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Wirbelgelenkarthrose

So wichtig ist eine umfassende Diagnostik

Eine Wirbelgelenkarthrose – auch Facettensyndrom oder Spondylarthrose genannt – ist eine Erkrankung der Gelenke zwischen den Wirbelkörpern. Im Laufe des Lebens kommt es zu einem Verschleiß der Gelenkknorpel, was einen verringerten Abstand der Zwischenwirbel zur Folge hat. Die entstehende Instabilität sorgt dann für erhebliche Schmerzen. Das Facettensyndrom kann durch verschiedene Verletzungen oder Erkrankungen der Wirbelsäule entstehen.

Da das Leitsymptom der Wirbelgelenkarthrose Rückenschmerzen sind, ist eine ausführliche Diagnostik essenziell, um die Ursache für die Beschwerden ausfindig zu machen. Unsere Patienten erhalten eine umfassende interdisziplinäre Schmerzanalyse und Diagnostik von unserem fachübergreifend arbeitenden Spezialisten-Team, um die für sie bestmögliche Behandlung zu entwickeln. Alle nötigen Untersuchungen auch CT oder MRT können in der Regel am selben Tag durchgeführt werden. So können wir Ihnen weitere Termine ersparen und Sie erhalten noch am gleichen Tag eine Behandlungsempfehlung durch unsere Experten.

Welche Ursachen hat die Wirbelgelenkarthrose?

Die Wirbelgelenkarthrose ist eine Folge des Verschleißes der Zwischenwirbelgelenke. Dies führt zu Schäden der Mechanik im Gelenk. Da es sich um eine degenerative Erkrankung handelt, sind meist ältere Menschen von einem Facettensyndrom betroffen.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Faktoren, die das Entstehen einer Wirbelgelenksarthrose begünstigen:

  • Einseitige Belastung und Überbelastung durch berufliche Tätigkeit oder gewisse Sportarten
  • Bandscheibenschäden
  • Verformungen der Wirbelsäule
  • Skoliose
  • Hyperlordose
  • Rheuma
  • Übergewicht
  • Muskelschwäche

Welche Symptome hat die Wirbelgelenkarthrose?

Generell kann eine Wirbelgelenkarthrose in jedem Bereich der Wirbelsäule auftreten, meist ist jedoch die Lendenwirbelsäule davon betroffen. Aus diesem Grund fühlen Patienten die Schmerzen in der Regel im unteren Rücken. Die Schmerzen verschlimmern sich bei Belastung und Bewegung, im Ruhezustand lassen sie nach. Auch Verspannungen können im Rahmen eines Facettensyndroms auftreten. Darüber hinaus kommt es gelegentlich zu Blockierungen der Wirbel. Als Folge davon kann das Gelenk nach einer Bewegung nicht mehr von selbst in die Ausgangstellung zurückkehren.

Weitere typische Symptome bei Wirbelgelenksarthrose sind:

  • Dumpfe Schmerzen
  • Eingeschränkter Bewegungsumfang der Lendenwirbelsäule
  • Ausstrahlung der Schmerzen in Beine und Gesäß
  • Empfindungsstörungen der Beine (Kribbeln, Kältegefühl)

Wie wird die Wirbelgelenkarthrose behandelt?

Um die Schmerzen des Patienten zum Abklingen zu bringen, behandeln wir das Facettensyndrom in der Regel mit konservativen Therapie-Methoden. Vor allem die Schmerztherapie und Physiotherapie stehen hierbei im Mittelpunkt. Starke Schmerzen werden mit Schmerzmitteln behandelt, die als Injektion direkt in den betroffenen Bereich verabreicht werden. Dadurch erzielen wir eine fast sofortige Schmerzlinderung.
In der Physiotherapie lernen Betroffene, wie sie ihren Rücken durch gezielte Übungen entspannen können. Darüber hinaus kann eine muskelentspannende Medikation die Verspannungen lösen.

Wirbelgelenkarthrose: Vorbeugen & Tipps

Die Prävention der Wirbelgelenkarthrose beinhaltet vor allem regelmäßige Bewegung und Sportarten, die Rücken, Wirbelsäule sowie Bandscheiben nicht zu stark belasten und gleichzeitig die Rückenmuskulatur stärken. Schwimmen ist hier eine gute Möglichkeit. Wer durch seine berufliche Tätigkeit besonders schwere Lasten tragen oder heben muss, sollte verstärkt auf ein gutes Rückentraining achten. Denn ein starker Rücken ist weniger anfällig für Erkrankungen wie das Facettensyndrom.

Liegt bereits eine Wirbelgelenkarthrose vor, sollte neben Physiotherapie, ein bestehendes Übergewicht reduziert werden. Gesunde Mischkost zu essen sowie ausreichend Wasser zu trinken, sind dabei die wichtigsten Verhaltensweisen.

Facettensyndrom-Übungen

Es gibt einige Übungen, die bei einer Wirbelgelenkarthrose hilfreich sein können. Bitte führen Sie diese nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Physiotherapeuten durch. Hier ein Beispiel:

  1. Gehen Sie auf einer Matte in den Vierfüßlerstand.
  2. Nun den rechten Arm gerade nach vorne und gleichzeitig das linke Bein nach hinten ausstrecken. Den Bauchnabel dabei zur Wirbelsäule ziehen, nicht ins Hohlkreuz fallen!
  3. Seite wechseln. Machen Sie sich möglichst lang.
  4. Mehrmals wiederholen und einige Sekunden die Streckung halten.

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