren HNO Ohne Befund. Neurologe: Hypoplasie der re. A. vertebralis. Wie hängt das alles zusammen? Welche Arzt kann am besten weiterhelfen. Ich will wieder gesund werden und weiss nicht mehr welche Arzt ich nun glauben soll. Vielen Dank vorab. Mfg SB

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr S.,

nachdem offensichtlich die Beschwerden durch physikalische und manualtherapeutische Maßnahmen völlig zum Stillstand gebracht werden konnten, scheint dies in der Tat der richtige Therapieansatz zu sein. Auch bei bestehendem Bandscheibenvorfall im Bereich der unteren HWS, der in der Regel keine Schwindelsymptomatik oder Kopfdruck verursacht, ist hier eher keine operative Intervention sinnvoll. In der Tat werden die geschilderten Probleme sehr häufig durch Blockaden und Fehlstellungen im Bereich der oberen HWS-Segmente bzw. Kopf-Hals-Gelenke verursacht.
Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. R. Nissl

Frage

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin 25 Jahre alt und ansonsten gesund. Ich habe seit einigen Wochen ähnliche Symptome wie SB. Das heisst Schwindel, Benommenheit, ein Gefühl wie wenn ich betrunken wäre und wie wenn alles ein Traum wäre, Druckgefühl im Kopf und ausserdem Schwierigkeiten zu focusieren und Kribbel in den Fingern nachts. Ich habe seit einem doppelten Bandscheibenvorfall vor 7 Jahren im Lendenwirbelbereich (operiert) immer Verspannungen im Rücken, Knacksen, Knirschen, eingeklemte Nerven. In letzter Zeit hat sich das Ganze in den Nackenbereich verlagert. Ich bin oft verspannt im Nacken und hatte öfters Kopfschmerzen die vom Nacken her in den Hinterkopf wandern. Ich habe das starke Gefühl, dass meine Symptome dadurch entstehen. Ist das möglich? Wie wird das verursacht? Was kann ich tun? Ist es gefährlich wenn es nicht sofort behandelt wird bzw. können Folgeschäden entstehen? Besten Dank TS

Antwort von Dr. med. Reinhard Schneiderhan

Sehr geehrter Herr St.,

die von Ihnen geschilderten Beschwerden wie Schwindel, Benommenheit und Kopfschmerzen können durchaus von Veränderungen der HWS herrühren. Ein Neurologe könnte in einer Untersuchung die Beschwerden sicher weiter eingrenzen. Nach Durchführung einer Kernspintomographie der HWS wird man eventuelle Veränderungen feststellen und deren Behandlung dann planen können.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. R. Nissl

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