Schmerzen am mittleren Rücken: Was Symptome an der Brustwirbelsäule bedeuten

Der mittlere Rücken reicht von den unteren Rippen bis etwa zur Herzregion. Meist sind die Ursachen für Schmerzen in diesem Bereich harmlos und schnell zu beheben. In manchen Fällen ist aber auch eine minimalinvasive Intervention notwendig. Mit der Wirbelsäulenkathetertechnik nach Dr. Schneiderhan können wir viele Operationen vermeiden!

Inhalt:

Symptom-Check: Schmerzen im mittleren Rücken

Was tun gegen Schmerzen im mittleren Rücken?

Welche Übungen helfen bei Brustwirbelschmerzen?

Schmerzen am mittleren Rücken: Was Sie wissen müssen

Meist sind Schmerzen am mittleren Rücken auf zu wenig Bewegung zurückzuführen. Dementsprechend helfen Physio- und Bewegungstherapie weiter, wenn nötig im Rahmen einer Schmerzmitteleinnahme.

Auch eine Skoliose ist häufiger ein Grund für Schmerzen am mittleren Rücken. Dabei handelt es sich um eine seitliche Verbiegung der Wirbelsäule. Physiotherapie und ein Korsett können hier Abhilfe schaffen.

Bandscheibenerkrankungen sind an der Brustwirbelsäule recht selten. Auch Lungenerkrankungen sind nur selten die Ursache von mittleren Rückenschmerzen.

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Symptom-Check: Schmerzen im mittleren Rücken

Häufig sind Schmerzen am mittleren Bereich des Rückens auf zu langes Sitzen und zu wenig Bewegung zurückzuführen. Die Rückenmuskulatur ist zu schwach, um der einseitigen Belastung beim Sitzen standzuhalten. Übergewicht kann die Problematik verstärken.

Ein weiterer recht häufiger Grund für Rückenschmerzen am mittleren Teil der Wirbelsäule ist eine Skoliose. Die Verformung der Wirbelsäule kann angeboren oder im Lauf der Zeit durch Fehlbelastungen entstanden sein.

Eher seltene Ursachen für Schmerzen an der Brustwirbelsäule sind:

  • Interkostalneuralgie: Nervenschmerzen im Bereich des Rippenbogens treten meist gürtel- oder streifenförmig auf. Die brennenden oder stechenden Rückenschmerzen nehmen häufig bei Bewegung zu. Oftmals ist keine Ursache zu finden. Schmerzmittel helfen, die Symptome zu lindern.
  • Wirbelgelenkarthrose: Knochenanbauten an der Brustwirbelsäule führen zu starken Beschwerden. Meist ist die Lendenwirbelsäule betroffen, vereinzelt kann aber auch die Brustwirbelsäule Schaden nehmen.
  • BWS-Syndrom: Bei dieser eher seltenen Erkrankung kommen mehrere Symptome zusammen, zum Beispiel eine gekrümmte Körperhaltung, eingeschränkte Beweglichkeit und verhärtete Muskelpartien.
  • Morbus Scheuermann: Diese Wachstumsstörung tritt vor allem bei 10- bis 13-Jährigen auf. Hier ist die Brustwirbelsäule stark nach hinten gekrümmt.

Schmerzen im mittleren Rücken und im Magen

Auch wenn beide Symptome gleichzeitig auftreten, können sie verschiedene Ursachen haben. So können Magenschmerzen beispielsweise auf Infekte, Stress oder Unverträglichkeiten zurückzuführen sein. Aber es ist auch möglich, dass Rücken- und Magenschmerzen eine gemeinsame Ursache zugrunde liegt.

Beispielsweise Entzündungen der Bauchspeicheldrüse können sowohl in den Magen als auch in den Rücken ausstrahlen. Sie könnten im Rahmen eines Gallensteinleidens entstanden sein, das mit gürtelförmig ausstrahlenden Rückenschmerzen einhergeht. Auch eine Nierenbeckenentzündung oder Nierensteine können sowohl Probleme im Unterleib als auch Schmerzen im mittleren Rücken hervorrufen. In diesem Fall leiden die Betroffenen auch unter Problemen beim Wasserlassen.

Rückenschmerzen im Liegen

Häufig sind Schmerzen am mittleren Rücken im Liegen nicht auf schwerwiegende Wirbelsäulenprobleme zurückzuführen. Vielmehr ist oftmals eine falsche Haltung am Schreibtisch die Ursache der Rückenschmerzen. Auch ein Bandscheibenvorfall oder eine Gallenblasensenkung sind mögliche Auslöser. Im Liegen, zum Beispiel nachts, fallen sie besonders auf. Allerdings sind Bandscheibenerkrankungen an der Brustwirbelsäule recht selten: 98 Prozent betreffen den unteren oder oberen Teil des Rückens.

Treten die Rückenschmerzen vor allem morgens nach dem Schlafen auf, könnte eine zu harte oder weiche Matratze die Ursache sein. Wählen Sie am besten ein Modell, das den Druckpunkten Ihres Körpers nachgibt, so dass die Wirbelsäule gerade bleibt.

Häufig sind Stress, Bewegungsmangel oder Fehlbelastungen die Ursache. Letztere entstehen zum Beispiel dann, wenn Sie sich eine schiefe Haltung am Schreibtisch angewöhnt haben. Untrainierte Muskeln können der täglichen Belastung schlecht standhalten. Vor allem, wenn sie aufgrund von Übergewicht mehr Masse tragen müssen. Verschleiß oder Bandscheibenvorfälle kommen ebenfalls als mögliche Auslöser in Betracht. So kann es beispielsweise sein, dass sich die Bandscheibe in das rechte Areal kippt und dort Beschwerden verursacht.

Möglich ist auch eine Wirbelgelenkblockade. Dadurch verspannt sich die Muskulatur und die Schmerzen können nach vorne in den rechten oder linken Teil des Brustkorbs oder bis in den Arm ausstrahlen.

Kann die Lunge am Rücken wehtun?

Ja. Auch internistische Probleme können Schmerzen am mittleren Bereich des Rückens verursachen. So kann eine Lungenfell- oder Rippenfellentzündung für einseitige Schmerzen im unteren Rücken verantwortlich sein. In dem Fall treten häufig auch Atembeschwerden auf. Der Betroffene fühlt sich krank.

Schmerzen im mittleren Rücken mit Atembeschwerden

Neben einer Lungenfell- oder Rippenfellentzündung kann auch eine Blockade der Wirbelgelenke zu Rückenschmerzen führen, die mit Atembeschwerden einhergehen. Die Schmerzen können in den Bauch ausstrahlen und entstehen vor allem dann, wenn sich der Betroffene bewegt oder tief atmet.

Brennende Schmerzen im mittleren Rücken, die beim Atmen entstehen und auf blockierte Wirbel zurückzuführen sind, lassen sich oft gut behandeln. Gezielte Griffe oder Übungen helfen, die Blockade zu lösen.

Was tun gegen Schmerzen im mittleren Rücken?

Liegen den Beschwerden organische Ursachen zugrunde, wie zum Beispiel eine Gallenblasensenkung, muss die Behandlung natürlich dort ansetzen. Bei krankhaften Veränderungen der Wirbelsäule wie der Skoliose gilt es ebenfalls, eine gezielte Therapie einzuleiten. Häufig reichen aber auch einfache Verfahren wie Physiotherapie und mehr Bewegung aus, um die Beschwerden zu lindern.

Physiotherapie und Bewegung

  • Sowohl bei Wirbelblockaden als auch bei Bandscheibenvorfällen ist die konservative Behandlung die häufigste Therapieform. Die Patienten lernen beispielsweise in der Physiotherapie, wie sie unterentwickelte Muskeln gezielt stärken können.
  • Hilfreich kann auch eine Rückenschule sein, um eine gute Haltung zu erlernen.
  • Außerdem wird vielen Betroffenen sanfte Bewegung empfohlen. Wählen Sie eine rückenfreundliche Sportart wie Rückenschwimmen (Kraulen), Walken auf weichem Untergrund, Radfahren oder sanftes Yoga. Am besten starten Sie erst mit der Bewegungstherapie, nachdem Sie Rücksprache mit uns gehalten haben.

Physikalische Maßnahmen

  • Wärme und Massagen können helfen, den erhöhten Muskeltonus zu verringern. Dadurch entspannen die Muskeln und die Beschwerden lassen nach.
  • Auch die Elektrotherapie kann die Muskeln entlasten. Dabei wird gering dosierter Strom durch das schmerzende Areal geleitet, was viele Betroffene als angenehm empfinden.

Medikamente

  • Ibuprofen, Diclofenac und Naproxen wirken schmerzlindernd und entzündungshemmend. Wichtig ist, diese Medikamente nicht länger als nötig zu nehmen, da sie den Magen beeinträchtigen können.
  • Injektionen in die schmerzende Stelle können selbst starke Beschwerden schnell lindern.

Wirbelsäulenkathetertechnik nach Dr. Schneiderhan

  • Dank der Wirbelsäulenkathetertechnik lassen sich viele Bandscheiben-Operationen vermeiden. Mit einem elastischen Katheter erreichen wir die schmerzende Nervenwurzel zielgenau. So können wir die richtige Medikamentenkombination exakt platzieren.
  • Unser Wirbelsäulenexperte Dr. Schneiderhan hat das aus den USA stammende Verfahren weiterentwickelt. Mit rund 18.000 Eingriffen haben er und sein Team die meisten Wirbelsäulenkatheter-Behandlungen in Europa durchgeführt.

Manuelle Medizin & Operation

  • Bei einer Wirbelblockierung können gezielte Handgriffe helfen, die Wirbel zu lösen. So lässt sich die Beweglichkeit der Wirbelsäule sofort wieder herstellen.
  • Bei einem Bandscheibenvorfall wird oftmals operiert. Tatsächlich ist ein chirurgischer Eingriff aber häufig unnötig. Wir operieren nur, wenn kein anderes Verfahren in Frage kommt oder etwa Funktionsbeeinträchtigungen des Darms schnellstmöglich behoben werden müssen.

Welche Übungen helfen bei Brustwirbelschmerzen?

Unser Wirbelsäulenexperte Dr. Schneiderhan verrät Ihnen im Video, welche Übungen Ihre Schmerzen lindern können. Individuell auf Ihr Beschwerdebild und Ihre Erkrankung abgestimmte Übungen erhalten Sie bei unserem Physiotherapeuten.

Schmerzen am mittleren Rücken: Diese Übungen helfen

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6 einfache Rückenübungen

Suchen Sie einen Arzt auf, wenn Verspannungen im mittleren Rücken länger als drei Tage anhalten. Dasselbe gilt, wenn die Rückenschmerzen zunehmen oder weitere Symptome wie Appetitlosigkeit, Atemprobleme, Lähmungserscheinungen oder Fieber dazukommen.

Warum zu Dr. Schneiderhan?

  • Orthopäde seit 1993
  • Schwerpunkte: minimalinvasive Wirbelsäuleneingriffe und konservativer Verfahren
  • maßgeschneidertes Therapiekonzept, das ein interdisziplinäres Ärzte-Team für Sie erstellt
  • Pionier auf dem Gebiet der Wirbelsäulenkathetertechnik: mit mehr als 18.000 Eingriffen der erfahrenste Anwender in ganz Europa
  • Autor dreier Patientenratgeber und Referent auf Fachkongressen

Gerne sind wir in unserer Praxisklinik für Sie da! Sie erreichen uns unter +49 89 61 45 100 oder info@orthopaede.com.

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